Die Biathlon-Staffel der Männer hat am Sonntag Nachmittag in Hochfilzen den Weltcupsieg nur knapp verpasst und hinter Norwegen den zweiten Platz belegt.

Mehr Sportthemen finden Sie hier

Die deutsche Biathlon-Staffel der Männer hat in Hochfilzen den ersten Weltcupsieg seit knapp drei Jahren nur um zwei Sekunden verpasst.

Philipp Horn, Johannes Kühn, Arnd Peiffer und Benedikt Doll belegten am Sonntag in Österreich den zweiten Platz und mussten sich mit nur sechs Nachladern Weltmeister Norwegen im Schlussspurt geschlagen geben.

Das Quartett des Deutschen Skiverbandes lag bis kurz vor dem Ziel in Führung, ehe die Skandinavier Deutschland den möglichen ersten Staffelerfolg seit dem 21. Januar 2017 noch wegschnappten. Platz drei belegte Frankreich.

Für die Skijäger war es erst der zweite Podestplatz im bislang durchwachsenen WM-Winter. Zuvor hatte es nur beim Auftakt in Östersund vor zwei Wochen mit der nicht-olympischen Mixedstaffel einen Podestplatz gegeben. In einem Einzelwettbewerb reichte es bislang noch nicht für das Podium.

Philipp Horn ersetzt Erik Lesser

Startläufer Horn war kurzfristig für seinen Thüringer Vereinskollegen Erik Lesser in die Staffel gerückt. Lesser hatte über Halsschmerzen geklagt und musste aussetzen.

Horn übergab nach einer ganz starken Laufleistung und insgesamt vier Nachladern als Zweiter an Kühn. Der Bayer machte es noch besser, traf alle zehn Schüsse und übernahm auf seiner Schlussrunde knapp vor Frankreich die Führung.

Auch Sprint-Olympiasieger Peiffer absolvierte seine beiden Schießeinlagen tadellos und baute den Vorsprung aus. Mit komfortablen 43,0 Sekunden Vorsprung ging Schlussläufer Doll vor Norwegens Superstar Johannes Thingnes Bö in die Loipe.

Doll benötigte im letzten Schießen zwei Extrapatronen und wurde noch abgefangen. (dpa/lh)

Bildergalerie starten

Sven Hannawald: Höhenflüge und Tiefpunkte der Skisprung-Legende

Sven Hannawald feiert am 9. November seinen 45. Geburtstag. Der Skisprung-Star kämpfte sich nach der Diagnose Burnout und seinem Karriereende wieder zurück ins Leben. Dabei hat ihm nicht nur seine Familie geholfen, der Ex-Sportler hat auch neue Aufgaben im Leben gefunden.