Die Live-Übertragungsrechte für die Bundesliga sollen im April 2020 für den Zeitraum zwischen 2021 und 2025 neu vergeben werden. Einem Medienbericht zufolge plant die für die Vergabe zuständige DFL, die Live-Spiele wieder in eine Hand zu geben. Derzeit brauchen Fans mehrere TV-Abos, um am Ball zu bleiben.

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Von der Saison 2021/22 an soll es wieder möglich sein, dass ein Pay-TV-Sender alle Spiele der Fußball-Bundesliga im Angebot hat.

Das sieht ein Entwurf der Deutschen Fußball Liga (DFL) für die Ausschreibung der Medienrechte vor, über den das Fachmagazin "Sponsors" berichtet. Die DFL wollte den Bericht am Donnerstag nicht kommentieren.

Für Live-Spiele Abos von Sky und Eurosport nötig

Derzeit benötigen Fußballfans Abonnements von Sky und Eurosport, um alle Live-Übertragungen schauen zu können. Dies gilt noch für die zwei kommenden Spielzeiten.

Die DFL muss auch die neue Ausschreibung mit dem Bundeskartellamt abstimmen. Dieser Prozess läuft derzeit.

Die Vorgaben der Behörde hatten es beim bisher letzten Verkauf der Rechte unmöglich gemacht, dass ein Pay-Anbieter die Live-Rechte komplett erwerben konnte. Diese Klausel, No-Single-Buyer-Rule genannt, möchte die DFL kippen.

Konflikt mit dem Kartellamt

"Hier steht der Wunsch des Bundeskartellamts nach mehr Konkurrenz unserem Wunsch nach hoher Kundenzufriedenheit entgegen", hatte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert dazu vor ein paar Wochen in der "Süddeutschen Zeitung" gesagt: "Ich setze ein großes Fragezeichen dahinter, ob wir wieder eine No-single-Buyer-Regel brauchen." (dpa/hau)

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