Ex-Boxweltmeister Markus Beyer verstarb am Montag im Alter von 47 Jahren "nach kurzer, schwerer Krankheit", wie es seitens des MDR hieß. Nun ist bekannt, woran der ehemalige Profi-Boxer genau litt.

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Der Tod von Markus Beyer sorgt für große Erschütterung – nicht nur in der Sportwelt. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, starb der ehemalige Boxprofi an Nierenkrebs.

Demnach hatte sich der Sportler, der unter anderem seit 2015 MDR-Experte in der Sendung "Sport im Osten" war, schon vor ein paar Wochen gesundheitlich nicht mehr gut gefühlt.

Laut Freunden soll er Probleme beim Laufen gehabt und sich in eine Klinik in Aue begeben haben. Diese habe Markus Beyer daraufhin in eine Berliner Klinik vermittelt. Die Ärzte hätten allerdings nichts mehr gegen den Nierenkrebs ausrichten können.

Früherer Trainer in Trauer

Beyer hinterlässt zahlreiche trauernde Weggefährten. Vor allem sein Trainer Uli Wegner zeigt sich bestürzt.

Dem MDR sagte der langjährige Förderer des Ex-Boxers: "Ich kann meine Gefühle mit Worten nicht beschreiben. Jeder weiß, dass er mein Lieblingssportler war – und das hatte vor allem eine menschliche Komponente. Markus Beyer war ein durch und durch feiner Mensch. Im Moment fühle ich mich, als hätte mir jemand in die Magengrube geschlagen. Ich muss das alles erst verarbeiten."

Insgesamt bestritt Beyer 39 Kämpfe. Aus 35 davon ging er als Sieger hervor, wovon 13 Kämpfe durch ein K.O. entschieden wurden.

Dreimal wurde Beyer WBC-Weltmeister im Supermittelgewicht. Das erste Mal am 23. Oktober 1999, und zwar nach seinem Kampf gegen den Briten Richie Woodhall. Seinen letzten Kampf bestritt er 2008 gegen den Russen Murad Machmudow. Seine Boxkarriere beendete Markus Beyer mit einem Sieg nach insgesamt acht Runden.  © 1&1 Mail & Media / CF

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