Italien

Das Coronavirus hat Italien schwer getroffen. Die Wirtschaft des Landes steht quasi still. Einige positive Nebenwirkungen dürfte das ganze dennoch haben.

Italien hat seine bisherigen Sperrmaßnahmen deutlich ausgeweitet. Selbst die Italienern heiligen Kaffeebars und Restaurants müssen schließen. Ausnahmen gibt es nur wenige.

Das Coronavirus hat das öffentliche Leben in Italien voll im Griff.

Die Zahl der Infizierten steigt in Italien unaufhörlich. Die bisherigen Sperrmaßnahmen greifen nicht. Daher folgt nun ein weiterer Schritt. Die den Italienern heiligen Kaffeebars und Restaurants müssen schließen. Auch Geschäfte und Unternehmen sind dran.

Seit dem 10. März 2020 ist ganz Italien eine Sperrzone. Durch die rapide steigende Anzahl an COVID-19-Patienten sah sich die italienische Regierung zu diesem drastischen Schritt gezwungen. Wir haben Impressionen aus dem Land gesammelt, das aktuell laut Premierminister Giuseppe Conte seine "dunkelste Stunde" durchlebt.

Italien bekommt die Ausbreitung des Coronavirus nicht in den Griff. Immer mehr Menschen sterben. Premier Conte hat nun die Notbremse gezogen und ganz Italien zur Sperrzone erklärt. Die Botschaft an rund 60 Millionen Einwohner: Bleibt endlich zuhause.

In Deutschland rief das Robert-Koch-Institut die Krankenhäuser auf, sich auf eine größere Zahl schwer erkrankter Corona-Patienten vorzubereiten.

Die fortschreitende Verbreitung des Coronavirus tangiert auch Bundestrainer Joachim Löw und dessen Nationalmannschaft auf dem Weg zur EM 2020. ZumTest-Länderspiel gegen Italien in Nürnberg am 31. März aus Sicherheitsgründen keine Zuschauer zugelassen.

Ein "normales" Leben scheint im ausgehenden europäischen Winter 2019/20 kaum mehr möglich zu sein. Die allgegenwärtige Gefahr, sich mit dem Coronavirus zu infizieren, sorgt für abgesperrte Länder (wie Italien) und leer gefegte Sport-Arenen.

Conte erklärt ganz Italien zur "Schutzzone".

Es ist eine dramatische Entscheidung für die Sportwelt. In Italien werden sämtliche Sportveranstaltungen bis April ausfallen. Das entschied die Regierung am Montagabend.

Schön, talentiert und ein Sexsymbol: Ornella Muti gehört zu den erfolgreichsten Schauspielerinnen Italiens. Bereits mit 14 Jahren startete sie ihre Karriere, später machte sie sich mit Filmen wie "Der Graf von Monte Christo" (1998) einen Namen. Am 9. März wird die Italienerin 65 Jahre alt. Ihr Leben im Wandel der Zeit.

Trotz weitreichender Gegenmaßnahmen ist es Italien nicht gelungen, das Coronavirus einzudämmen. Nun versucht es die Regierung mit noch drastischeren Anweisungen. Große Teile des Nordens werden zur Sperrzone. Doch das Krisenmanagement beunruhigt viele noch mehr.

Die Regierung verhängt im Kampf gegen das Coronavirus für die Lombardei und andere Gebiete Ein- und Ausreisesperren. Das kündigt der Ministerpräsident an. Betroffen sind mehr als zehn Millionen Menschen.

Die Fallzahlen steigen und steigen - rund um den Globus. In Italien wird die päpstliche Botschaft sicherheitshalber per Video übertragen. Und deutsche Politiker fürchten schon eine "zweite Finanzkrise".

Auf nicht notwendige Reisen in besonders betroffene Regionen in Italien, aber auch in Nordrhein-Westfalen sollte man verzichten, sagte Jens Spahn am Freitag am Rande der Treffen der EU-Gesundheitsminister in Brüssel. Die Grenzen in der Europäischen Union sollten aber offen bleiben.

Zwangsferien wegen Coronavirus? Was in Italien seit heute Realität ist, ist in Deutschland zurzeit nicht geplant. Um die Ausbreitung des Virus zu stoppen, schotten einige Länder sich zunehmend ab - und verwehren Besuchern die Einreise.

Trennung im Hause Berlusconi: Italiens ehemaliger Ministerpräsident und seine langjährige Lebensgefährtin Francesca Pascale gehen getrennte Wege.

In der Nations League bekommt es die deutsche Nationalmannschaft mit drei ziemlich unterschiedlichen Gegnern zu tun: mit Spaniern im Umbruch, der Schweiz mit vielen Bundesliga-Legionären und einer unbekannten, aber talentierten Ukraine.

Jamaika, Norwegen, Italien - auch in seinem 25. Abenteuer jagt der Super-Agent wieder um die ganze Welt. In "James Bond 007: Keine Zeit zu sterben" übernimmt Daniel Craig zum letzten Mal die Kult-Rolle.

Ein Wirtschaftsexperte erläutert, inwiefern sich das Coronavirus auf das Bankenwesen sowie die gesamte Wirtschaft auswirken kann. Er rät zunächst zu Besonnenheit.