Brexit: Alles zum EU-Austritt von Großbritannien

In den USA wurde erbittert über ein russisches Eingreifen in den Wahlkampf 2016 diskutiert. Nun gibt es eine ähnliche Debatte in Großbritannien. Ein Parlamentsausschuss hat einen Bericht vorgelegt. Doch Premier Johnson gibt ihn bisher nicht frei.

London diskutiert über Russland-Einmischung bei Brexit-Abstimmung.

Lindsay Hoyle ist am Montag zum neuen Präsidenten des britischen Unterhauses gewählt worden. Der Labour-Abgeordnete und bisherige Vize-Sprecher setzte sich in der vierten Wahlrunde gegen seinen Parteifreund Chris Bryant durch.

Tausende demonstrieren in Schottland für Unabhängigkeit

Boris Johnson ist einem Medienbericht zufolge von einem zentralen Punkt seiner Brexit-Strategie abgerückt. Demnach will der britische Premier wohl künftig nicht mehr mit einem Brexit ohne Austrittsabkommen mit der EU drohen.

Kampfansage von Nigel Farage an Boris Johnson: Der "Deal" mit der EU habe nichts mehr mit dem Brexit gemein und der Premier solle ihn "aufgeben". Ansonsten würde die Brexit-Party um jeden Sitz im Parlament bei der kommenden Neuwahl kämpfen.

Immer und immer wieder hatte der britische Premierminister Boris Johnson den EU-Austritt zum 31. Oktober versprochen. Doch daraus wurde nichts. Wird ihm das im Wahlkampf Schwierigkeiten bereiten?

Der Sprecher des Unterhauses legte am Donnerstag sein Amt nieder. Für die Modernisierung des Parlaments wurd er viel gelobt. Sein Auftreten in den Brexit-Debatten machte ihn weltbekannt.

Nach zehn Jahren ertönt zum letzten mal das berühmte "Order!" von John Bercow im Speaker's Chair. Die Debatte ist geprägt von Nettigkeiten und Komplimenten von den Abgeordneten.

Ein Gefühl, das Boris Johnson fast nicht mehr kannte: Am Dienstagabend gewann der britische Premierminister endlich mal wieder eine Abstimmung im Parlament. Am 12. Dezember gibt es nun Neuwahlen. Bleibt die Frage: Und jetzt?

Die kleineren Oppositionsparteien hatten auf den 9. Dezember gepocht.

Seine nahbare, aber auch schlagfertige Leitung bringt Bercow viel Sympathie, aber auch Kritik ein.

Großbritannien will die Europäische Union verlassen. Unklar ist nach wie vor, wann das geschehen wird. Ob sich für Reisende nun etwas ändert, erfahren Sie hier.

Das britische Parlament hat einer Neuwahl am 12. Dezember zugestimmt. Ein entsprechendes Gesetz wurde am Dienstagabend vom Unterhaus mit großer Mehrheit verabschiedet.

Boris Johnson hat das Parlament erneut über vorgezogene Neuwahlen abstimmen lassen. Alle News finden Sie in unserem Brexit-News-Blog.

Der britische Premierminister Boris Johnson erklärte, eine Neuwahl sei nötig, um die Lähmung des Parlaments zu beenden und den Brexit über die Bühne zu bringen.

Nach der Abstimmung ist vor der Abstimmung: Nur einen Tag nachdem das Unterhaus den Antrag von Boris Johnson für eine Neuwahl abgelehnt hat, will es der britische Premier noch einmal versuchen.

Brexit: Das britische Unterhaus hat über den Vorstoß von Premierminsiter Boris Johnson über Neuwahlen am 12. Dezemerb abgelehnt.

Großbritannien bekommt eine neue Galgenfrist für den Brexit: Der neue Termin für den Austritt aus der EU ist der 31. Januar 2020.

Einigung im Brexit-Streit: Die EU-Staaten haben sich laut EU-Ratspräsident Donald Tusk auf einen Aufschub bis Ende Januar verständigt.

Großbritanniens Premierminister Boris Johnson hat den Abgeordneten im Parlament vorgeworfen, das Land in Geiselhaft zu halten. Ihre Aussagen hätten zu einem Stillstand geführt.

Politisch sind sie zwar nicht immer einer Ansicht, trotzdem ist Stanley Johnson sehr stolz auf seinen Sohn Boris und bezeichnet ihn gar als "Wunderkind". Dennoch sei der Brite selbst "überzeugter Europäer".

Dem Anschein nach muss der Brexit erneut verschoben werden. Boris Johnson will Neuwahlen für Großbritannien. Dafür müssen die EU-Staaten zustimmen. Alle News erfahren Sie in unserem Brexit-Blog.

Die meisten Briten halten einer Studie zufolge Gewalt gegen Parlamentarier für ein vertretbares Mittel im Brexit-Streit.

Schon im Frühjahr hatte die Europäische Union Großbritannien die Austrittsfrist verlängert. Jetzt hat London Antrag Nummer drei gestellt - doch die EU-Staaten zögern mit einer Entscheidung zum Brexit.

Eine Neuwahl in Großbritannien scheint unausweichlich. Premierminister Johnson schlägt nun den 12. Dezember vor. Das Parlament könnte darüber am Montag entscheiden - wenn vorher die EU-Länder einer Fristverlängerung zustimmen.

Das britische Parlament hat Boris Johnsons Brexit-Deal in erster Lesung angenommen – ein Erfolg für den Premierminister. Gleichzeitig haben die Parlamentarier die Frist bis zur endgültigen Zustimmung als zu knapp befunden und Johnson damit gezwungen, bei der EU einen Aufschub zu fordern – der Brexit ist nun nicht mehr bis zum 31. Oktober zu schaffen.

Vollbremsung beim Brexit: Das britische Parlament verweigert Premier Johnson wieder die Gefolgschaft.

Zuvor hatte das Unterhaus gegen den Brexit-Zeitplan von Johnson gestimmt.

Der britische Premierminister steuert auf eine möglicherweise wegweisende Parlamentsentscheidung zum Brexit zu. Sollte Johnson die Abstimmung verlieren, wäre ein geregelter Brexit bis zum 31. Oktober sehr unwahrscheinlich.

Es begann mit David Camerons Wahlversprechen, die Briten entscheiden zu lassen, ob das Land aus der Europäischen Union ausscheiden soll: das Brexit-Drama. Über drei Jahre nach dem "Leave"-Votum ist der EU-Austritt noch immer nicht vollzogen. Für alle, die den Überblick verloren haben, eine Chronologie der wichtigsten Ereignisse.

Stand jetzt verlässt Großbritannien die Europäische Union zum 31. Oktober. In den wenigen verbleibenden Tagen könnte jedoch noch einiges geschehen. Das wichtigsten Etappen im Brexit-Zeitplan: 

"Mr Speaker" - so wird der Präsident des Unterhauses angesprochen. Der klein gewachsene John Bercow übt sein Amt mit Wortwitz und Überzeugung aus. Unumstritten ist der Politiker aber nicht - nun hat er mitten im Brexit-Streit seinen Rückzug angekündigt.

Wieder eine Schlappe für Boris Johnson im britischen Parlament: Parlamentspräsident John Bercow hat entschieden, dass nicht am Montag über Johnsons Brexit-Deal abgestimmt werden soll.

Mehr als drei Jahre nach dem Brexit-Referendum ist noch immer nicht klar, ob das Vereinigte Königreich die EU verlässt, wenn ja, wann und zu welchen Bedingungen. Das sorgt für jede Menge Frust auf allen Seiten. Nun sieht es so aus, als könnte das Hin und Her in absehbarer Zeit ein Ende haben. 

Er wolle "lieber tot im Graben" liegen, als eine Verlängerung der Brexit-Frist zu beantragen. Nun aber musste der britische Premier Boris Johnson wohl oder übel genau das tun. Oder doch nicht?

Die britische Regierung bittet um Aufschub des Brexit-Termins - aber eigentlich nicht wirklich. Stattdessen droht sie weiter mit Chaos am 31. Oktober. Die EU-Seite versucht, die Nerven zu behalten.

Der "Super Saturday" wurde für Premier Boris Johnson zum Reinfall: London muss Brüssel nun um Aufschub des EU-Austritts bitten.

Britische Regierung will Brexit-Verschiebung in Brüssel beantragen

Schwere Schlappe für Boris Johnson: Das Unterhaus zwingt den Premier in Brüssel eine Verlängerung der Brexit-Frist zu beantragen. Kommt er dem nach? In London drohen weitere Chaostage.

Er ist der Mann, der dem britischen Premier Boris Johnson in die Quere kam - und das nicht zum ersten Mal: Sir Oliver Letwin stellte den Antrag, der zur Verschiebung der Entscheidung über den Brexit-Deal führte.

Das britische Parlament hat eine Entscheidung über den Brexit-Deal von Premier Boris Johnson verschoben und ihm damit eine empfindliche Niederlage zugefügt.

Einen Deal mit der Europäischen Union hat der britische Premierminister Boris Johnson erreicht. Nun muss er um eine Mehrheit zuhause im Parlament kämpfen - das wird jedoch alles andere als einfach. Wie die Abstimmung am Samstag im Unterhaus ausgeht, ist völlig ungewiss. Hier erhalten Sie alle Brexit-News im Blog.

Boris Johnson kämpft im britischen Unterhaus um eine Mehrheit für seinen Brexit-Deal mit der EU.

Zu Halloween will der britische Premier Boris Johnson raus aus der EU. Dafür hat er mit Brüssel nach langem Ringen einen Deal geschlossen. Doch ist immer noch unsicher, ob der Austritt aus der EU Ende Oktober auch wirklich kommt. Am Samstag ist Showdown.

Ein geregelter Austritt der Briten aus der Europäischen Union scheint nun in greifbarer Nähe: Die EU und Großbritannien einigten sich auf ein Abkommen. Am Samstag wird das britische Parlament darüber abstimmen. Die nordirische DUP will das Abkommen nicht unterstützen. Alle Brexit-News finden Sie hier im Blog.

Die irische Grenzfrage gehört zu den Hauptstreitpunkten im Brexit. Nun soll es neue Vorschläge von Großbritannien dafür geben. Der derzeitige EU-Ratsvorsitzende Antti Rinne bezweifelt derweil, dass sich die EU und das Vereinigte Königreich vor dem anstehenden Gipfel einigen werden. Alle aktuellen Nachrichten zum EU-Austritt des Vereinigten Königreichs finden Sie hier.

Seit 2016 müht sich Großbritannien mit seiner Scheidung von der Europäischen Union. Jetzt steht schon wieder ein Schicksalstag an. Vier mögliche Szenarien.

Seit der Brexit beschlossen wurde, sind britische Wissenschaftler verunsichert. In einer Studie hat die Wissenschaftsgesellschaft "Royal Society" herausgefunden, dass der chaotische Zustand bereits mehr als eine Milliarde Euro gekostet hat.

"Wo ein Wille ist, ist auch ein Deal": Die EU und die britische Regierung haben sich zusammengerauft. Aber im Unterhaus in London dürfte das Abkommen einen schweren Stand haben.