• Uli Hoeneß' verbale Breitseite gegen die vegane Ernährung hat für Aufsehen gesorgt.
  • Ein ehemaliger Nationaltorwart reagiert darauf.
  • Er lädt Hoeneß zum Essen ein - ins vegane Restaurant des früheren Meisterkeepers.

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Nach der heftigen Kritik von Uli Hoeneß an veganer Ernährung hat Ex-Nationalkeeper Timo Hildebrand den Ehrenpräsidenten von Bayern München in sein veganes Restaurant Vhy! in Stuttgart eingeladen. "Es wäre cool, wenn er darauf eingehen würde. Ich will ihn ja auch gar nicht davon überzeugen, Veganer zu werden. Wir sind nicht missionarisch unterwegs, das war und ist nicht unser Anspruch", sagte Hildebrand in Stuttgarter Nachrichten und Zeitung.

Wurstfabrikant Hoeneß hatte mit seinen Aussagen über veganes Essen für Aufregung gesorgt. "Vegetarisch akzeptiere ich noch ein bisschen, vegan überhaupt nicht, weil die Leute auf die Dauer nur krank werden", sagte der 69-Jährige am 17. Oktober in der Reihe "Sonntagsfrühstück" bei Antenne Bayern.

Ex-Nationaltorwart Timo Hildebrand: "Auch vegan kann man sich schlecht ernähren"

Für den früheren VfB-Keeper Hildebrand ist vegane Ernährung "kein Trend mehr, das zeigt ja allein die Produktpalette, die es mittlerweile gibt". Man könne sich zwar auch vegan "schlecht ernähren", sagte der 42-Jährige, "aber wenn man es vernünftig macht, bekommt auch der Körper eines Leistungssportlers alle Nährstoffe, die er benötigt". Mit seinem Restaurant versuche er, "zu inspirieren, einen neuen Weg aufzuzeigen".

Er könne aber, sagte Hildebrand, auch die Haltung von Hoeneß "ein Stück weit nachvollziehen. Er kommt schließlich aus einer Metzgerfamilie." Im Vhy! waren laut Hildebrand schon die Profis des VfB Stuttgart zu Gast, aber auch "die Gold- und Bronzemedaillengewinner von Tokio im Ringen, Aline Rotter-Focken und Frank Stäbler". (AFP/hau)

Uli Hoeneß, FC Bayern München, Bundesliga, Präsident
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