Clemens Schick

Clemens Schick ‐ Steckbrief

Name Clemens Schick
Beruf Schauspieler
Geburtstag
Sternzeichen Wassermann
Geburtsort Tübingen / Baden-Württemberg
Staatsangehörigkeit Bundesrepublik Deutschland
Größe 176 cm
Geschlecht männlich
Augenfarbe blau

Clemens Schick ‐ Wiki: Alter, Größe und mehr

Clemens Schick ist ein deutscher Schauspieler.

Schick wurde am 15. Februar 1972 in Tübingen geboren. Nach seinem Abitur an einem Stuttgarter Gymnasium probierte sich der gebürtige Tübinger zunächst an der Akademie für darstellende Kunst in Ulm aus. Doch nach nur einem Jahr ließ er das Schauspielstudium hinter sich, um als 22-Jähriger in ein Kloster der Gemeinschaft von Taizé zu gehen. Vor Ort genoss Clemens Schick die Ruhe, betete mit den Mönchen und brach hinter sich alle Brücken ab. Sehr glücklich sei er dort gewesen, erzählte er später in Interviews. Trotzdem habe er nach acht Monaten gehen müssen - weil die Gemeinschaft nicht an seine Berufung geglaubt habe.

Clemens Schick ging daraufhin nach Berlin und studierte an der Berliner Schule für Schauspiel. Um das Geld für die Ausbildung zusammen zu kratzen, nahm er unzählige Nebenjobs an. Arbeiten als Landschaftsgärtner, Kellner und Türsteher zählten dazu. Irgendwann rief endlich das Theater. Das Staatsschauspiel Dresden, das Schauspielhaus Wien, die Schaubühne Berlin, Hamburgs Kampnagel, das Staatstheater Stuttgart und viele andere Bühnen engagierten den Schauspieler, der für seine blauen Augen und den stechenden Blick bekannt wurde. 2007 war er außerdem in Hofmannsthals "Jedermann" bei den Salzburger Festspielen zu sehen.

Auch Rollen in Film und Fernsehen konnte Schick ergattern. Nach einem kleinen Part als deutscher Unteroffizier in "Enemy of the Gates" im Jahr 2001 spielte der Schauspieler 2006 in dem James-Bond-Teil "Casino Royale" die Rolle Kratt, ein Handlanger von Bösewicht Le Chiffre. 2015 war er im Action-Streifen "Point Break" zu sehen. Doch so groß die Projekte in Hollywood auch waren: In Deutschland mischte er anfangs eher in Independent-Filmen mit. 2011 drehte er den Erotikfilm "Hotel Desire".

2014 war Clemens Schick gleich mit zwei Stücken bei der Berlinale vertreten, dem gefeierten Heimat-Western "Das finstere Tal" und dem Schwulen-Drama "Praia du Futoro", in dem er sich in eine leidenschaftliche Beziehung mit einem brasilianischen Rettungsschwimmer stürzt.

In den Folgejahren machte Schick durch Serienrollen auf sich aufmerksam: In der finnisch-deutschen Serie "Arctic Circle – Der unsichtbare Tod" spielte er Multimillionär Marcus Eiben. In der Sky-Produktion "Das Boot" verkörpert er seit 2018 den erfahrenen U-Boot-Kommandant Johannes von Reinhartz.

2014 sprach Clemens Schick in zwei Interviews zum ersten Mal öffentlich über seine Sexualität. Auf dem Cover der Septemberausgabe des Magazins "Männer" erschien ein Bild von ihm mit den Worten "Ich bin schwul". Im Interview erklärte er dazu: "Mich persönlich interessiert weder das Label 'schwul' noch brauche ich es für mein eigenes Selbstverständnis." Letztendlich doch darüber zu sprechen, sei für ihn eine politische Entscheidung gewesen.

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