Türkei

Der Müncher Adnan S. flog zur Beerdigung seiner Mutter in die Türkei. Da landete er wegen einiger Facebook-Posts vorübergehend im Gefängnis. S. ist wieder frei - aber zurück nach Deutschland darf er vorerst nicht.

Der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan hat US-Präsident Donald Trump für das nächste Jahr zu einem Besuch der Türkei eingeladen.

Der im September in der Türkei festgenommene österreichische Journalist Max Zirngast hat am späten Montagabend das Gefängnis verlassen. Die Entlassung Zirngasts erfolgt allerdings unter bestimmten Auflagen.

Trump ändert Wortwahl nach viel Kritik: IS nur "weitgehend besiegt"

Die Bundesrepublik darf einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte zufolge einen in Deutschland geborenen verurteilten Straftäter in die Türkei abschieben. 

Das Weiße Haus hat Aussagen des türkischen Außenministers Mevlüt Cavusoglu widersprochen, nach denen eine mögliche Auslieferung des in den USA lebenden Predigers Fethullah Gülen in die Türkei bevorstehen würde.

Laut dem türkischen Außenminister Mevlüt Cavusoglu gibt es Bestrebungen von US-Präsident Donald Trump, den Prediger Fethullah Gülen an die Türkei auszuliefern. Das habe Trump seinem Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan zugesagt. 

Erschütternde Bilder aus der Türkei: Bei einem schweren Zugunglück in der Hauptstadt Ankara sind am Donnerstagmorgen mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen, 46 werden verletzt. Der Schnellzug war entgleist, nachdem er mit einer anderen Lokomotive zusammengestoßen war.

Der türkische Geheimdienst MIT soll Gülen-Anhänger im Ausland und in der Türkei kidnappen, verschleppen und in geheimen Foltergefängnissen gefügig machen lassen.

Die Türkei stellt im Fall Jamal Khashoggi Haftbefehle gegen zwei Saudis aus. Brisant für den Kronprinzen Mohammed bin Salman: Wenigstens einer von ihnen ist sein enger Vertrauter.

In Berlin ist am Mittwoch die Deutsche Islam-Konferenz gestartet. Vor allem über fremde Einflüsse auf die Moscheen in Deutschland wird dabei zum Auftakt diskutiert. 

Donald Trump hatte Saudi-Arabien mit Blick auf die Anschuldigungen im Mordfall Khashoggi nahezu vorbehaltlose Rückendeckung zugesichert. Die Türkei erhebt nun schwere Vorwürfe.

Die Luft für das saudische Königshaus in der Affäre um den getöteten Journalisten Jamal Khashoggi wir international immer dünner, doch in Washington sitzt ein treuer Verbündeter. US-Präsident Donald Trump will nichts von angeblichen überführenden Beweisen der CIA gegen Kronprinzen bin Salman wissen. Stattdessen gibt er sich allgemeinem Weltschmerz hin.

Nun steht der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman mächtig unter Druck. Es sollen Aufnahmen eines Telefongesprächs existieren, auf denen bin Salman fordert, dass Jamal Khashoggi "zum Schweigen gebracht" werden soll.

Im Juni nahm die Polizei eine Kölner Sängerin auf einer Wahlkampfveranstaltung der Opposition in der Türkei fest. Nun wurde Hozan Cane verurteilt. Hintergrund sind vor allem Facebook-Inhalte.

Auf einem türkischen Militärstützpunkt kam es nach Angaben des Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zu einer Explosion. Dabei sollen mindestens 7 Menschen ums Leben gekommen sein.

Sollte unter die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei ein Schlussstrich gezogen werden? Auf diese Frage gibt es jetzt ein klares Ja des zuständigen EU-Kommissars. Zumindest aus der FDP im Bundestag bekommt er dafür Applaus.

Die Verhandlungen über eine Beitritt der Türkei zur Europäischen Union kommen seit Jahren nicht voran. Soll die EU einen Schlussstrich ziehen? EVP-Chef Manfred Weber sagt Ja.

Sechs Platzverweise bei zwei Spielen innerhalb von zweieinhalb Stunden haben am Freitagabend auf Fußballplätzen in der Türkei für Aufsehen gesorgt. Trauriges Highlight: Jagdszenen nach der Partie zwischen Galatasaray und Fenerbahce.

"Freiheit für Journalisten in der Türkei": Mit diesem T-Shirt-Aufdruck löste Ertugrul Adil Yigit einen Eklat aus - bei einem Treffen von Kanzlerin Merkel und dem türkischen Präsidenten Erdogan in Berlin. Nun soll der Journalist das Land verlassen.

Treffen in angespannten Zeiten: Angela Merkel hat sich beim Syrien-Gipfel in Istanbul mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan getroffen. In dem Gespräch dürfte es aber nicht nur um Syrien gegangen sein.

Saudi-Arabien sperrt sich im Fall des getöteten Journalisten Jamal Khashoggi. Das Land will die Verdächtigen nicht, wie von Recep Tayyip Erdogan gefordert, an die Türkei ausliefern. Die Diskussion um den Fall bezeichnet der saudische Außenminister ohnehin als "hysterisch".

Im Fall Patrick K. ist in der Türkei ein Urteil gefallen. Der 29-Jährige aus Gießen muss für über sechs Jahre ins Gefängnis. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann Mitglied einer Terrororganisation sei.

Deutlicher als bisher warnt das Auswärtige Amt nun in seinem Reisehinweis vor regierungskritischen Äußerungen in der Türkei. Bundesbürger würden "mehrjährige Haftstrafen" riskieren.

Es sei ein "barbarisches Mordkomplott" gewesen, "tagelang im Voraus" geplant: Recep Tayyip Erdogan hat die Tötung von Jamal Khashoggi als Auftragsmord bezeichnet und der Darstellung Saudi-Arabiens damit widersprochen. Der Tod des regimekritischen Journalisten sei nicht die Folge eines eskalierten Streits gewesen. Der türkische Präsident fordert von Riad weitere Aufklärung und kündigte am Dienstag weitere Ermittlungen an.