Brexit: Alles zum EU-Austritt von Großbritannien

Wird London als Alternative für die umstrittene Backstop-Klausel im Brexit-Vertrag Kontrollen im Hinterland der irisch-nordirischen Grenze vorschlagen? Stimmt es, dass Boris Johnson Frauen belästigt hat? Der Premier stellt sich in Interviews.

Amtsmissbrauch, das Befeuern von Ängsten und sexuelle Belästigung: An seinem ersten Tory-Parteitag als britischer Premierminister sieht sich Boris Johnson gleich mehreren schweren Anschuldigungen ausgesetzt.

Der Brexit könnte die Arzneiversorgung in Deutschland negativ beeinflussen. Das befürchtet Katrin Helling-Plahr, Gesundheitsexpertin der FDP. 

Premierminister Johnson hat nach seiner Schlappe vor Gericht mit der Queen telefoniert, doch von Rücktritt will er angeblich nichts wissen. Um seine Brexit-Pläne steht es nun schlecht.

Boris Johnson hat eine juristische Ohrfeige dafür kassiert, dass er das Parlament in die Zwangspause schickte. Doch was bedeutet das Urteil des Supreme Courts nun für mögliche Lösungen im Streit um den Brexit?

Der britische Oppositionsführer Jeremy Corbyn will sich nicht auf eine vorgezogene Neuwahl einlassen, solange ein EU-Austritt ohne Abkommen am 31. Oktober droht.

Das oberste britische Gericht hat die von Premierminister Boris Johnson auferlegte Zwangspause des Parlaments für rechtswidrig erklärt. Das entschied der Supreme Court am Dienstag in London. Für den Regierungschef ist das eine heftige Niederlage.

Das oberste britische Gericht hat die von Premierminister Boris Johnson auferlegte Zwangspause des Parlaments für rechtswidrig erklärt. Was das Urteil für ihn und den Brexit bedeutet.

Die europäischen Autobauer gelten nicht gerade als verschworene Gemeinschaft und sind sich längst nicht immer grün. Doch der drohende No-Deal-Brexit hat eine seltene Einigkeit erzeugt. Eine gemeinsame Erklärung warnt vor erdbebenartigen Folgen für die Wirtschaft.

Blicken die Briten im Brexit-Wirrwar eigentlich selbst noch durch? Was erwartet uns als Nächstes? Wohin steuert Boris Johnson das Vereinigte Königreich? Und was verbindet ihn mit US-Präsident Donald Trump? Wera Hobhouse, gebürtige Deutsche mit Sitz im House of Commons für die Liberal Democrats, klärt auf.

Finnland setzt Großbritannien beim Thema Brexit unter Druck: Antti Rinne, der derzeit den EU-Ratsvorsitz inne hat, stellt Premierminister Boris Johnson ein Ultimatum. Lässt dieser die Frist verstreichen, ist laut Rinne der Ofen aus. Großbritannien reagiert kühl.

Finnlands Regierungschef will von Großbritannien Antworten sehen: Bis Ende des Monats soll der britische Premier schriftliche Vorschläge vorlegen, wie ein Brexit-Deal aussehen könnte.

Boris Johnson hat es derzeit nicht leicht. Selbst ein Termin in einem Krankenhaus wird für den britischen Premierminister zur PR-Panne. Ein aufgebrachter Vater entlädt seinen Frust.

Als wäre das Brexit-Chaos an sich nicht kompliziert genug, müssen sich ausländische Beobachter auch in das ungewöhnliche politische System Großbritanniens hineindenken. Eine Königin, die nichts darf – und um deren pro forma Handlungen dann doch gezankt wird, eine Verfassung, die nicht als eindeutiges Dokument existiert und rituelle Artefakte, die Rest-Europa in verständnisloses Staunen versetzen: Wie funktioniert die britische Politik eigentlich?

Die EU und Großbritannien verhandeln nun auch offiziell wieder miteinander. Ob Brüssel und London eine Einigung zum EU-Austritt in sechs Wochen finden, ist aber völlig ungewiss.

Durfte Premierminister Boris Johnson das britische Parlament so kurz vor dem Brexit-Datum in eine Pause zwingen? Der Streit um diese Frage ist jetzt vor dem Supreme Court angekommen. Ab Dienstag beschäftigt er das oberste Gericht des Landes - während sich das nächste juristische Tauziehen schon anbahnt. 

Es war das erste Aufeinandertreffen des neuen britischen Premiers und des EU-Kommissionschefs - und es blieb ohne Erfolg. Bei einem Arbeitsessen in Luxemburg fanden die Politiker keine Lösung im Brexit-Chaos - vorerst.

Der britische Premierminister Boris Johnson und EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker treffen sich erstmals, um über den Brexit zu sprechen. Da schauen die Wirtschaftsvertreter ganz genau hin.

Diese Kritik kommt von einem, der es wissen muss: Hulk-Darsteller Mark Ruffalo rüffelt den britischen Premier Boris Johnson, weil der Großbritannien mit der Marvel-Comicfigur verglichen hat.

Der britische Premierminister Boris Johnson hat sich in einem Interview "sehr zuversichtlich" zu einem möglichen Brexit-Abkommen geäußert. Dabei verglich er Großbritannien mit der Comicfigur "Hulk".

Lange hat der frühere britische Premierminister David Cameron geschwiegen. Ihm haben die Briten die Volksabstimmung über den EU-Austritt zu verdanken. Nun veröffentlicht er seine Memoiren - und kritisiert den aktuellen Regierungschef Boris Johnson.

So deutlich wird John Bercow selten: Der scheidende Parlamentspräsident hat Premier Boris Johnson eindringlich zur Einhaltung von Recht und Gesetz beim Austritt Großbritanniens aus der EU aufgefordert. Es werde nur einen Brexit geben, "den das House of Commons" abgesegnet hat. Ansonsten lasse er "zusätzliche Kreativität in den Abläufen" durchaus zu, um den Premier vom Gesetzesbruch abzuhalten.

Spielt die Johnson-Regierung die Gefahren eines ungeregelten Brexit herunter? Als "Grundlegendes Szenario" war das Dokument bereits einer Zeitung zugespielt worden, nun veröffentlicht Downing Street das Papier unter dem Titel "Planungsannahmen für den schlimmsten Fall". Und der Inhalt ist brisant: Denn so gut auf den No-Deal-Brexit vorbereitet, wie die Regierung glauben machen will, ist sie anscheinend nicht.

Die Zwangspause für das britische Parlament, die Premierminister Boris Johnson angeordnet hatte, verstößt gegen das Gesetz. Ein schottisches Berufungsgericht erklärte die Pause am Mittwoch als "illegal".

Trotz des Gesetzes gegen einen No Deal schließt der britische Premier Johnson eine Brexit-Verschiebung aus. Die letzte Sitzung vor der Parlamentsschließung endet mit Tumulten. Der scheidende Parlamentspräsident Bercow macht deutlich, was er von der Pause hält.

Das Gesetz brechen, zurücktreten oder provozieren: Viele Optionen hat der britische Premierminister Boris Johnson nicht mehr, wenn er sein Versprechen einhalten will, Großbritannien zum 31. Oktober aus der EU zu führen. Schließt er am Ende doch noch einen Deal mit Brüssel?

Die letzte Sitzung vor der Parlamentsschließung in London endet mit Tumulten: Nur unter Protest lässt sich die Opposition in eine Zwangspause schicken.

Erst Irland besuchen, dann eine Neuwahl durchsetzen: Der britische Premier Johnson hat am Montag einen vollen Terminkalender. Doch ob er bei seinen Vorhaben Erfolg haben wird, darf stark bezweifelt werden.

Interne Dokumente bis hin zu Emails und Whatsapp-Nachrichten von Regierungsabgeordneten wollen die Abgeordneten sehen. Es geht darum, ob die Regierung die Zwangspause des Parlaments taktisch eingesetzt hat und die Konsequenzen eines No-Deal-Brexits herunterspielt.

In Großbritannien steht am Montag das nächste Kapitel im großen Brexit-Drama an: Nach einem Besuch in Irland wird Boris Johnson im Parlament erwartet. Dort will der Premier erneut über Neuwahlen abstimmen lassen, ansonsten müsste er sehr wahrscheinlich – gezwungen vom Parlament – in Brüssel erneut um eine Fristverlängerung bitten. Dort sähe man einer Verlängerung positiv entgegen.

Der britische Premierminister Boris Johnson verliert mit seinem kompromisslosen Brexit-Kurs zunehmend an Rückhalt im eigenen Kabinett. Werden dem Rücktritt von Arbeitsministerin Amber Rudd schon bald weitere folgen?

Neuwahl, Rücktritt oder doch noch ein Deal mit der EU? Der britische Premierminister Boris Johnson steckt in der Klemme. Kann er sich aus dem Brexit-Schlamassel noch einmal befreien? Theoretisch bleiben ihm noch fünf Optionen.

Die Angst ist groß, dass der britische Premier sich über ein Gesetz gegen einen No-Deal-Brexit hinwegsetzt. In London herrscht derweil eine bedrohliche Stimmung bei Demonstrationen für und gegen den Brexit. 

Der britische Premierminister Boris Johnson verliert zunehmend die Kontrolle im Brexit-Drama. Nach seinem Bruder Jo schmeißt nun auch die populäre Arbeitsministerin Amber Rudd hin.

Der britische Premierminister Boris Johnson gerät im Brexit-Streit zunehmend in die Defensive. Er will unbedingt Neuwahlen, doch die Opposition sperrt sich, solange ein EU-Austritt ohne Abkommen am 31. Oktober nicht ausgeschlossen ist. Der Regierungschef wirkt angesichts von Rückschlägen und Kritik zunehmend geschwächt.

In den vergangenen Tagen musste Premierminister Johnson diverse Rückschläge einstecken. Auch in der kommenden Woche muss er sich auf viel Widerstand gegen seine Pläne gefasst machen: Das gesetzliche Verbot eines No-Deal-Brexit hat die letzte Hürde im Parlament genommen.

Die Reaktion eines Briten auf den britischen Premierminister Boris Johnson begeistert derzeit das Netz. Der Mann verweist den Politiker sehr höflich "seiner Stadt". 

Was wäre besser für Deutschland: Ein ungeregelter Brexit Ende Oktober oder eine erneute Verschiebung? Marcel Fratzscher, Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), ist sich sicher, dass ein No-Deal-Brexit weniger schlimm für uns wäre.

Die umstrittene Maßnahme von Premier Boris Johnson, das Parlament zu beurlauben, ist vorerst rechtmäßig. Das entschied ein Gericht in London. Die Richter ließen aber eine Berufung am Supreme Court ausdrücklich zu.

Obwohl Großbritannien immenser wirtschaftlicher Schaden droht, steuert Boris Johnson das Land auf einen EU-Austritt ohne Abkommen zu. Viele Beobachter glauben, im knallharten Brexit-Kurs des Premiers die Handschrift von Dominic Cummings zu erkennen. Er ist Johnsons wohl wichtigster Berater - und gilt als skrupelloser Stratege mit Umsturz-Fantasien. 

Die Gegner eines ungeordneten EU-Austritts haben Premierminister Boris Johnson eine empfindliche Niederlage zugefügt.

Die Regierung Großbritanniens hat ihre Bemühungen ein Gesetz gegen den No-Deal-Brexit zu verhindern aufgegeben. Einem Medienbericht zufolge einigten sich Regierung und Opposition am frühen Donnerstagmorgen. Das Gesetz könnte damit noch in dieser Woche in Kraft treten. 

Die Entscheidung, seine Gegner aus der Fraktion zu werfen, fällt Boris Johnson auf die Füße. Der Unmut über den britischen Premier und seinen Berater Dominic Cummings wächst. Beim Gesetz gegen den No-Deal-Brexit gibt die Regierung klein bei.

Hinter Großbritanniens Premier Boris Johnson und den Abgeordneten des britischen Unterhauses liegt ein dramatischer Abend. Doch ausruhen ist nicht: Am heutigen Mittwoch geht das Ringen um den EU-Austritt weiter. Was war? Was kommt? Ein Überblick im Brexit-Chaos. 

Eine Klage von mehreren schottischen Abgeordneten gegen die Zwangspause des britischen Parlaments ist abgelehnt worden. Das geht aus einem Medienbericht hervor, demzufolge das oberste Zivilgericht Schottlands der Klage eine Abfuhr erteilte. 

Mit einer Aktion hat ein Abgeordneter im britischen Parlament für Unmut gesorgt. Während einer Brexit-Debatte legte er sich demonstrativ hin und machte ein Nickerchen.

Die erste Hürde auf dem Weg zu einem Gesetz gegen einen ungeordneten EU-Austritt haben die Gegner eines No-Deal-Brexits genommen. Sollten sie die Abstimmung am Abend gewinnen, will die Regierung eine Neuwahl herbeiführen. Ob das gelingt, ist aber nicht gewiss.

Schlappe für Boris Johnson vor der Dringlichkeitssitzung im britischen Parlament: Der Premier verliert seine absolute Mehrheit - weil einer seiner Abgeordneten die Fraktion wechselt.

Im britischen Unterhaus steht am Nachmittag die erste Sitzung nach der Sommerpause an. Zu erwarten sind dramatische Debatten über den Brexit - und am Ende womöglich dramatische Ereignisse. Die Szenarien. 

Premierminister Boris Johnson beteuert, keine Neuwahl zu wollen. Gleichzeitig heißt es in Regierungskreisen, er werde genau das anstreben, sollte er die Auseinandersetzung um den No-Deal im Parlament verlieren.