- Die Causa Julian Nagelsmann schlägt weiter hohe Welle.
- Lothar Matthäus wirft der Führung des FC Bayern nach Nagelsmanns Wutausbruch mangelnde Rückendeckung für den Trainer vor.
- Matthäus sieht aktuell beim deutschen Rekordmeister eine Reihe von Problemen, die noch nicht gelöst seien.
Fußball-Rekordnationalspieler
Für
Nagelsmann hatte sich am Wochenende abfällig über das Schiedsrichter-Team rund um Tobias Welz geäußert und sich später für seine Wortwahl entschuldigt. Der Kontrollausschuss des DFB hat dennoch Ermittlungen aufgenommen. Nagelsmann droht eine empfindliche Strafe.
Matthäus: Bayern schafft sich selbst das nächste Problem
Das große Problem des FC Bayern dieser Tage sei, "dass das eine Problem noch nicht gelöst ist und sie sich selbst das nächste schaffen", erklärte Matthäus. Als Beispiele nannte er die Paris-Reise von Serge Gnabry sowie den Rauswurf von Torwarttrainer Toni Tapalovic und das daraus resultierende Interview von Manuel Neuer. "Man müsste diese Dinge als Vereinsführung viel schneller erledigen, wegmoderieren, zumachen. Aber gefühlt macht das heutzutage keiner mehr, nicht richtig oder viel zu spät", so der Weltmeister von 1990.
Für den Ausraster am Wochenende solle man Nagelsmann "nicht ewig verdammen. Es ist schön, dass es Emotionen gibt. Davon lebt dieser Sport und wir werden alle gut unterhalten", so der Sky-Experte. Er gehe davon aus, "dass das Sportgericht ihn bestraft und das ist auch in Ordnung. Aber danach sollte es wieder gut sein."
Unmittelbar nach Nagelsmanns Ausraster hatte Matthäus die Wortwahl des Bayern-Trainers als "weit daneben" kritisiert. (afp/ska)
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