Der FC Bayern zeigte dem FC Arsenal auch im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League klar die Grenzen auf. "Gunners"-Coach Arsène Wenger gerät nun immer mehr unter Druck. Für die englischen Medien war der blamable Auftritt der Londoner in der zweiten Hälfte ein gefundenes Fressen. Die Pressestimmen.

Während sich der FC Bayern über einen ungefährdeten Spaziergang ins Viertelfinale der Champions League freuen durfte, stehen dem FC Arsenal und Trainer Arsène Wenger turbulente Zeiten bevor. Kritik und Häme in den englischen Medien ließen nach der erneuten 1:5-Blamage gegen die Münchner nicht lange auf sich warten. Die Presseschau:

England

  • Daily Mail: "Blutbad im Emirates"

"Ein Blutbad im Emirates, weil Arsenal erneut von den Fünf-Sterne-Bayern gedemütigt wird. [...] Das zusätzliche 5:1 macht das Gesamtergebnis zu einem 10:2. Es ist ein Ergebnis, das man eine Weile betrachten muss, um es wirklich zu verstehen." Zum Artikel

  • The Mirror: "Eine weitere Demütigung"

"Es war eine weitere Demütigung, aber die Ironie ist, dass die Vorstellung in einer Halbzeit gegen Bayern eine solche war, die den Gunners-Boss überzeugen könnte, zu bleiben. [...] Sobald Arsenal nur noch zu zehnt war, griff Arsène Wengers Ansammlung schwacher Individuen nach der weißen Flagge." Zum Artikel

  • Independent: "Keinen Stolz bewahrt"

"Albträume können doppelt zuschlagen. Arsenal wiederholte das Desaster aus der ersten Runde, konnte sich dabei keinerlei Stolz bewahren und ließ sich sogar noch mehr erniedrigen als in der Allianz Arena im Februar. Sie haben 1:5 gegen Bayern verloren. Das Gesamtergebnis von 2:10 klingt wie ein Scherz, spiegelt in Wirklichkeit aber den Unterschied der beiden Mannschaften perfekt wieder." Zum Artikel

  • Guardian: "Skrupelloses Bayern München"

"Arsenal und Arsène Wenger wurden erneut vom skrupellosen Bayern München gedemütigt. [...] Dieses Mal muss die Frage gestellt werden, ob das Wengers letzter Auftritt in der Champions League mit diesem Klub gewesen ist." Zum Artikel

  • The Sun: "Schlimmste Pleite aller Zeiten"

"Arsenal wusste natürlich, dass es nach der entsetzlichen 1:5-Niederlage in der ersten Runde in der Allianz Arena eine schwierige Aufgabe zu lösen hatte, aber es endete mit deren schlimmster Pleite aller Zeiten in einem Heimspiel." Zum Artikel

Deutschland

  • Spiegel Online: Wenger-Abschied "vielleicht doch gute Idee"

"Ein Arsenal-Team, das natürlich schon vor dem Anpfiff wenig Chancen hatte, sich aber kaum gegen die zweite Blamage wehrte. Und das dafür sorgte, das für Arsenal-Fans schier Unmögliche doch möglich scheinen zu lassen: Dass ein Abschied von Arsène Wenger vielleicht doch eine gute Idee ist." Zum Artikel

  • Spox.com: "Offensichtlich labiles Arsenal"

"Die Bayern begannen inkonsequent und ließen Arsenal hoffen. Nach der Roten Karte gegen Koscielny zerfiel das offensichtlich labile Arsenal in alle Teile, Bayern spielte sich in einen Rausch." Zum Artikel

  • Bild Online: "Bayern stürzt Wenger"

"Bayern stürzt Wenger. [...] Der Vertrag des Franzosen (seit 1996 bei den Gunners) läuft im Sommer aus. Ob er bis dahin noch weitermachen darf, ist mehr als fraglich." Zum Artikel

  • Welt Online: "Europa staunt über Wucht der Bayern"

"Europa staunt über die Wucht der Bayern, über ihre Torgier, über ihre Steigerung im ersten Teil der Rückrunde und über die desolate Verfassung Arsenals. [...] Diese Mannschaft ist nicht unbedingt der Maßstab, das spüren an diesem Abend alle. Es ist vielmehr die Entwicklung, die die Bayern so optimistisch macht – und Franck Ribéry bereits vom Triple sprechen lässt." Zum Artikel