Große Sorge um Alessandro Zanardi: Der frühere Formel-1-Pilot verunglückt mit dem Handbike schwer. Der beinamputierte Italiener wird ins Krankenhaus geflogen und umgehend operiert.

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Der frühere Formel-1-Pilot Alessandro Zanardi ist nach seinem schweren Verkehrsunfall mit einem Handbike rund drei Stunden operiert worden. Sein Zustand sei weiterhin "sehr ernst", teilten die Ärzte in der Nacht zum Samstag mit, die zuvor von einer "heiklen neurochirurgischen Operation" gesprochen hatten.

Der beinamputierte Sportler war Medienberichten zufolge mit seinem Handbike auf einer abschüssigen Straße auf die Gegenseite geraten und mit einem Lkw kollidiert. Er wurde mit schweren Kopfverletzungen mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen, wo die Operation umgehend eingeleitet wurde.

Laut der Nachrichtenagentur AP erlitt Zanardi ein schweres Kopftrauma. Die Zeitung "La Repubblica" zitierte Mario Valentini, den Trainer der italienischen Handbike-Mannschaft, der nach kurzer Zeit am Unfallort anwesend war. Demnach sei Zanardi da noch bei Bewusstsein gewesen und habe gesprochen.

"Ganz Italien kämpft mit dir"

Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte sprach Mut zu. "Du hast niemals aufgegeben und mit deiner außergewöhnlichen Stärke tausende Schwierigkeiten überwunden", twitterte Conte am Abend. "Gib nicht auf. Ganz Italien kämpft mit dir."

Das Unglück passierte bei einem Rennen für paralympische Athleten mit Handbikes oder Fahrrädern in der Toskana. 2001 hatte er bei einem Unfall auf dem Lausitzring beide Beine verloren. Trotzdem kehrte der Italiener in den Motorsport zurück, gewann zudem viermal Paracycling-Gold bei den Paralympics. (best/dpa)

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