• Die deutsche Jury für das ESC-Finale am Samstag steht fest: Michelle, Max Giesinger, Felicia Lu, Tokunbo und Christian Brost vergeben die Hälfte der Punkte.
  • Die andere Hälfte bestimmt wie gehabt das Publikum.
  • Barbara Schöneberger darf die Punkte dann im Finale bekannt geben.

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Die Fachjury, die beim Eurovision Song Contest 2022 die deutschen Punkte vergibt, steht fest. Das hat der NDR kurz vor dem ersten Halbfinale am 10. Mai bekannt gegeben. Präsidentin der Jury ist die Schlagersängerin Michelle. Sie holte 2001 mit "Wer Liebe lebt" den achten Platz beim ESC in Kopenhagen.

Michelles Mitstreiter sind der Singer-Songwriter Max Giesinger, seine Kollegin Tokunbo sowie Radiomoderator Christian Brost. Komplettiert wird die Jury von Felicia Lu. Die Sängerin war beim Vorentscheid für den deutschen Song für den ESC dabei, war aber gegen Malik Harris unterlegen. Harris wird Deutschland mit seinem Song "Rockstars" im Finale vertreten.

Barbara Schöneberger präsentiert bei der Live-Show wie in den letzten Jahren die deutschen Punkte. Für die Moderatorin ist es der siebte Auftritt in Folge.

Die Hälfte der Punkte kommt von der deutschen ESC-Jury

Die Jury um Michelle vergibt die Hälfte der Punkte, die Deutschland beim ESC in Turin verteilt. Die andere Hälfte bestimmt wie gehabt das Publikum. Sowohl Jury als auch Publikum stimmen nicht nur beim Finale am 14. Mai ab, sondern auch im Halbfinale. Das Los hat bestimmt, dass Deutschland beim zweiten Halbfinale am 12. Mai urteilen darf. Der deutsche Gesangsbeitrag ist wie gehabt bereits fürs Finale gesetzt.

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Anders als die Zuschauer gibt die Jury ihr Votum für den ESC-Gewinner nicht erst bei der Liveshow ab. Michelle und Co. stimmen bereits während der Generalprobe am Abend vor den jeweiligen Shows ab. Michelle, Giesinger, Felicia Lu, Tokunbo und Brost sind dabei nicht in Turin vor Ort. Sie verfolgen die Auftritte stattdessen gemeinsam von Hamburg aus und bilden sich ein Urteil.  © 1&1 Mail & Media/spot on news

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