Ist Jürgen Klopp bei der Suche nach einem Lewandowski-Nachfolger bereits fündig geworden? Während weiterhin über die Zukunft des BVB-Stürmers spekuliert wird, war Klopp am Mittwoch beim Playoff-Rückspiel zur WM 2014 zwischen Rumänien und Griechenland auf der Tribüne. In seinem Visier: der griechische Knipser Konstantinos Mitroglou.

Mkhitaryan, Aubameyang oder Blaszczykowski – Jürgen Klopp steht offenbar auf Spieler, bei deren Namen Tippfehler vorprogrammiert sind. Nun könnte bald ein neuer, ausgefallener Name beim BVB hinzu kommen: Konstantinos Mitroglou. Der griechische Nationalstürmer, der bei Olympiakos Piräus spielt, steht wohl schon länger im Fokus des BVB-Trainers. Nun wird Klopps Interesse an dem 25-Jährigen offenbar konkreter.

Denn der Manager des rumänischen Klubs Steaua Bukarest, Mihai Stoica, war ebenfalls beim Playoff-Spiel zu Gast. Dort traf er den BVB-Trainer auf der Tribüne, knipste ein Foto und stellte es online. Offenbar wollte sich Klopp live von den Qualitäten Mitroglous überzeugen. Wieso sollte der BVB-Trainer sonst so knapp vor dem Bundesliga-Spitzenduell am Samstag gegen die Bayern nach Bukarest fliegen?

14 Tore in zehn Ligaspielen

Was Klopp von der Tribüne aus sah, dürfte ihn überzeugt haben. Mitroglou schoss Griechenland mit drei Toren in den Playoff-Spielen gegen Rumänien in die WM-Endrunde. Auch in der griechischen Liga zeigte sich der Stürmer äußerst treffsicher. In zehn Partien schoss er bereits 14 Tore. In der Champions League knipste er in vier Spielen schon dreimal.

Es gibt noch weitere Gründe für den BVB, Mitroglou zu verpflichten: Laut "transfermarkt.de" hat er einen Marktwert von 4,5 Millionen Euro – ein Schnäppchenpreis für einen treffsicheren Stürmer. Außerdem wuchs der 25-Jährige in Deutschland auf, besitzt sogar einen deutschen Pass. Mit der Sprache sollte er damit keine Probleme haben.

Mitroglou spielte bereits für den MSV Duisburg und bei Borussia Mönchengladbach in der zweiten Mannschaft. Dort wurde er aber aussortiert und nach Piräus geschickt. Heute dürften sich die Gladbacher Verantwortlichen angesichts der Treffsicherheit Mitroglous darüber wohl ärgern.