Thomas Müller hat sich für seinen Kung-Fu-Tritt im Spiel gegen Ajax Amsterdam entschuldigt, sogar zweimal. Nicolás Tagliafico, der anschließend am Kopf getackert werden musste, hat die Entschuldigung angenommen. Damit aber ist der Fall noch nicht erledigt.

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Thomas Müller und der FC Bayern München warten nach dem Horror-Foul von Amsterdam auf die Reaktion der UEFA. Das Mindeststrafmaß beträgt ein Spiel. Der 29-Jährige wird den Bayern damit sicher im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League fehlen. Die UEFA kann aber auch darüber hinaus gehen.

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Thomas Müller sieht nach Kung-Fu-Foul die Rote Karte

Er wollte es nicht: Thomas Müller fliegt in der 75. Minute gegen Ajax Amsterdam erst heran und dann vom Platz.

Zuständig für die Bemessung der Strafen für Spieler, die in Wettbewerben der UEFA die Rote Karte gesehen haben, ist die Kontroll-, Ethik- und Disziplinarbehörde des Verbands.

Diesen Paragraphen wendet die UEFA an

Auf Anfrage der Münchner "Abendzeitung" bestätigte die UEFA, gemäß Paragraph 15 ihrer Disziplinarordnung gegen Müller zu ermitteln. Dort ist von "hartem Spiel" die Rede. Das könnte - je nach Interpretation der entscheidenden Funktionäre - für Müller auch glimpflich abgehen: mit der Mindeststrafe von einer Partie Sperre.

Die UEFA wird im Januar 2019 über die Strafe für Müller beraten.

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