Brexit: Alles zum EU-Austritt von Großbritannien

Die britische Premierministerin Theresa May hat Verteidigungsminister Gavin Williamson gefeuert.

Die Brexit-Verschiebung kostet das EU-Parlament 21 Millionen Euro. Weil das britische Parlament sich bis zum ursprünglichen Austrittstermin auf kein Abkommen einigen konnte, ist der neue Austrittstermin nach der Europawahl im Mai. Das heißt, dass Großbritannien nochmal Abgeordnete ins EU-Parlament wählen muss, und das wird teuer.

Der Brexit ist eine ernste Sache und so ein EU-Sondergipfel kein Spaß. Bundeskanzlerin Angela Merkel amüsiert sich trotzdem - und steckt andere EU-Vertreter mit ihrer guten Laune an.

Die Europäische Union gibt Großbritannien noch einmal mehr Zeit: Der Brexit soll nun bis zum 31. Oktober geordnet über die Bühne gehen. Über die Länge des Aufschubs war zuvor heftig gestritten worden. Grund: Die Wahl des Europäischen Parlaments Ende Mai.

Kein Chaos-Brexit an diesem Freitag - aber wann kommt der britische EU-Austritt denn nun? Bis 31. Oktober sei noch alles möglich, sagt EU-Ratschef Tusk.

Seit bald drei Jahren bekommen Großbritannien und die EU die Kuh nicht vom Eis, die sich Brexit nennt. Aus einer smarten Abkürzung ist für viele Bürger und Beobachter ein Unwort geworden. Selbst die Kanzlerin kann das Thema nicht mehr hören, muss aber in Brüssel zum x-ten Male daüber reden.

Die EU-Spitzen beraten zum x-ten Mal über den Brexit. Eigentlich müsste Großbritannien die EU am Freitag verlassen. Ohne Abkommen und im Chaos. Doch das wollen Kanzlerin Merkel und ihre Kollegen vermeiden.

Kommt der Flexi-Brexit? Nicht nur EU-Ratspräsident Donald Tusk kann sich eine flexible Verlängerung der Frist für Großbritanniens EU-Austritt vorstellen. Auch Angela Merkel befürwortet diese Lösung offenbar. 

Premierministerin May sucht im Brexit-Streit Rückendeckung in Deutschland und Frankreich. Wird sie ein Chaos beim EU-Austritt noch verhindern können? Am Mittwoch soll auf dem EU-Sondergipfel in Brüssel Klartext geredet werden.

Staats- und Regierungschef beraten über Brexit-Aufschub. Kann das Chaos noch verhindert werden?

Vor dem EU-Gipfel am Mittwoch geht Premierministerin May nochmal Klinken putzen in Berlin und Paris, telefoniert mit Kollegen in ganz Europa. Kein Wunder: Für Großbritannien und die EU-Staaten steht viel auf dem Spiel. Wie die schier unendliche Brexit-Geschichte weitergehen kann.

Wird die Frist für den Austritt Großbritanniens aus der EU noch einmal verlängert? Und wenn ja, wie lange geht das Brexit-Drama noch weiter? Oder kommt es an diesem Freitag zum harten Bruch? In London und Brüssel stehen Entscheidungen von enormer Tragweite an. Das besagt der Fahrplan für die kommenden Tage.

In nur wenigen Tagen läuft die Frist der EU für Großbritanniens Austritt aus der Staatengemeinschaft aus. Bislang ist noch völlig unklar, wie es im Brexit weitergeht. Sollte die EU der britischen Premierministerin Theresa May keinen Aufschub gewähren, wird es höchstwahrscheinlich auf einen "No Deal"-Brexit hinauslaufen. Für die Zukunft des Landes sind die nächsten Tage entscheidend. Ein Überblick über den Brexit-Fahrplan.

Theresa May muss bis kommenden Freitag einen Grund für den erneuten Aufschub des EU-Austritts liefern. Gelingt ihr das nicht, könnte es doch zum harten Breixt kommen. Während sich im Vereinigten Königreich also weiterhin alles hinzieht, geht an einer anderen Stelle ganz schnell: Die britischen Reisepässe sind schon auf den Brexit vorbereitet.

Die britische Premierministerin Theresa May steht unter Druck: Sie muss die beantragte Verlängerung der Frist zum EU-Austritt nun auch stichhaltig begründen. Die Gespräche mit der Opposition scheinen nicht gut zu laufen. Vieles deutet auf eine lange Verzögerung des EU-Austritts hin.

Jetzt ist es offiziell: Theresa May hat erneut einen Aufschub der Brexit-Frist bei der EU beantragt. Dieses Mal will sich Großbritannien bis zum 30. Juni auf Austritts-Modalitäten geeinigt haben. Doch das bedeutet, dass das Land an der Europawahl teilnimmt. Oder etwa nicht? Die Antwort ist kompliziert.

Theresa May bittet die Europäische Union um einen Brexit-Aufschub bis 30. Juni. Dies schrieb sie in einem am Freitag veröffentlichten Brief an EU-Ratspräsident Donald Tusk.

Verschiebt sich der Brexit nun um zwölf Monate? Dafür plädiert immerhin der EU-Ratschef Donald Tusk.

Das mit dem Dachschaden im britischen Parlament ist keine Metapher mehr: Tatsächlich regnet es in den altehrwürdigen Bau in London herein. Die, die drin sitzen und sich unentwegt über den Brexit streiten, nehmen es mit Galgenhumor.

Die Diskussion um den Brexit wird nicht nur im britischen Parlament erbittert geführt. Auch auf der Straße kommt es oft zu hitzigen Duellen. Die Polizei warnt davor, die Stimmung weiter anzuheizen.

Theresa May will endlich mit der Opposition zusammenarbeiten, um einen Ausweg im Brexit-Chaos zu finden. Doch damit hat die Premierministerin viele ihrer Parteikollegen vor den Kopf gestoßen.

Das britische Unterhaus hat am Mittwoch ein Gesetz gebilligt, das die Regierung zu einem weiteren Brexit-Aufschub verpflichten soll. Derweil versucht Premierministerin Theresa May mit Oppositionsführer Jeremy Corbyn vor Ablauf der Austrittsfrist noch einen Kompromiss zu schmieden.

Das britische Unterhaus hat am Mittwoch ein Gesetz gebilligt, das die Regierung zu einem weiteren Brexit-Aufschub verpflichten soll. Derweil versucht Premierministerin Theresa May mit Oppositionsführer Jeremy Corbyn vor Ablauf der Austrittsfrist noch einen Kompromiss zu schmieden.

Mit einem Hitler-Vergleich hat der Abgeordnete der europakritischen britischen Ukip-Partei, Gerard Batten, im EU-Parlament für Empörung gesorgt. 

Bislang endet die Frist für den britischen EU-Austritt am 12. April. Premierministerin May will eine weitere Verlängerung der Brexit-Frist - ihr Blick fällt damit notwendigerweise auf die Opposition. Außenminister Maas zeigt sich zurückhaltend zur Bitte um einen weiteren Aufschub.

Im Gespräch mit der Bild hat Peter Altmaier vor den Nachwirkungen eines "No Deal"-Brexits gewarnt. Der Wirtschaftsminister sprach von einem "großen Crash", den es zu verhindern gelte. 

Die britische Premierministerin Theresa May will die EU um eine weitere, möglichst kurze Verlängerung der Frist für den Austritt des Landes aus der Europäischen Union bitten.

Mehrere Abgeordnete verschiedener britischer Parteien wollen den "No Deal"-Brexit mittels eines Gesetzes verhindern. 

Das britische Unterhaus schafft es wieder nicht, sich auf eine Alternative zum vereinbarten Brexit-Abkommen zwischen der EU und London zu einigen. Die Reaktionen fallen teilweise vernichtend aus. Bleibt jetzt nur noch Theresa Mays Deal übrig?

Als wären die Brexit-Verhandlungen nicht verwirrend genug, wollten am Montag nahezu nackte Aktivisten Wirbel im britischen Unterhaus sorgen. Die Reaktionen auf den Protest fielen allerdings britisch unterkühlt aus.

Ratlosigkeit in London: Auch im zweiten Anlauf ist es dem Parlament nicht gelungen, sich auf eine Austrittsalternative zu einigen. Wie soll der harte Brexit jetzt noch verhindert werden? Premierministerin May zitiert am Dienstag ihr Kabinett zu einer fünfstündigen Sitzung. EU-Unterhändler Michel Barnier sieht noch einen Ausweg.

Großbritannien steuert weiter auf einen ungeordneten EU-Austritt zu. Das Unterhaus hat am Montagabend abermals sämtliche Brexit-Alternativen abgelehnt.

Die Uhr tickt, eine Einigung steht aber weiter in den Sternen. Das britische Unterhaus befasst sich am Montag erneut mit möglichen Alternativen zum Brexit-Vertrag. Auch der bereits dreimal durchgefallene Deal von Premierministerin Theresa May ist noch nicht endgültig vom Tisch.

Will es Theresa May wirklich noch einmal wissen? Laut einem Bericht der BBC denkt die britische Premierministerin darüber nach ihren bereits dreimal gescheiterten Deal nochmals im Parlament zur Abstimmung zu stellen. Indes fordert eine konservative Abgeordnete eine Regierung der nationalen Einheit.

Das britische Unterhaus hat wieder Nein gesagt zum Austrittsvertrag mit der Europäischen Union. Bis zum 12. April ist nun Zeit, eine Lösung aus dem Brexit-Schlamassel zu finden. Die Abgeordneten suchen inzwischen verzweifelt auf eigene Faust.

Es half kein Drohen und kein Jammern: Das britische Unterhaus hat wieder Nein gesagt zum Austrittsvertrag mit der Europäischen Union. Jetzt wird die Luft sehr dünn. Aber es ist noch immer nicht vorbei.

Neue Schlappe für Premierministerin May: Nach der dritten Niederlage für ihr Brexit-Abkommen droht ein chaotischer Bruch am 12. April oder eine lange Verschiebung des EU-Austritts. Kann sich May noch halten?

Im Streit um den Brexit stehen sich nicht nur verschiedene Interessen, sondern auch starke Charaktere gegenüber. Eine Übersicht über die fünf mächtigsten britischen Akteure. (mcf/mit Material der dpa)

Theresa May versucht es noch ein drittes Mal: Am Freitag stimmen die Abgeordneten des britischen Unterhauses erneut über ihren Brexit-Deal mit der EU ab. Ob er diesmal durchgeht, ist mehr als fraglich.

Ob sie ihren Deal noch durchbekommt oder nicht: Theresa Mays Tage als Premierministerin Großbritanniens sind weitgehend gezählt. Ihre potenziellen Nachfolger scharren längst mit den Hufen. Doch wer kommt für das Amt überhaupt infrage? Ein Überblick.

Der Kampf um den Brexit darf am Freitag in die nächste Runde gehen: Der britische Parlamentspräsident John Bercow hat der erneuten Abstimmung über das EU-Austrittsabkommen zugestimmt. Die aktuelle Vorlage der Regierung unterscheide sich "substanziell" von ihren Vorgänger-Varianten.

Die Stimmen, die nach einem zweiten Brexit-Referendum rufen, werden immer lauter. Millionen Briten demonstrieren dafür, auch so mancher Politiker sieht darin eine Option. Einfach umzusetzen wäre ein zweiter Volksentscheid jedoch nicht.

Die britische Premierministerin Theresa May will an diesem Freitag erneut über ihren bereits zwei Mal im Parlament abgeschmetterten Deal zum EU-Austritt abstimmen lassen. Das teilte die für Parlamentsfragen zuständige Ministerin Andrea Leadsom mit.

Millionen Briten fordern ein zweites Referendum über den EU-Austritt Großbritanniens. Theoretisch wäre es möglich, erneut das Volk zu befragen. Doch es gibt einige Hürden, wie Brexit-Experte Klaus Stolz von der TU Chemnitz erklärt.

Das Unterhaus hat erneut über Mays Brexit-Vorschläge abgestimmt. Acht Varianten wurden in der Testabstimmung abgelehnt. Mays Bereitschaft als Premierministerin zurückzutreten, sollte einer der Brexit-Varianten angenommen werden, hatte keinen Einfluss auf die Abstimmung.

Im Streit um den EU-Austritt tritt das britische Parlament auf der Stelle. Premierministerin May bietet ihren Rücktritt an, sollte ihr Brexit-Deal doch noch angenommen werden. Mögliche Nachfolger scharren bereits mit den Hufen.

Ist es das Endspiel für die britische Premierministerin Theresa May? Die Abgeordneten im Unterhaus haben bereits zwei Mal gegen den Brexit-Deal gestimmt, den May ihnen vorgelegt hat. Heute liegen gleich 16 Möglichkeiten zur Abstimmung vor.

Das Unterhaus des britischen Parlaments stimmt an diesem Mittwoch über Alternativen zum Brexit-Deal ab. Premierministerin Theresa May kämpft um ihr Abkommen mit der EU. Muss sie ihr Amt opfern, um den Deal zu retten?

Zum EU-Austritt Großbritanniens plante das Finanzministerium die Ausgabe einer speziellen 50-Pence-Münze. Auf dieser sollte das Brexit-Datum vermerkt sein - doch da der Brexit verschoben wurde, sind die bereits geprägten Münzen nun nicht als Zahlungsmittel zulässig.