Michael Wollny

Schlussredakteur und stellvertr. CvD

Michael ist Baujahr 1976. Dass der Allgäuer nach einem Wochenende am Montag bisweilen etwas "heruntergekommen" am Newsdesk aufschlägt, liegt an seiner angeborenen Sehnsucht nach den Bergen. Seit Oktober 2015 gehört der ehemalige Redakteur von M94.5, Sport1 und Eurosport als Schlussredakteur und stellvertretender CvD zur Newsdesk-Seilschaft von 1&1.

Artikel von Michael Wollny

Im Internet kursiert ein bizarres Video, welches ein vermeintliches Deutschland unter islamistischer Herrschaft zeigt. In vielen deutschen Medien wird das Anti-Islam-Video mit dem Titel "Welcome to the Islamic State of Germany" mit Donald Trump assoziiert oder sogar direkt dem Wahlkampf-Team des Republikaners zugeschrieben. Aber woher kommt das Video und was hat es damit auf sich?

Fünf Mal in Folge hat Russland im UN-Sicherheitsrat sein Veto gegen eine Syrien-Resolution eingelegt. Das Sterben geht somit ungehindert weiter, die UN mussten bislang tatenlos zusehen. Doch das soll sich nun ändern. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon arbeitet an einer Lösung, mit der Russland im Gremium ausmanövriert werden soll.

Der UN-Sicherheitsrat ist in der Syrien-Frage gelähmt. Weil Russland sein Veto gegen Resolutionen für ein Ende des Bombardements von Aleppo einlegt, muss das Gremium dem Sterben in der syrischen Stadt seit Monaten tatenlos zusehen. Im Sicherheitsrat hatten sich deshalb über die vergangenen Wochen Spannungen aufgebaut, die sich nun in einem Eklat entluden.

Wendung im Gerangel um das Freihandelsabkommen Ceta. Die belgische Regierung hat sich mit den Regionen über die umstrittenen Punkte des Abkommens geeinigt. Der Weg für den Freihandel zwischen der EU und Kanada sei somit frei.

Keine Frage, es wäre die Sensation des Jahrhunderts, ein Mega-Coup historischen Ausmaßes und es klingt schlichtweg unfassbar: Der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika heißt nicht Donald Trump und auch nicht Hillary Clinton, sondern Evan McMullin. Unmöglich? Nicht ganz.

Seit Jahren leben mehrere Tausend Flüchtlinge im berüchtigten Lager von Calais an der französischen Küste des Ärmelkanals. Die Zustände vor Ort sind kaum zu beschreiben. Immer wieder kam es zu Gewaltausbrüchen und gefährlichen Zwischenfällen in den Röhren des Eurotunnels. Calais Bürgermeisterin erklärte, es hätte niemals so weit kommen dürfen. Wie also kam es zur Situation, die nun in der Räumung eskaliert?

Bisweilen hat es den Anschein, als stünde der Präsidentschaftswahlkampf in den USA stellvertretend für das apokalyptische Ringen zwischen Gut und Böse. Hier die demokratische Lichtgestalt Hillary Clinton, dort der Fürst der Finsternis, Donald Trump. Dabei gerät schnell in Vergessenheit, dass Clintons Kandidatur selbst dunkle Schatten wirft.

Ein unheimliches Phänomen hält derzeit die USA in Atem: Clown-Sichtungen. Dabei handelt es sich weniger um die Variante des fröhlichen Spaßvogels, der im Zirkus Groß und Klein erheitert. Es sind die maskierten Horror-Ausgaben, die Angst und Schrecken verbreiten. Zu den Hintergründen gibt es verschiedene Theorien. Fakt ist, der Spaß kann auch nach hinten losgehen.

Der Krieg in Syrien sorgt weltweit für Entsetzen, die Brutalität, mit der ihn die Konfliktparteien führen, macht Beobachter fassungslos. Dass die Weltgemeinschaft seit Jahren nur zusieht, ohne etwas zu unternehmen, findet UN-Generalsekretär Ban Ki Moon beschämend und wählt deshalb deutliche Worte.

Im mittelfränkischen Georgensgmünd schießt ein sogenannter "Reichsbürger" auf ein Sondereinsatzkommando der Polizei. Vier Beamte werden dabei verletzt. Einer so schwer, dass er im Krankenhaus verstirbt. Der Fall hebt das Phänomen der "Reichsbürger" wieder in die Öffentlichkeit und wirft Fragen auf über die Absichten und Gefährlichkeit dieser Bewegung.

Knapp drei Wochen vor den Präsidentschaftswahlen in den USA kämpft Donald Trump mit einem gefährlichen Stimmungstief. Dieses ist weniger das Verdienst seiner Herausforderin Hillary Clinton als vielmehr selbstverschuldet. Der Republikaner hat es sich auf der Zielgeraden mit einer der wichtigsten Wählergruppen verscherzt: den Frauen.

Borussia Dortmund hatte nach dem Champions-League-Duell bei Sporting Lissabon eigentlich allen Grund zu feiern. Immerhin machte der BVB mit dem 2:1-Auswärtssieg einen großen Schritt in Richtung Achtelfinale. Dennoch reagierten Spieler und Vereinsoffizielle nach dem Abpfiff stinksauer. Sporting hatte auf dem Platz für einen Fairplay-Eklat gesorgt.

Donald Trump oder Hillary Clinton? Diese Frage wird eigentlich erst am 8. November 2016 beantwortet, wenn in den USA der Nachfolger von Präsident Barack Obama gewählt wird. Und doch gibt es jemanden, der die Antwort bereits kennen könnte. Nate Silver ist eine menschliche Glaskugel, ein Nostradamus der Neuzeit. Seine Vorhersagen sind beängstigend genau. Auch für die US-Wahl 2016 präsentiert er einen Gewinner.

Die Hoffnung der betroffenen Menschen im syrischen Aleppo, die Europäischen Union könne wegen der verheerenden Luftangriffe den Druck auf Russland erhöhen, haben sich zerschlagen. Kurz vor dem EU-Gipfel in Brüssel wurde auf dem EU-Außenministertreffen in Luxemburg klar, dass Europa Strafen gegen Russland scheut.

Im Kampf gegen die Terrormiliz IS hat die irakische Stadt Mossul nicht nur eine enorme strategische Bedeutung. Auch symbolisch treffen hier Vergangenheit und Gegenwart aufeinander, um über die existenzielle Zukunft des sogenannten "Islamischen Staates" zu entscheiden. Die Großoffensive zur Rückeroberung Mossuls könnte ein Fanal sein, welches das Ende des IS einläutet.

Mauro Icardi kann momentan wohl als der meistgehasste Fußball-Profi Europas bezeichnet werden. Das Ungewöhnliche daran ist: Die massive Abneigung schlägt dem Kapitän von Inter Mailand von den eigenen Fans entgegen und droht nun zu eskalieren. Grund dafür ist eine Aussage in der Biografie des 23-Jährigen.

Erst im Sommer 2016 war Georg Teigl zum FC Augsburg in die deutsche Bundesliga gewechselt. Davor hatte der Österreicher zweieinhalb Jahre lang für RB Leipzig gespielt. Diese Vergangenheit hat den 25-Jährigen nun auf unschöne Weise eingeholt. Von einigen FCA-Fans wird der eigene Spieler regelrecht gemobbt. Mit einem hässlichen Höhepunkt am vergangenen Wochenende.

Die Ungereimtheiten rund um den Suizid von Dschaber al-Bakr in der Justizvollzugsanstalt Leipzig sind bemerkenswert. Der Selbstmord des terrorverdächtigen Syrers wird völlig zu Recht als Justizskandal gewertet. Allein Sachsens Justizminister Sebastian Gemkow kann keinen Skandal erkennen und lehnt einen Rücktritt ab. Zur juristischen Farce gesellt sich somit eine politische Posse. Ein Kommentar.

Nach dem Suizid des terrorverdächtigen Dschaber al-Bakr in der Justizvollzugsanstalt Leipzig steht die Frage im Raum, wie es dazu überhaupt kommen konnte. Auf die Erklärungen der sächsischen Justizbehörden folgten umgehend Vorwürfe und Anschuldigungen, falsche Entscheidungen hätten den Selbstmord des 22-jährigen Syrers erst möglich gemacht. Der Sachverhalt ist komplex.

Nach dem Suizid von Dschaber al-Bakr in der Justizvollzugsanstalt Leipzig sind mittlerweile einige Details zu den Umständen geklärt. Dennoch bleiben Fragen offen. Was wir über den Fall des 22 Jahre alten syrischen Terrorverdächtigen wissen und was nicht.

Auf einer Pressekonferenz haben Sachsens Justizminister Sebastian Gemkow sowie Rolf Jacob, Leiter der Justizvollzugsanstalt Leipzig, Auskunft über die Hintergründe des Todes von Dschaber al-Bakr gegeben. Der 22 Jahre alte Terrorverdächtige aus Syrien hatte sich am Mittwochabend in seiner Zelle selbst das Leben genommen.

Das Verhältnis zwischen Donald Trump und der republikanischen Partei war während des gesamten Präsidentschaftswahlkampfes in den USA auf beiden Seiten zwar nie von offenherziger Zuneigung geprägt. Doch nun eskaliert die Situation. Trump verhält sich nach dem Wirbel um den Video-Skandal wie ein in die enge getriebenes Raubtier und beißt innerhalb der eigenen Partei nach allen Seiten.

Mit seiner Unterschrift würde Toni Kroos bei Real Madrid zum bestbezahlten deutschen Fußball-Profi aller Zeiten aufsteigen.

Russlands Präsident Wladimir Putin und sein türkischer Amtskollege Recep Tayyip Erdogan nähern sich immer weiter an. Eine Entwicklung, die noch vor wenigen Monaten undenkbar gewesen wäre. Doch Russland und die Türkei verfolgen mittlerweile gemeinsame Interessen, welche selbst die hochemotionalen Verstimmungen der jüngeren Vergangenheit in den Hintergrund drängen.

Das zweite TV-Duell gegen Hillary Clinton hatte Donald Trump zwar nicht so offensichtlich verloren wie das erste. Für den Video-Skandal mit frauenverachtenden Aussagen konnte er sich aber auch nicht rehabilitieren. Innerhalb der republikanischen Partei bleibt der Widerstand verhärtet. Überlegungen, wie Trump auf der Zielgeraden noch ausgetauscht werden könnte, gären weiter. Doch wie stehen die Chancen für diesen Notfall-Plan B?