• Mick Schumacher kann sich vor seinem ersten Jahr in der Formel 1 warm anziehen.
  • Denn schon vor Beginn der Saison macht sein Haas-Teamkollege Nikita Mazepin deutlich, dass Schumacher in ihm keinen Freund haben wird.

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Ende März wird die Formel 1 (aller Wahrscheinlichkeit nach) in Bahrain in eine neue Saison starten. Zum ersten Mal mit dabei: Mick Schumacher im Auto von Haas.

Sollte Schumacher gehofft haben, mit Nikita Mazepin zumindest im eigenen Rennstall einen Freund zu haben, so wird diese Hoffnung von Mazepin selbst schon vor Saisonbeginn zerschlagen.

Laut "Bild.de" redete der 21-Jährige in der russischen Sendung "Match TV" in Bezug auf Schumacher nicht sehr freundlichen Klartext: "Wir sind keine Freunde, höchstens alte Bekannte, weil wir früher zusammen Kart gefahren sind."

Eine Aussage, die nicht unbedingt auf ein gutes Verhältnis der beiden hinweist, das dürfte Mazepin jedoch egal sein: "Wenn ich mein Visier herunterklappe, denke ich nicht an solche Dinge."

Auch dass Mick der Sohn von Michael Schumacher ist, interessiert Mazepin wenig: "Mir ist sein Name ehrlich gesagt egal. Der Nachname kann Kraft verleihen, aber er bringt auch mehr Druck", glaubt der Russe.

Mazepin nach Sexismus-Skandal in der Kritik

Mazepin steht derzeit selbst in der Kritik, nachdem er in einem sexistischen Video auf seinem Instagram-Kanal für Empörung gesorgt hatte. Mazepin saß auf dem Beifahrersitz eines Autos, in dem kurzen Ausschnitt filmte er, wie er einer auf der Rückbank sitzenden Frau an die Brust griff. Diese wehrte sich dagegen. Das Video wurde schnell wieder gelöscht.

Das Haas-Team hatte das Video als "abscheulich" verurteilt, der Milliardärssohn entschuldigte sich für sein "unangebrachtes" Verhalten.

Weitere Entgleisungen darf sich Mazepin wohl kaum leisten, sonst könnte seine Karriere in der Formel 1 von sehr kurzer Dauer sein. (ska/afp)

Michael Schumacher, Mick Schumacher, Formel 1, Österreich, Zeltweg, Spielberg, Hall of Fame, 2017
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