Die Formel-1-Autos der WM-Saison 2021

Die Formel 1 geht bald wieder los. Wenige Wochen vor dem ersten Rennen in Bahrain präsentieren die Teams ihre neuen Wagen für die Saison 2021. Am Mittwoch war der neue Arbeitgeber von Sebastian Vettel, Aston Martin, an der Reihe. Die (bislang vorgestellten) Rennwagen zum Durchklicken.

Als erster Formel-1-Rennstall 2021 hat McLaren seinen neuen Boliden vorgestellt. Der "MCL35M" weist optisch keine großen Veränderungen gegenüber seinem Vorgänger auf, dafür aber hat das Team nun einen Mercedes-Motor unter der Haube, zuvor Renault.
Anschließend ließ AlphaTauri die Hüllen fallen und präsentierte den "AT02". Dieser wird wie auch sein Vorgänger mit einem Honda-Motor betrieben. Was ist unter anderem neu? Der Wagen ist nun vor allem blau lackiert und fast alle aerodynamischen Oberflächen wurden verändert.
Alfa Romeo hat seinen Boliden für die neue Saison ebenfalls schon vorgestellt. Der "C41" macht es seinem Vorgänger gleich in Rot-Weiß, dafür ist die Nase etwas schmaler. Auch wurde unter anderem die Vorderradaufhängung und der Frontflügel massiv überarbeitet.
Mit dem "RB16B" bläst derweil Red Bull zur Titeljagd. Der Neue ist aber gar nicht so neu: Das Design ist - bis auf einen durch Sergio Perez zum Rennstall gekommenen Sponsor - identisch mit dem des Vorgängers. Was hat sich technisch getan? Unter anderem der Verbrennungsmotor, der Turbolader und das ERS wurden überarbeitet.
Der Titelverteidiger hat am Dienstag seinen neuen Boliden für die Saison 2021 präsentiert: Mercedes gab dem Rennwagen den Namen "F1 W12 E Performance". Dieser ist wie in der Vorsaison erneut in Schwarz gehalten - und steht für Vielfalt und Integration.
Neben Änderungen an der Aufhängung und am Kühlsystem - die kaum sichtbar sind - wurde vor allem am Motor viel herumgewerkelt. Zwar war die Leistung in der vergangenen Saison top, doch die Zuverlässigkeit floppte.
Optische Veränderungen gibt es aber auch: Da INEOS im Winter vom Sponsor zum Mercedes-Teilhaber aufstieg, sind die entsprechenden Schriftzüge auf dem neuen Boliden größer und breiter als zuvor.
Ebenfalls ist das AMG-Logo, das nun mehrfach auf dem Boliden zu sehen ist und den Mercedes-Stern in seiner Mehrheit ablöst.
Aus Renault wird Alpine - und deshalb erstrahlt auch der Bolide in ganz neuem Glanz: Das Gelb hat ausgedient, stattdessen dominieren die französischen Nationalfarben Blau, Weiß und Rot den Wagen. Zudem wurde am "A521" an sämtlichen Bereichen gewerkelt, an denen Entwicklungen erlaubt waren.
Das ist er - der neue Arbeitsplatz von Sebastian Vettel. Der vierfache Weltmeister fährt ab 2021 für Aston Martin, ehemals Racing Point. Der Bolide gefällt dem Piloten: "Ich würde sagen, dass unser Auto bis jetzt das schönste ist." Und was hat der "AMR21" auf dem Kasten?
Ein Mercedes-Motor treibt den Aston Martin an. Und auch sonst dient der Konkurrent als Inspiration für unter anderem die Nase, Vorderachse, Seitenkästen, Motorabdeckung und Hinterachse. Hier ist eindeutig die Handschrift des Mercedes W11 aus der Vorsaison zu erkennen.
"Unter der Verkleidung haben wir unzählige Details verbessert", sagt Aston-Martin-Technikchef Andy Green. "Die Daten aus Windkanal und Flussdynamikberechnung sind sehr ermutigend." Wenn der Wagen fährt, wie er aussieht, dürfte sich Vettel freuen.
Noch zur Optik: Der auffällige pinke Streifen auf dem Frontflügel entlang der Seitenflanken soll dem österreichischen Sponsor BWT Tribut zollen, der Hauptsponsor von Racing Point gewesen ist.