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Bundestrainer Joachim Löw hat seinen Vertrag bis zum Jahr 2016 verlängert. Dies gab DFB-Präsident Wolfgang Niersbach am Freitag in einer Pressekonferenz bekannt. Co-Trainer Hansi Flick steigt nach der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien zum Sportdirektor auf. Auch die Verträge von Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff und Torwarttrainer Andreas Köpfe wurden verlängert.

Jogi Löw bleibt dem DFB bis zum 31. Juli 2016 erhalten. Damit wird der 53-Jährige auch die Europameisterschaft 2016 in Frankreich als Verantwortlicher betreuen. Niersbach erklärte: "Der Trend zusammenzubleiben war schon lange klar." Die DFB-Führung wollte sich aber erst nach erfolgreicher WM-Qualifikation final zusammensetzen. Niersbach betonte, dass der DFB von Joachim Löw "absolut überzeugt" sei. Schließlich würden auch die Zahlen für den Nationaltrainer sprechen. Aus den vergangenen 25 Partien wurde nur eine verloren - das EM-Halbfinale 2012 gegen Italien.

Die Verträge mit Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff und Torwarttrainer Andreas Köpfe wurden ebenfalls erneuert. Löw wertete die Verlängerung "als Zeichen der großen gegenseitigen Wertschätzung" und als "positives Signal". "Wir alle gehen mit großer Motivation an die Arbeit und verspüren eine große Leidenschaft", führte Löw weiter aus. "Die Entwicklung unserer Mannschaft ist nicht abgeschlossen und es macht uns eine riesengroße Freude, mit der Mannschaft weiterzuarbeiten." Dabei soll endlich der ersehnte Titel eingefahren werden: "Wir wollen in den nächsten zwei Jahren den maximalen Erfolg anstreben und natürlich auch erreichen."

Flick neuer Sportdirektor

Hansi Flick wird die WM 2014 als Co-Trainer begleiten und im Anschluss zum DFB-Sportdirektor aufsteigen. "Für den Hansi freut es mich sehr, dass er diese Aufgabe annimmt", sagte Löw. "Er hat unheimlich intensiv in den vergangenen Jahren gearbeitet. Ich bin überzeugt, dass er die Aufgabe mit viel Kompetenz, Autorität und Leidenschaft angeht." Flicks neuer Vertrag ist bis zum Jahr 2019 datiert.

Im August 2006 übernahm Löw die Nachfolge von Jürgen Klinsmann als Bundestrainer, unter dem er bei der WM 2006 in Deutschland als Co-Trainer fungiert hatte. 2008 verlor Löw mit der DFB-Elf das Europameisterschafts-Finale gegen Spanien, 2010 wurde Deutschland Weltmeisterschafts-Dritter. Bei der EM 2012 schied das Löw-Team im Halbfinale gegen Italien aus.

Mit Deutschland gewann Jogi Löw 68 seiner 99 Partien. 15 Spiele endeten mit einer Niederlage, 16 Spiele remis.

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