Ankara

US-Präsident Donald Trump hat sich auf seine Weise in den Konflikt zwischen der Türkei und den Kurden in Nordsyrien eingemischt. Sollte sich Ankara für einen Angriff entscheiden, werde der Nato-Partner Türkei "wirtschaftlich zerstört".

Zwischen Washington und Ankara herrscht dicke Luft: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan ist über die Pläne der USA zum Truppenabzug in Syrien erzürnt und zeigt Sicherheitsberater John Bolton bei dessen Besuch entsprechend die kalte Schulter. 

Der Müncher Adnan S. flog zur Beerdigung seiner Mutter in die Türkei. Da landete er wegen einiger Facebook-Posts vorübergehend im Gefängnis. S. ist wieder frei - aber zurück nach Deutschland darf er vorerst nicht.

Das Weiße Haus hat Aussagen des türkischen Außenministers Mevlüt Cavusoglu widersprochen, nach denen eine mögliche Auslieferung des in den USA lebenden Predigers Fethullah Gülen in die Türkei bevorstehen würde.

Unter den neun Toten des Zugunglücks von Ankara ist nach Angaben des Auswärtigen Amtes auch ein Deutscher. 

Erschütternde Bilder aus der Türkei: Bei einem schweren Zugunglück in der Hauptstadt Ankara sind am Donnerstagmorgen mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen, 46 werden verletzt. Der Schnellzug war entgleist, nachdem er mit einer anderen Lokomotive zusammengestoßen war.

Die türkische Polizei hat im gesperrten Bereich vor dem Parlament in Ankara auf einen Traktorfahrer geschossen und diesen am Bein leicht verletzt. 

Sanktionen, Strafzölle, Drohungen - der Fall des in der Türkei festgehaltenen US-Pastors Brunson hatte eine Krise zwischen Ankara und Washington ausgelöst. Nun kommt er frei und darf ausreisen. Das dürfte auch die türkische Währungskrise entschärfen.

Die Lira-Krise treibt die Inflation in der Türkei weiter in die Höhe. Im September stiegen die Verbraucherpreise im Jahresvergleich um 24,5 Prozent, wie das staatliche Statistikamt am Mittwoch in Ankara mitteilte.

Eine Pufferzone in Syriens letzter großer Rebellenhochburg Idlib soll eine angedrohte Offensive der Regierung abwenden. Doch eine radikale Miliz droht mit Widerstand.

Kaum ist der Staatsbesuch von Recep Tayyip Erdogan in Deutschland beendet, nimmt die Politik den Moscheeverband Ditib wieder in den Blick. Auch während des Köln-Besuchs des türkischen Präsidenten war die Islam-Organisation starker Kritik ausgesetzt.

Am Dienstagmorgen wurde in Ankara ein österreichischer Journalist festgenommen. Die Redaktion spricht von einem politischen Grund der Verhaftung. Der junge Österreicher hatte sich in der Vergangenheit mit dem Verhältnis der Türkei zur verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK befasst.

Beim Antrittsbesuch von Außenminister Heiko Maas in der Türkei ging es in erster Linie um die Normalisierung der Beziehungen zwischen den Ländern. Maas forderte im Vorfeld die Freilassung deutscher politischer Gefangener. In Ankara wurde er mit einer Umarmung empfangen.

Außenminister Heiko Maas trifft sich mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in der Türkei. Die belastete Beziehung zwischen den beiden Ländern hat in den letzten Monaten wieder Fortschritte gemacht. Es gibt aber immer noch massive Probleme.

Es ist eine überraschende Entscheidung: Die Türkei hebt die Ausreisesperre gegen Mesale Tolu auf. Die Anklage wegen Terrorverdachts bleibt jedoch bestehen. Profitiert Deutschland vom Konflikt zwischen Washington und Ankara?

Erdogan will die militärischen Einsätze im Irak und in Syrien ausweiten. Die Ankündigung könnte die Krise mit den USA verschärfen.

Das Hickhack endet nicht: Die USA drohen mit neuen Sanktionen, sollte Pastor Brunson nicht schnell freikommen. Ein türkisches Gericht entscheidet kurz darauf, dass er weiter unter Hausarrest steht. Und die Lira stürzt wieder ab.

Die US-Regierung hat die Verantwortung für die wirtschaftlichen Probleme in der Türkei zurückgewiesen. Diese hätten schon vor den US-Sanktionen bestanden. Unterdessen hat Ankara seinerseits Sanktionen gegen die Vereinigten Staaten verhängt.

Der türkische Präsident geht auf die USA los - und spricht sogar von einem möglichen Krieg. Sein Außenminister hingegen schlägt versöhnlichere Töne an. Eine Reaktion aus Washington steht noch aus. Derweil erholt sich die türkische Lira zumindest leicht. Dennoch bleibt die Frage: Wie dramatisch wird die türkische Währungskrise?

Außenminister Heiko Maas hat Recep Tayyip Erdogan aufgefordert, den US-Pastor Andrew Brunson freizulassen - und bei der Gelegenheit auch an die in der Türkei Inhaftierten Deutschen erinnert. 

Die USA setzt weiter auf Konfrontation zur Türkei: Seit Mitternacht sind die neuen US-Strafzölle in Kraft. Die türkische Lira ist bereits zuvor auf ein neues Rekordtief gesunken. 

Der Ton zwischen Washington und Ankara wird schärfer. Von der zuletzt sich anbahnenden Männerfreundschaft zwischen Trump und Erdogan ist nach der Verhängung von US-Sanktionen gegen die Türkei nicht mehr viel übrig. Der Auslöser des Streits: Ein wegen Terrorvorwürfen in der Türkei verhafteter US-Pastor.