Obwohl Schottland mit 0:6 gegen England verliert, reicht es doch nicht für Olympia. Eigentlich dürfte dieser Satz keinen Sinn ergeben, doch in dieser speziellen Nations-League-Konstellation hätten die Schottinnen tatsächlich noch höher verlieren müssen, um zumindest einige Spielerinnen nach Paris schicken zu können.

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Fußball kurios in Glasgow: Die Schottinnen haben ihre Olympia-Chance verpasst, weil sie im Nachbarschaftsduell mit England nicht hoch genug verloren haben. Das 0:6 (0:4) gegen die Europameisterinnen war, so verrückt es klingt, nicht ausreichend - denn im Wettschießen holten sich die Niederlande durch ein 4:0 (1:0) gegen Belgien Platz eins in der Nations-League-Gruppe A1 wegen der um ein Tor besseren Tordifferenz vor den Lionesses.

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DFB-Frauen zittern sich zur Finalrunde ums Olympia-Ticket

Trostlose Vorstellung und Schützenhilfe: Der Olympia-Traum der deutschen Fußballerinnen lebt. Obwohl das Team von Trainer Horst Hrubesch in Wales patzte, gelang durch den Gruppensieg in der Nations League der Einzug ins Halbfinale im neu geschaffenen Wettbewerb. Das DFB-Team könnte damit noch ein Ticket für die Spiele in Paris 2024 lösen.

Zum Verlieren verdammt

Das Verrückte: Wenn sich England für die Sommerspiele qualifiziert hätte, hätte die Mannschaft dort für Großbritannien antreten müssen - mit der Option, auch Spielerinnen aus Wales, Nordirland und eben Schottland nominieren zu dürfen. Daher waren die Schottinnen um Samantha Kerr vom deutschen Meister Bayern München am letzten Spieltag zum Verlieren verdammt.

Alex Greenwood (13.), Lauren James (38./39.), Beth Mead (45.+1), Fran Kirby (50.) und Lucy Bronze (90.+3) trafen im Hampden Park für die Gäste. Doch Oranje hatte parallel das bessere Ende für sich. Damaris Egurrola traf zwei Mal in der Nachspielzeit (90.+1/90.+5) zum Endstand, wodurch ihr Team an England noch vorbeizog, für das in Glasgow schon Schluss war. (sid/ska)

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