• Jahrzehntelang waren Treffer auf des Gegners Platz in den europäischen Vereinswettbewerben besonders begehrt und im Zweifel doppelt wertvoll.
  • Dieser vermeintlichen Ungerechtigkeit setzt die UEFA ab dem Achtelfinale in der Champions League, der Europa League und der Conference League ein Ende.
  • Was Sie sonst noch zur heißen Phase der Europapokal-Vergabe wissen müssen.

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Champions League, Europa League und Conference League erwachen aus dem Winterschlaf - aber ein entscheidendes Regel-Detail gibt es ab den Partien der K.o.-Phase nicht mehr. Was Sie dazu wissen müssen.

Was steht an?

Die K.o-Phasen in den europäischen Wettbewerben. In der Champions League starten ab Dienstag die Achtelfinal-Partien, in der Europa League und der Conference League geht es ab Donnerstag mit der Zwischenrunde los, in der es um den Einzug in die Runde der besten 16 geht. Alle Begegnungen werden in Hin- und Rückspielen ausgetragen.

Welche deutschen Mannschaften sind noch dabei?

In der Champions League nur noch Bayern München. Der Rekordmeister ist im Achtelfinale am Mittwoch beim österreichischen Meister RB Salzburg zu Gast, das Rückspiel findet am 8. März in München statt. Nach dem Aus in der Gruppenphase der Königsklasse müssen Borussia Dortmund und RB Leipzig in der Zwischenrunde der Europa League nachsitzen. Der BVB trifft am Donnerstag und am 24. Februar auf die Glasgow Rangers, RB Leipzig bekommt es an den selben Tagen mit dem spanischen Erstligisten Real Sociedad San Sebastian zu tun. Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt stehen dagegen bereits im Achtelfinale. Nach dem Aus von Union Berlin in der Gruppenphase der Conference League ist in diesem Wettbewerb keine deutsche Mannschaft mehr vertreten.

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So führt der Weg aus den Gruppenphasen der Champions League, der Europa League und derr Conference League in die K.o.-Phase oder in den nächstunteren Wettbewerb.

Was machen die Gewinner der vergangenen Saison?

In der Champions League hatte der deutsche Nationalspieler Kai Havertz den englischen Spitzenklub FC Chelsea zum Sieg geschossen, die Blues treffen in diesem Jahr im Achtelfinale auf den OSC Lille. Die Europa League gewann 2021 der FC Villarreal, der in diesem Jahr im Achtelfinale der Königsklasse gegen Juventus Turin spielt. In der neugeschaffenen Conference League wird in diesem Jahr erstmals ein Gewinner ermittelt.

Was ist mit der Auswärtstorregel?

Die kommt in der diesjährigen K.o.-Phase erstmals nicht mehr zum Einsatz. Die UEFA hatte im Sommer vergangenen Jahres die Abschaffung der 1965 eingeführten Regel in den Klubwettbewerben beschlossen. Bei einem Unentschieden nach Hin- und Rückspiel kommt es somit zu einer Verlängerung, danach gegebenenfalls zu einem Elfmeterschießen.

Wie hoch sind die Prämien?

Auch in dieser Saison lohnt sich der sportliche Erfolg finanziell. Für einen Einzug in das Champions-League-Viertelfinale winken den Klubs je 10,6 Millionen Euro, die Halbfinal-Teilnahme brächte weitere 12,5 Millionen Euro, die Qualifikation für das Finale 15,5 Millionen Euro. Der Gewinner kann sich über weitere 4,5 Millionen Euro freuen. Allein für die Achtelfinal-Qualifikation gab es bereits 9,6 Millionen Euro pro Klub. In der Europa League würde ein Einzug ins Achtelfinale den jeweiligen Klubs je 1,2 Millionen Euro bringen, das Erreichen des Viertelfinales 1,8 Millionen Euro, das des Halbfinales 2,8 Millionen Euro. Bei einer Endspiel-Teilnahme kommen 4,6 Millionen Euro hinzu, der Sieger erhält zusätzlich 4 Millionen Euro. Auch in der Conference League gibt es für die Achtelfinal-Qualifikation 600.000 Euro. Danach können je 1 Millionen Euro (Viertelfinale), 2 Millionen (Halbfinale) und 3 Millionen (Finale) hinzukommen. Der Gewinner erhält 2 Millionen Euro.

Wo kann man die Spiele sehen?

Die Champions League ist generell bei den Streaming-Plattformen DAZN und Amazon Prime zu sehen. Die Mediengruppe RTL sicherte sich die Rechte an den Spielen der Europa League und der Conference League. Bayern München gegen RB Salzburg können Fans am Mittwoch (21:00 Uhr) bei DAZN verfolgen, die Partie von Borussia Dortmund am Donnerstag (18:45 Uhr) ist bei RTL+ zu sehen, das Spiel von RB Leipzig am selben Tag im Free-TV bei RTL (21:00 Uhr). (SID/hau)

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