Zwischen Prinz William und Prinz Harry soll Eiszeit herrschen. Eine der schlimmsten Krisen des britischen Königshauses? Laut Royal-Experte Robert Lacey könnte es so kommen.

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Seit Monaten wird über das angebliche Zerwürfnis zwischen Prinz William und Prinz Harry spekuliert. Der jüngere der beiden Brüder hatte im vergangenen Jahr sogar indirekt Unstimmigkeiten eingeräumt. Royals-Experte Robert Lacey, der auch als Berater für die Netflix-Serie "The Crown" arbeitet, behauptet in seinem neuen Buch nun allerdings, die Krise sei "schlimmer als irgendjemand denkt".

Das Buch "Battle Of Brothers" erscheint Mitte Oktober und soll ausführlich schildern, wie "schrecklich" die Windsors mit Harrys Frau Meghan umgegangen seien. Lacey, der mit "unzähligen" Insidern über die Beziehung der Brüder gesprochen haben soll, glaubt, die Probleme zwischen den Brüdern könnten zu einem der größten Skandale des britischen Königshauses werden.

Prinz Harry lebt seit dem Frühjahr mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn Archie in Kalifornien. Das Ehepaar übernimmt keine offiziellen Rollen mehr für das britische Königshaus. Nach dem sogenannten "Megxit" soll zwischen Harry und seinem Bruder angeblich erst einmal Funkstille geherrscht haben.

Im Gespräch mit der "Daily Mail" sagte Robert Lacey, dass die Beziehung zwischen Harry und William für die Zukunft der Royals von "entscheidender" Bedeutung sei.

Experte kritisiert Umgang des Palasts

Der Experte erklärte: "Wenn dieser Bruch zwischen den Brüdern nicht auf irgendeine Weise geheilt wird, wird er mit der Abdankungskrise und dem Tod von Diana als eines der Traumata in die Geschichte eingehen, die die Monarchie verändert haben."

Lacey glaubt zwar, dass man die Probleme zwischen Harry und William lösen könnte, der Palast arbeitet seiner Meinung nach aber "nicht in diese Richtung".

Auch was den Umgang der Royals mit Meghan betrifft, hat der Autor eine klare Meinung, wie er "Daily Mail" sagte. Er denke demnach, dass die ehemalige US-Schauspielerin, die Harry 2018 heiratete, zwar "schwierig" sei und ein "unglaubliches und gefährliches Maß an Selbstvertrauen" habe - sie hätte von den Royals dennoch besser behandelt werden sollen.

"Es gibt nur einen Selfmade-Millionär in der königlichen Familie und das ist Meghan Markle", so Lacey. "Wenn sie sich zu Beginn mit ihr zusammengesetzt und gesagt hätten: 'Lass uns über die Dinge sprechen, an denen du interessiert bist', wären die Dinge möglicherweise anders gelaufen."

Dass sie sich jemals in die royale Routine eingefügt hätte, schließt der Experte offenbar aus. Er sehe Parallelen zwischen Meghan und Harrys Mutter Diana (1961-1997), die er als "Anti-Royal" beschreibt.  © 1&1 Mail & Media/spot on news

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