Michael Wollny

Schlussredakteur und stellvertr. CvD

Michael ist Baujahr 1976. Dass der Allgäuer nach einem Wochenende am Montag bisweilen etwas "heruntergekommen" am Newsdesk aufschlägt, liegt an seiner angeborenen Sehnsucht nach den Bergen. Seit Oktober 2015 gehört der ehemalige Redakteur von M94.5, Sport1 und Eurosport als Schlussredakteur und stellvertretender CvD zur Newsdesk-Seilschaft von 1&1.

Artikel von Michael Wollny

Knapp drei Wochen vor den Präsidentschaftswahlen in den USA kämpft Donald Trump mit einem gefährlichen Stimmungstief. Dieses ist weniger das Verdienst seiner Herausforderin Hillary Clinton als vielmehr selbstverschuldet. Der Republikaner hat es sich auf der Zielgeraden mit einer der wichtigsten Wählergruppen verscherzt: den Frauen.

Borussia Dortmund hatte nach dem Champions-League-Duell bei Sporting Lissabon eigentlich allen Grund zu feiern. Immerhin machte der BVB mit dem 2:1-Auswärtssieg einen großen Schritt in Richtung Achtelfinale. Dennoch reagierten Spieler und Vereinsoffizielle nach dem Abpfiff stinksauer. Sporting hatte auf dem Platz für einen Fairplay-Eklat gesorgt.

Donald Trump oder Hillary Clinton? Diese Frage wird eigentlich erst am 8. November 2016 beantwortet, wenn in den USA der Nachfolger von Präsident Barack Obama gewählt wird. Und doch gibt es jemanden, der die Antwort bereits kennen könnte. Nate Silver ist eine menschliche Glaskugel, ein Nostradamus der Neuzeit. Seine Vorhersagen sind beängstigend genau. Auch für die US-Wahl 2016 präsentiert er einen Gewinner.

Die Hoffnung der betroffenen Menschen im syrischen Aleppo, die Europäischen Union könne wegen der verheerenden Luftangriffe den Druck auf Russland erhöhen, haben sich zerschlagen. Kurz vor dem EU-Gipfel in Brüssel wurde auf dem EU-Außenministertreffen in Luxemburg klar, dass Europa Strafen gegen Russland scheut.

Im Kampf gegen die Terrormiliz IS hat die irakische Stadt Mossul nicht nur eine enorme strategische Bedeutung. Auch symbolisch treffen hier Vergangenheit und Gegenwart aufeinander, um über die existenzielle Zukunft des sogenannten "Islamischen Staates" zu entscheiden. Die Großoffensive zur Rückeroberung Mossuls könnte ein Fanal sein, welches das Ende des IS einläutet.

Mauro Icardi kann momentan wohl als der meistgehasste Fußball-Profi Europas bezeichnet werden. Das Ungewöhnliche daran ist: Die massive Abneigung schlägt dem Kapitän von Inter Mailand von den eigenen Fans entgegen und droht nun zu eskalieren. Grund dafür ist eine Aussage in der Biografie des 23-Jährigen.

Erst im Sommer 2016 war Georg Teigl zum FC Augsburg in die deutsche Bundesliga gewechselt. Davor hatte der Österreicher zweieinhalb Jahre lang für RB Leipzig gespielt. Diese Vergangenheit hat den 25-Jährigen nun auf unschöne Weise eingeholt. Von einigen FCA-Fans wird der eigene Spieler regelrecht gemobbt. Mit einem hässlichen Höhepunkt am vergangenen Wochenende.

Die Ungereimtheiten rund um den Suizid von Dschaber al-Bakr in der Justizvollzugsanstalt Leipzig sind bemerkenswert. Der Selbstmord des terrorverdächtigen Syrers wird völlig zu Recht als Justizskandal gewertet. Allein Sachsens Justizminister Sebastian Gemkow kann keinen Skandal erkennen und lehnt einen Rücktritt ab. Zur juristischen Farce gesellt sich somit eine politische Posse. Ein Kommentar.

Nach dem Suizid des terrorverdächtigen Dschaber al-Bakr in der Justizvollzugsanstalt Leipzig steht die Frage im Raum, wie es dazu überhaupt kommen konnte. Auf die Erklärungen der sächsischen Justizbehörden folgten umgehend Vorwürfe und Anschuldigungen, falsche Entscheidungen hätten den Selbstmord des 22-jährigen Syrers erst möglich gemacht. Der Sachverhalt ist komplex.

Nach dem Suizid von Dschaber al-Bakr in der Justizvollzugsanstalt Leipzig sind mittlerweile einige Details zu den Umständen geklärt. Dennoch bleiben Fragen offen. Was wir über den Fall des 22 Jahre alten syrischen Terrorverdächtigen wissen und was nicht.

Auf einer Pressekonferenz haben Sachsens Justizminister Sebastian Gemkow sowie Rolf Jacob, Leiter der Justizvollzugsanstalt Leipzig, Auskunft über die Hintergründe des Todes von Dschaber al-Bakr gegeben. Der 22 Jahre alte Terrorverdächtige aus Syrien hatte sich am Mittwochabend in seiner Zelle selbst das Leben genommen.

Das Verhältnis zwischen Donald Trump und der republikanischen Partei war während des gesamten Präsidentschaftswahlkampfes in den USA auf beiden Seiten zwar nie von offenherziger Zuneigung geprägt. Doch nun eskaliert die Situation. Trump verhält sich nach dem Wirbel um den Video-Skandal wie ein in die enge getriebenes Raubtier und beißt innerhalb der eigenen Partei nach allen Seiten.

Mit seiner Unterschrift würde Toni Kroos bei Real Madrid zum bestbezahlten deutschen Fußball-Profi aller Zeiten aufsteigen.

Russlands Präsident Wladimir Putin und sein türkischer Amtskollege Recep Tayyip Erdogan nähern sich immer weiter an. Eine Entwicklung, die noch vor wenigen Monaten undenkbar gewesen wäre. Doch Russland und die Türkei verfolgen mittlerweile gemeinsame Interessen, welche selbst die hochemotionalen Verstimmungen der jüngeren Vergangenheit in den Hintergrund drängen.

Das zweite TV-Duell gegen Hillary Clinton hatte Donald Trump zwar nicht so offensichtlich verloren wie das erste. Für den Video-Skandal mit frauenverachtenden Aussagen konnte er sich aber auch nicht rehabilitieren. Innerhalb der republikanischen Partei bleibt der Widerstand verhärtet. Überlegungen, wie Trump auf der Zielgeraden noch ausgetauscht werden könnte, gären weiter. Doch wie stehen die Chancen für diesen Notfall-Plan B?

Der neue Preisträger des Friedensnobelpreises 2016 ist Juan Manuel Santos. Das wurde am heutigen Freitag von der Nobelpreis-Jury in Oslo bekannt gegeben. Der kolumbianische Präsident habe sich diese Ehre mit seinem Einsatz für die Friedensverhandlungen mit der Rebellengruppe Farc verdient, begründete die Jury.

Kritiker und auch viele Fußballfans befürchten, dass sich der moderne Fußball durch extreme Kommerzialisierung immer mehr von seinen Wurzeln entfremdet. Nicht nur bei der Zerstückelung des Spieltages geht es um mehr Geld durch höhere TV-Einnahmen, auch in anderen Bereichen rücken die Interessen der aktiven Fußball-Fans immer weiter in den Hintergrund. Darin liegt eine Gefahr für den Fußball, meint Fan-Experte Michael Gabriel von der Koordinationsstelle Fanprojekte im Gespräch mit unserer Redaktion.

Der deutsche IS-Heimkehrer Harry S. war im Juli vom Oberlandesgericht Hamburg zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Die Strafe wurde abgemildert, da sich der 28-Jährige kooperativ gezeigt hatte und nach eigenen Angaben nicht direkt an Gräueltaten der Terrormiliz "Islamischer Staat" beteiligt gewesen war. Eine Lüge, wie nun Szenen eines bislang geheimen Videos belegt.

Wikileaks-Gründer Julian Assange hat anlässlich des zehnten Geburtstags der Enthüllungsplattform weitere hochbrisante Enthüllungen angekündigt, zugleich aber noch kein Material veröffentlicht. In der Live-Schalte zur Wikileaks-Pressekonferenz in Berlin deutete Assange an, dass die geplanten Veröffentlichungen vor allem auch die Präsidentschaftswahlen in den USA entscheidend betreffen würden.

Horst Seehofer erhöht den Druck auf Angela Merkel im Richtungsstreit in der Flüchtlingspolitik. Der CSU-Chef droht im "Spiegel" der Kanzlerin offen mit einem endgültigen Bruch mit der CDU, sollte Merkel nicht auf seine Forderung nach einer Obergrenze eingehen.

Der ehemalige italienische Fußball-Profi Paolo Di Canio hat seinen Job als Kommentator beim TV-Sender Sky Sport verloren. Grund dafür ist ein faschistisches Tattoo auf dem rechten Oberarm des 48-Jährigen, welches ihm nun zum Verhängnis wird.

Wegen möglicher Kunststoffteile in ihren Produkten rufen Sachsenmilch und die T.M.A. Handelsgesellschaft einige Joghurt-Erzeugnisse und Süßspeisen zurück.

Espen Egil, Chefredakteur von Norwegens größter Tageszeitung, ist angefressen. Auslöser ist ein Posting auf der Facebook-Seite von "Aftenposten", welches von der Social-Media-Plattform gelöscht worden war. Der Grund für diese "Zensur" ist in der Tat grotesk, weshalb Egil sich mit einem offenen Brief an Facebook-Chef Mark Zuckerberg richtet.

Marieke Vervoort ist eine erfolgreiche Paralympics-Athletin und wird auch bei den Spielen 2016 in Rio de Janeiro an den Start gehen. Es werden ihre letzten großen Wettkämpfe sein. Die Belgierin verriet in einem Interview nicht nur, dass sie nach Rio ihre Karriere beenden wird. Vervoort sprach auch über aktive Sterbehilfe und den Wunsch, aufgrund ihrer unheilbaren und schmerzhaften Krankheit ihr Leben zu beenden.

Es wäre eine spektakuläre Wendung im US-Wahlkampf. Medienberichten zufolge arbeiten republikanische Abgeordnete an einem Notplan für den Fall, dass Donald Trump doch noch als Kandidat für die Präsidentschaftswahlen in den USA abspringen sollte.