Auch am britischen Königshaus zieht die Corona-Krise nicht vorbei. Während sich die Queen in sichere Isolation nach Schloss Windsor begibt, wenden sich sowohl Harry und Meghan als auch William und Kate mit eindringlichen Appellen an die Öffentlichkeit.

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Queen Elisabeth II. wird Ende April ihren 94. Geburtstag feiern. Doch in diesem Jahr wird voraussichtlich alles etwas anders ablaufen, als gewohnt. Um die Regentin vor einer möglichen Infektion mit dem Coronavirus zu schützen, wird sie bereits am Donnerstag nach Schloss Windsor umziehen, wie unter anderem die britische "Daily Mail" berichtet. Normalerweise würde sich die 93-Jährige erst in einer Woche in die Osterferien dorthin begeben.

Weniger Schlosspersonal wegen Coronavirus

Damit die Ansteckungsgefahr möglichst gering gehalten werden kann, wird offenbar auch das Schlosspersonal auf das Minimum beschränkt. Wie der Palast in einem Statement mitteilte, werden außerdem sämtliche größere Veranstaltungen, die in den nächsten Wochen für Mitglieder der Königsfamilie angestanden hätten, verschoben.

Ob die alljährliche Geburtstagsparade Trooping the Colour wie geplant im Juni stattfinden kann, sei derzeit unklar, heißt es in der "Daily Mail". Ebenso steht infrage, ob die Feierlichkeiten zum 75. Jahrestag des Kriegsendes am 8. Mai aufrechterhalten werden.

Mit fast 94 Jahren gehört die Queen zur Risikogruppe für die Virus-Erkrankung. Noch vor kurzem hatte Ihre Majestät jedoch verkündet, ihren Amtspflichten weiter nachkommen zu wollen, "bis es ernstzunehmenden Rat in anderer Richtung gibt".

Prinz William will Corona-Betroffenen helfen

Prinz William hat sich derweil mit einer eindringlichen Video-Botschaft zur Corona-Krise seine Landsleute gewandt. Via Instagram teilt er mit: "Wann immer und wo immer das Unglück zuschlägt, haben die Menschen im Vereinigten Königreich die einzigartige Fähigkeit, an einem Strang zu ziehen", so der Royal in dem Video.

"Die Art und Weise, wie lokale Gemeinschaften die Betroffenen unterstützen, zeigt das Beste unserer Werte und unserer menschlichen Natur."

Der Wunsch der Öffentlichkeit, nach der Tragödie zu helfen, müsse auf die bestmögliche Art und Weise verwaltet und kanalisiert werden, erklärt der britische Prinz unter Verweis auf einen extra dafür eingerichteten "National Emergencies Trust" (NET).

"Ich sagte bei seiner Gründung im vergangenen Jahr, dass ich den Tag fürchte, an dem er gebraucht wird. Leider ist dieser Tag mit dem Ausbruch von COVID-19 schneller gekommen, als wir je gehofft hatten."

Harry und Meghan machen Mut

Das NET hat einen Aufruf zur Beschaffung von Geldern gestartet, um lokale Wohltätigkeitsorganisationen bei der Unterstützung von Personen zu helfen, die infolge des Ausbruchs des Coronavirus in Not geraten sind.

Auch Prinz Harry und Herzogin Meghan haben sich inzwischen via Social Media an die Öffentlichkeit gewandt. Mit dem Beitrag möchte das Paar den Menschen im Hinblick auf das Bewältigen der Corona-Krise Mut machen. (amr/ili/eee)  © 1&1 Mail & Media/spot on news

Prinz William wütend: Harry sei "respektlos gegenüber der Monarchie"

Prinz William fühle sich von seinem Bruder angegriffen. Sein Bruder Harry verhalte sich respektlos gegenüber der Institution der Monarchie und – das ist sein schlimmster Vorwurf – Harry sei ebenso respektlos gegenüber ihrer Großmutter, der Queen.