Syrien

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan reist in die USA, um dort seinen Amtskollegen Donald Trump zu treffen. Hauptthema der Unterredung wird eine Lösung für den Umgang mit der Kurdenmiliz YPG im Nordosten Syriens sein, den Erdoğans Truppen im Oktober überfallen haben.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan droht, IS-Anhänger nach Europa abzuschieben. Auslöser seiner Tirade: mögliche EU-Sanktionen.

Wirtschaftlich ein Riese, sicherheitspolitisch ein Zwerg. Diese Beschreibung Deutschlands ist nicht neu und war über Jahrzehnte politisch gewollt. Im Streit um einen Kurswechsel könnte es noch knallen.

Erst die Sicherheitszone in Syrien, nun weltweite Einsätze der Bundeswehr: Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer geht in die Offensive. Doch es gibt viele Bedenken und Zweifel.

Der Humanitäre Helfer Kayu Orellana berichtet über die verzweifelte Situation der Kurden in Nordsyrien, welche Folgen der Konflikt für Europa haben könnte und wie seine Organisation im Kriegschaos Leben rettet.

Der Tod des IS-Anführers Abu Bakr al-Bagdadi dürfte die Rachegelüste der Anhänger der Terrororganisation geweckt haben. Die deutschen Behörden halten die Gefährdungslage schon wegen des türkischen Vorgehens gegen die Kurden in Syrien für hoch.

Syriens Präsident Baschar al-Assad hat den Vorschlag von Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer für eine internationale Sicherheitszone im Norden des Landes abgelehnt.

Wie die letzten Minuten im Leben von IS-Anführer Al-Baghdadi ausgesehen haben sollen, hat US-Präsident Trump detailreich beschrieben. Ganz so bestätigt das US-Militär dies nicht. Erstmals geben die Streitkräfte aber mehr Details zu dem Einsatz bekannt.

Bei heftigen Kämpfen mit der türkischen Armee und deren lokalen Verbündeten sind im Norden Syriens Aktivisten zufolge mindestens 13 syrische Regierungssoldaten getötet worden.

Auf den Tod von Abu Bakr al-Baghdadi reagiert die internationale Presse gemischt. Eine Auswahl der Medienberichte aus der ganzen Welt.

Ungewöhnliche Allianz gegen Kramp-Karrenbauers Syrien-Plan: Der deutsche und der türkische Außenminister stempeln ihn gemeinsam als unrealistisch ab. Damit spitzt sich ein skurriler Koalitionsstreit zu. Wer oder was ist jetzt eigentlich die deutsche Außenpolitik?

Am Samstagabend töteten US-Truppen bei einem Einsatz in Nordwest-Syrien den IS-Anführer Abu Bakr al-Bagdadi. Das Oberhaupt der Terrormiliz war bereits vor dem Einsatz einige Male für tot erklärt worden. Dieses Mal beweisen DNA-Proben den Tod des Dschihadisten.

Nun ist ein wichtiger Schlag gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gelungen: Ihr Anführer Abu Bakr al-Bagdadi ist bei einem US-Militäreinsatz in Syrien getötet worden. Das verkündete US-Präsident Donald Trump am Sonntag persönlich im Weißen Haus. Russland zweifelt allerdings an der US-Operation.

Außenminister Heiko Maas hat sich bei seinem Besuch in Ankara von dem Syrienplan der Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer distanziert. Dieses Vorgehen wurde von vielen Politikern scharf kritisiert.

Der Anführer der Terrormiliz IS wurde bereits mehrfach für tot gehalten. Nun soll Abu Bakr al-Bagdadi bei einem US-Angriff in Syrien tatsächlich ums Leben gekommen sein. US-Präsident Donald Trump hat eine Ansprache angekündigt.

Bundesaußenminister Heiko Maas hat sich bei seinem Türkei-Besuch von dem Syrienplan der Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer distanziert. Unterstützung bekommt er dabei von seinem türkischen Amtskollegen Mevlüt Cavusoglu.

Verteidigungsminister Annegret Kramp-Karrenbauer will die Bundeswehr nach Syrien schicken, um dort eine internationale Schutzzone zu errichten. Details zu dem Einsatz hat die CDU-Politikerin bislang nicht herausgegeben. Doch nach Informationen des "Spiegels" plant das deutsche Militär mit einem "kompletten Paket" und circa 2.500 Soldaten.

Außenminister Maas reist in die Türkei. Eine gemeinsame Linie der Koalition kann er dort nicht präsentieren. Nicht nur am Syrien-Plan Kramp-Karrenbauers scheiden sich die Geister. Die USA haben derweil eigene Pläne in Ostsyrien.

Nach dem Totalabzug der Truppen in Nordsyrien wollen die USA Medienberichten zufolge nun ihre militärischer Präsenz im Nordosten des Landes verstärken. Damit solle verhindert werden, dass die Ölfelder wieder in die Hände des IS oder "anderer destabilisierender Akteure" fallen.

Dass die Deutschen "Verantwortung übernehmen" sollen auf der Welt und derzeit speziell in Syrien, hört sich für viele gut an. Ganz anders und recht provokativ brachte es Maybrit Illner auf den Punkt: "Deutsche Soldaten sollen dorthin, wo gestorben wird."

Um zu verhindern, dass die Ölfelder im Osten Syriens wieder der besiegt geglaubten Terror-Organisation Islamischer Staat in die Hände fallen, schwenken die USA bezüglich ihrer Truppenbewegungen in der Region um.

In Deutschland musste Kramp-Karrenbauer für ihren Syrien-Plan viel Kritik einstecken. Auch auf dem internationalen Parkett löst sie keine Begeisterung aus. Aber zumindest stößt sie auf offene Ohren.

Die Türkei hat nach Angaben von US-Präsident Donald Trump eine dauerhafte Waffenruhe in Nordsyrien verkündet. 

Nach dem Rückzug der USA bestimmen die Türkei und Russland, wie es in Syrien weitergeht. Verlierer sind die Kurdenmiliz YPG, einmal mehr die Zivilisten - und der Westen, der kaum noch Einfluss hat.

Mehr als hundert Mitglieder der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) sind nach US-Angaben während der türkischen Großoffensive in Nordsyrien aus der Haft entkommen.