Libyen

Die Eiszeit zwischen Deutschland und der Türkei ist vorbei, doch die Zahl der Probleme ist nicht weniger geworden – im Gegenteil.

Der neue Anlauf für einen dauerhaften Frieden in Libyen könnte auch einen Neustart für die EU-Marinemission "Sophia" bedeuten. Schon bald will der EU-Chefdiplomat Borrell Vorschläge vorlegen. Doch es gibt Vorbehalte.

Vom bewaffneten Libyen-Einsatz bis zur Wiederbelebung der Marinemission "Sophia" - die EU-Außenminister überlegen gemeinsam, wie die Beschlüsse des Libyen-Gipfels in Berlin umgesetzt werden können.

Im Spätherbst ihrer Kanzlerschaft legt Merkel ihren lakonischen Pragmatismus ab. Stattdessen stürmt sie mit der Libyen-Initiative auf ein neues Spielfeld der Weltpolitik. 

Ein Weg zu Frieden in Libyen ist möglich - wenn alle Beteiligten ihre eigenen Beschlüsse ernst nehmen.

Außenminister Heiko Maas versucht das Ergebnis der Libyen-Konferenz als Erfolg zu verkaufen, doch die anderen Gäste spielen nicht mit.

Die Teilnehmer einigten sich auf einen Mechanismus zur Beilegung des Konflikts. Sie verpflichten sich zur Einhaltung eines UN-Waffenembargos und zu einem Ende der militärischen Unterstützung für die Konfliktparteien.

Wegen der Libyen-Friedenskonferenz sind Teile des Berliner Regierungsviertels am Sonntag abgeriegelt worden.

Im Vergleich zu den USA und Russland wirken die Europäer machtlos, wenn es um die Bewältigung von internationalen Krisen geht. Woran liegt das?

Die CDU-Bundesvorsitzende und Verteidigungsministerin skizziert, welche Gedanken sich die Bundeswehr bei einem anhaltenden Waffenstillstand in Libyen machen muss.

Kanzlerin Merkel will beim Libyen-Gipfel in Berlin über die Zukunft des Landes verhandeln. Dabei spielt der General eine große Rolle.

Laut Bundesaußenminister Heiko Maas will sich der General Chalifa Haftar in Libyen an den Waffenstillstand der Bürgerkriegsparteien halten. Am Donnerstag waren die beiden in Bengasi zu einem Gespräch zusammengekommen.

Bundeskanzlerin Merkel lädt für Sonntag zu einem Libyen-Gipfeltreffen in Berlin ein. Erwartet wird unter anderem Russlands Präsident Putin - auch US-Präsident Trump könnte anreisen.

Das Morning Briefing von Gabor Steingart - kontrovers, kritisch und humorvoll. Heute mit Joe Kaesers PR-Gau, dem Stand der Digitalisierung in Deutschland und der Krisensitzung bei den britischen Royals.

Nun geht es doch ganz schnell: Die Türkei schickt erste Soldaten nach Libyen. Am Donnerstag hatte das Parlament Präsident Erdogan dafür grünes Licht gegeben.

Das türkische Parlament hat einer Entsendung von Truppen nach Libyen zugestimmt.

Die Teilnahme an der -Konferenz macht der türkische Präsident von den Gästen abhängig.

In Libyen müssen Migranten oft unter menschenunwürdigen Bedingungen in Lagern der Miliz hausen. Als bislang einzig halbwegs sicherer Ort für Schutzsuchende gilt ein Zentrum des UN-Flüchtlingshilfswerks. Doch das ist inzwischen überfüllt. Gibt es eine alternative Lösung? 

Wer von Afrika nach Europa immigriert, ist zum großen Teil besser gebildet als Altersgenossen in der Heimat. Das ergab eine Studie des UN-Entwicklungsprogramms.

13 Tage nach der Rettung der ersten Menschen im Mittelmeer vor Libyen schlugen die Hilfsorganisationen Ärzte ohne Grenzen und SOS Méditerranée am Donnerstag Alarm.

Nach vier Tagen dürfen die Migranten von dem deutschen Rettungsschiff "Alan Kurdi". Deutschland hat bei der Lösung eine entscheidende Rolle gespielt. Malta jedoch stellt eines klar.

Mehrere Schiffe mit geretteten Migranten an Bord warten bisher vergebens auf dem Mittelmeer auf einen sicheren Hafen. Einige Menschen brauchen besonders schnell Hilfe. In Frankreich und in Italien stehen weitere Schiffe zum Ablegen bereit.

Die "Sea-Watch"-Kapitänin Carola Rackete hat eine Aufnahme aller Flüchtlinge aus Libyen gefordert. "Die, die in Libyen sind, müssen dort sofort raus in ein sicheres Land", sagte Rackete in einem Interview.

Kurz nach ihrer Rückkehr ins Einsatzgebiet im Mittelmeer vor Libyen hat die deutsche Hilfsorganisation Sea-Eye mit ihrem Schiff "Alan Kurdi" 44 Migranten gerettet.