Chemnitz

Der Mord von Chemnitz, der im August 2018 am Rande des dortigen Stadtfestes geschah, nahm schnell eine politische Dimension an und führte letzten Endes gar zur Versetzung des Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen in den vorläufigen Ruhestand. Fünf Monate später steht der mutmaßliche Täter von Chemnitz vor Gericht.

Der Mord von Chemnitz, der im August 2018 am Rande des dortigen Stadtfestes geschah, nahm schnell eine politische Dimension an und führte letzten Endes gar zur Versetzung des Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen in den vorläufigen Ruhestand. Fünf Monate später steht der mutmaßliche Täter von Chemnitz vor Gericht.

Daniel Frahn entschuldigt sich für seinen umstrittenen Jubel bei einem Regionalliga-Spiel, das seit Samstag bundesweit in den Schlagzeilen ist. Der 31-Jährige betont: "Ich bin KEIN Nazi und werde es auch NIE sein!" Wer ist der Profi des Chemnitzer FC, über den plötzlich alle sprechen?

Mit der Aktion "SoKo Chemnitz" sorgte die Aktivistengruppe "Zentrum für politische Schönheit" nach den rechtsradikalen Ausschreitungen in Chemnitz im August und September 2018 mit einem Online-Pranger für Aufsehen. Nun wurde der Gründer der Gruppe von der Bundeszentrale für politische Bildung zu einer Diskussion eingeladen. Doch Bundesinnenminister Horst Seehofer grätschte mit seinem Ministerium dazwischen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat am Sonntag überraschend ein Spiel des Basketball-Zweitligisten Niners Chemnitz besucht.

Im Fall des in Chemnitz getöteten Daniel H. sind weitere Details zu der Tat bekannt geworden. Wie Nord-, West- und Mitteldeutscher Rundfunk sowie die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf die Anklageschrift berichteten, könnte es bei dem tödlichen Streit um Kokain gegangen sein. 

Die verurteilte Rechtsterroristin Beate Zschäpe ist in die Justizvollzugsanstalt (JVA) Chemnitz verlegt worden. Sie sei am Montag aus München nach Sachsen gebracht worden, teilte die JVA Chemnitz mit. 

Lawinengefahr hoch, Straßen gesperrt, Unterricht abgesagt: So sieht der Winter in Bayern aus. Auch am Donnerstag ist keine Entspannung in Sicht. In Österreich ist die Lage noch bedrohlicher. Alle Infos zur Wetterlage in Österreich und Bayern finden Sie hier in der Nachlese.

Im August 2018 wurde in Chemnitz ein 35-jähriger Deutscher ermordet. Nun hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen der Tatverdächtigen erhoben. 

Die GroKo-Neuauflage, der Asylstreit, die Ausschreitungen in Chemnitz und Angela Merkels Verzicht auf den CDU-Vorsitz: Das Jahr 2018 war innenpolitisch turbulent. (thp/Mit Material der dpa)

Dass gewaltbereite Islamisten vor wenig zurückschrecken, ist bekannt. Doch auch von rechtsextremistischen Gruppierungen geht eine Gefahr für den Staat aus. Der neue Verfassungsschutzchef will reagieren.

Der Verfassungsschutz ist in den letzten Monaten immer wieder dafür kritisiert worden, dass er die Gefahr von rechts nicht ernst genug nehme. Der neue Präsident Thomas Haldenwang hat jetzt einen verstärkten Kampf gegen den Rechtsextremismus angekündigt. Die Zahl der Agenten, die sich mit dem Thema befassen, soll sich verdoppeln.

Mit der Werbekampagne "Unser Land – Deine Zukunft" will die Band Banda Comunale Menschen dazu bewegen, nach Sachsen zu ziehen. Kommenden September finden in Sachsen die Landtagswahlen statt.

Die Künstlergruppe Zentrum für politische Schönheit hat ihren umstrittenen Online-Pranger zur Identifizierung von Teilnehmern rechter Aufmärsche in Chemnitz abgeschaltet - und zugleich erklärt, die Aktion sei in Wirklichkeit eine Falle für Rechtsextreme gewesen.

Das "Zentrum für politische Schönheit" will Teilnehmer der rechten Aufmärsche in Chemnitz Anfang September entlarven. Dazu haben die Aktivisten nun eine neue provokante Aktion gestartet.

Bundeskanzlerin Angela Merkel absolvierte am Freitag einen schwierigen Besuch. In Chemnitz stellte sie sich Bürgern in einer Diskussionsrunde. Die Stimmung in der Stadt ist nach den rechtsradikalen Ausschreitungen im August noch immer aufgeheizt.

Aufgrund seiner Andeutung, er könne sich auch eine zweite Karriere in der Politik vorstellen, war Hans-Georg Maaßen zuletzt auch mit der AfD in Verbindung gebracht worden. Nun hat sich der ehemalige Chef des Verfassungsschutzes zu seiner politischen Zukunft geäußert.

"Undank ist der Welten Lohn", ist der Titel eines deutschen Märchens. Er trifft wohl die Gemütslage von Bundesinnenminister Seehofer, der sich vor Hans-Georg Maaßen gestellt hat, nur um jetzt von ihm bloßgestellt zu werden.

Der Chef des deutschen Geheimdienstes, Hans-Georg Maaßen, hat mit seiner Abschiedsrede in Berlin für Aufsehen gesorgt.

Die Abschiedsrede des Verfassungsschutzchefs hatte es in sich. Vor Kollegen stellte sich Hans-Georg Maaßen als Opfer linksradikaler Kräfte in der SPD dar. Aus seinem Wechsel ins Innenministerium dürfte nun nichts mehr werden. Ein führender CDU-Politiker wird deutlich - und setzt damit auch Seehofer unter Druck.

Der scheidende Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen sorgt erneut für Kontroversen. Bei seiner Abschiedsrede soll er von linksradikalen Kräften in der SPD gesprochen haben und seine umstrittenen "Hetzjagd"-Aussagen in Bezug auf eine Demonstration in Chemnitz wiederholt haben, heißt es aus gut informierten Kreisen. Nun will die Koalition die Reißleine ziehen.

In Chemnitz ist am Mittwoch ein Behördengebäude in der Innenstadt nach einer Bombendrohung evakuiert worden. 

Chemnitz kommt nicht zur Ruhe: Die festgenommenen mutmaßlichen Rechtsterroristen planten wohl nicht nur für den Tag der Einheit Anschläge - die Terrorzelle mit dem Namen "Revolution Chemnitz" soll gleich den Umsturz von rechts gewollt haben.

Die Bundesanwaltschaft hat in Sachsen und Bayern sechs deutsche Männer festnehmen lassen. Sie werden beschuldigt, in Chemnitz eine rechtsterroristische Vereinigung gebildet und Angriffe auf Ausländer geplant zu haben. Für den Tag der deutschen Einheit gab es offenbar ein konkretes Vorhaben. 

Wieder einmal stand die große Koalition auf der Kippe. Mit deutlich wackliger Tendenz. Am Ende wollten dann alle Beteiligten doch lieber weiterregieren. An einem Wochenende mit viel Hin und noch mehr Her handelten Kanzlerin Merkel, CSU-Chef Seehofer und die SPD-Vorsitzende Andrea Nahles einen Kompromiss aus. Wie weit der trägt, wird sich weisen müssen.