Brüssel

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat Spekulationen über seinen Gesundheitszustand und Rücktrittsforderungen zurückgewiesen.

Theresa May bleibt innenpolitisch unter Beschuss. Bei der Vorstellung ihrer Brexit-Pläne im Parlament gab es sowohl Kritik von Brexit-Befürwortern, als auch von Brexit-Gegnern. Die ehemalige Kultusministerin brachte ein zweites Referendum ins Spiel.

Theresa May kämpft an allen Fronten: Die Brexit-Verhandlungen kommen nicht voran. Kritiker in der eigenen Partei fordern einen harten Kurs gegen Brüssel. Und jetzt kommt auch noch ein zweifelhafter Rat von Donald Trump.

Außenminister Heiko Maas (SPD) ruft US-Präsdient Donald Trump zur Ordnung: Es brauche "wieder mehr Respekt für Regeln". Politische Partner dürfe man nicht wie "Statisten einer Reality Show" behandeln. 

Die britische Premierministerin richtet ein Gala-Dinner für Donald Trump aus. Kurz darauf wird ein Interview mit dem US-Präsidenten publik - das eine einzige Breitseite gegen die Gastgeberin ist. Mit Lob überschüttet wird ein anderer.

Zahlt Deutschland zu wenig für Rüstung? Beim Nato-Gipfel in Brüssel wiederholte US-Präsident Donald Trump seine Forderung nach mehr Militär-Ausgaben. Hat er Recht? Eine eindeutige Antwort gab es am Mittwochabend bei Maybrit Illner auf diese Frage nicht. Dafür aber eine Lehrstunde in den Grundfragen internationaler Politik.

Nachdem er zuvor mit einem amerikanischen Alleingang gedroht hatte, hat US-Präsident Donald Trump zugesichert, weiter zur Nato zu stehen.

US-Präsident Trump stiftet Chaos, auch bei der Nato. Unter dem Strich kann er mit seinem Kurs aber erste Erfolge verbuchen. Ist ihm das Bündnis am Ende vielleicht sogar dankbar?

Donald Trump geht mit einer Kampfansage in den Nato-Gipfel - und die richtet sich frontal gegen Deutschland. Die Kanzlerin lässt das nicht auf sich sitzen.

Wird Deutschland von Moskau kontrolliert, wie Donald Trump behauptet? Die Kanzlerin will das nicht auf sich sitzen lassen und weist die Kritik des US-Präsidenten ungewöhnlich deutlich zurück.

Anlässlich des Nato-Gipfels landet US-Präsident Donald Trump in einem Land, das er zu Beginn seiner Amtszeit noch für eine Stadt hielt. Er muss sich mit Europa streiten.

US-Präsident Donald Trump wird am Mittwoch und Donnerstag (11./12.7.) zum Nato-Gipfel in Brüssel erwartet. Er wird wohl erneut darauf pochen, dass die Partner, insbesondere Deutschland, mehr für die Verteidigung ausgeben müssen. Das Thema treibt ihn schon lange um:

Die britische Premierministerin Theresa May steht am Abgrund. Mit Boris Johnson und David Davis sind zwei ihrer wichtigsten Minister zurückgetreten. Die Brexit-Gespräche mit Brüssel sind festgefahren. Hinter der Zukunft von May und dem Brexit steht ein großes Fragezeichen.

Vor wenigen Tagen verkündete Premierministerin May Einigkeit in ihrem zerstrittenen Kabinett über den Brexit-Kurs. Nun steht alles infrage. Werden dem Rücktritt von Davis weitere folgen? Selbst ein Sturz der Premierministerin scheint nicht ausgeschlossen.

Die britische Regierung hat sich bei einem Krisentreffen im Sommersitz von Premierministerin Theresa May auf Rahmenbedingungen des Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union geeinigt. Den Plänen der Regierung nach zu urteilen, haben sich die Gegner eines harten Brexits durchgesetzt. Dennoch bestehen Zweifel, dass Brüssel diese Konditionen akzeptieren wird.

CSU-Chef und Bundesinnenminister Horst Seehofer hat mit einem Schreiben an die EU-Kommission für Unruhe in den Reihen der Brexit-Unterhändler gesorgt. Er forderte darin, dass der intensive Datenaustausch in der Terror- und Kriminalitätsbekämpfung mit Großbritannien auch nach dem Austritt aus der EU unabhängig vom Verhandlungsergebnis Bestand haben muss. Chef-Unterhändler Michel Barnier wies Seehofers Aussagen zurück und verwies auf laufende Gespräche.

Bundesinnenminister Horst Seehofer sorgt mit Ermahnungen an die Brexit-Unterhändler der EU-Kommission für Irritation in Brüssel.

Donald Trump spricht eine Warnung aus: Wenn die Nato-Partner zu wenig Geld in die Hand nähmen, schwäche dies das Bündnis. Vor allem Deutschland ist dem US-Präsidenten ein Dorn im Auge.

Beim ZDF-Sommerinterview dominierte ein Thema: Der Streit der Kanzlerin mit Horst Seehofer. Sind die Ergebnisse des Brüsseler Gipfels wirkungsgleich mit den Plänen Seehofers? Ja, sagt die Kanzlerin. Aber stimmt das? Diese und eine weitere Aussage Merkels im Faktencheck. 

Die Erwartungen an das Finale im erbitterten Asylstreit von CDU und CSU sind groß. Übergroß. Aus den Reihen des CSU-Vorstandes, der zur Stunde in München tagt, ist zu vernehmen, dass sich die Merkel-Kritiker durchsetzen könnten. Gibt es noch einen Ausweg?

Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht die Forderungen der CSU im Asylstreit durch die Ergebnisse des EU-Gipfels sowie Absprachen mit Griechenland und Spanien erfüllt. Doch wie reagiert die CSU auf Merkels Deals?

Es war eine lange Verhandlungsnacht in Brüssel - am Ende präsentierte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) einen Kompromiss. Die Europäische Union einigte sich auf eine Verschärfung ihrer Asylpolitik. Erste Reaktionen in Zitaten:

Der EU-Gipfel in Brüssel wurde vor allem vom Thema Asylpolitik dominiert. Am frühen Morgen konnten sich die Staats- und Regierungschefs schließlich auf einen Kompromiss einigen. Zudem hat sich der Europäische Rat noch mit anderen Themen befasst, darunter der weitere Umgang mit Russland.

Vor dem EU-Gipfel hat sich in der Flüchtlingspolitik eine Menge Druck aufgebaut: Italien blockierte Rettungsschiffe mit Migranten, die CSU drohte Kanzlerin Angela Merkel mit Alleingängen. Am frühen Morgen gab es dann einen Kompromiss.

Das Ultimatum von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) an Angela Merkel (CDU) läuft am Sonntag aus. Kann die Kanzlerin in Brüssel eine europäische Lösung in der Flüchtlingsfrage erreichen oder kommt es zum Alleingang Seehofers an der deutschen Grenze? Bei Maybrit Illner sorgten diese Fragen für eine kontroverse Debatte, bei der sich eine Grünen-Politikerin mit einem CSU-Urgestein anlegte.