Schock für den FC Bayern: Der Deutsche Rekordmeister bezahlt den Champions-League-Sieg beim FC Chelsea am Dienstagabend teuer und muss vorerst auf seinen Torjäger verzichten.

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Bundesliga-Spitzenreiter FC Bayern München muss in den nächsten vier Wochen auf den verletzten Stürmerstar Robert Lewandowski verzichten. Damit fehlt der Pole dem Rekordmeister auch im DFB-Pokal-Viertelfinale am Dienstag beim FC Schalke 04.

Lewandowski habe sich im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League "einen Anbruch der Schienbeinkante am linken Kniegelenk" zugezogen, teilte der Verein am Mittwoch mit.

Lewandowski, in London Torschütze zum 3:0-Endstand, fehlt damit auch in drei Wochen im Rückspiel gegen den FC Chelsea. In den wichtigen Bundesligaspielen bei Borussia Dortmund (4. April) und danach bei Bayer Leverkusen dürfte der Torjäger dann wieder dabei sein.

Gipsbein legt Bayern-Star Lewandowski lahm

Das Bein werde nun zehn Tage mit einem Gipsverband ruhiggestellt, danach solle bereits das Aufbautraining beginnen, hieß es in der Club-Mitteilung. Der Bayern-Star führt die Torjägerliste der Fußball-Bundesliga mit 25 Treffern vor dem Leipziger Timo Werner (21) an - im Kampf um die Torjäger-Kanone könnte die erneute Pause ein Rückschlag bedeuten.

Bereits Ende des Jahres hatte sich Lewandowski einer Operation unterziehen müssen. Nur wenige Stunden nach dem 2:0-Heimsieg der Münchner in der Bundesliga gegen den VfL Wolfsburg war der 31-Jährige an der linken Leiste operiert worden. Nur 29 Tage nach dem Eingriff stand Lewandowski dann beim Sieg der Münchner bei Hertha BSC wieder in der Startformation.

Das Bayern-Trainingslager in Katar hatte er ausgelassen und in München an seiner Rückkehr gearbeitet, ein Pflichtspiel hatte er in dieser Zeit nicht verpasst.  © dpa

FC Bayern München: Karl-Heinz Rummenigge deutet Vertragsverlängerung für Hans-Dieter Flick an

Im Rausch des beeindruckenden Sieges über Chelsea sendet Bayern Münchens Vorstandsboss in London im Rahmen des Champions-League-Banketts ein Signal aus. Das Geburtstagsgeschenk für Trainer Hans-Dieter Flick beinhalte auch einen Stift. Mit dem, so Rummenigge, würden beim FC Bayern Papiere unterzeichnet. © DAZN