Zur Gedenkfeier für Rudi Assauer in Gelsenkirchen ist nicht nur die Fußball-Prominenz erschienen. Seine ehemalige Lebensgefährtin Simone Thomalla war dabei Assauers Tochter Katy eine Stütze.

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Zur Gedenkfeier zu Ehren des verstorbenen Rudi Assauer sind zahlreiche Bundesliga-Stars und die deutsche Fußball-Prominenz gekommen. Auch Sophia Thomalla und ihre Mutter Simone Thomalla haben Abschied von dem ehemaligen Schalke-Manager genommen, der Anfang Februar an den Folgen seiner Alzheimer-Erkrankung gestorben ist.

Berührende Szene

Simone Thomalla war von 2000 bis 2009 mit der Schalke-Ikone liiert. Eine berührende Szene bot sich vor der Propsteikirche St. Urbanus: Die Schauspielerin legte als Stütze liebevoll den Arm um Assauers Tochter Katy.

Sophia Thomalla hatte sich kurz nach seinem Tod mit einem emotionalen, offenen Brief von ihrem einstigen Ziehvater verabschiedet: "Den Mittelfinger, den ich ständig zeige, habe ich von ihm".

1.200 Gäste inklusive Schalke-Fans

Die emotionale Gedenkfeier in Gelsenkirchen ließ aber Assauers Lebensmittelpunkt in keiner Sekunde vergessen. Unter den rund 1.200 Gästen waren 800 Schalke-Fans, die ausgelost wurden und neben der Fußball-Prominenz Platz nehmen konnten.

Neben Schalke-Boss Clemens Tönnies waren unter anderem Bayern-Präsident Uli Hoeneß, BVB-Boss Hans-Joachim Watzke, BVB-Präsident Reinhard Rauball, der Geschäftsführer des FC St. Pauli, Andreas Retting, Trainer und Ex-Torwart Toni Schumacher sowie die Ex-Schalke-Spieler Gerald Asamoah und Olaf Thon vor Ort.

Reden, Anekdoten und ein Lied

Vor fast 30 niedergelegten Kränzen hielt unter anderem Ex-Schalke-Trainer Huub Stevens eine rührende Rede. Einige Anekdoten sorgten für erheiternde Momente. So erzählte Torwartlegende Dieter Burdenski, wie Assauer einst mit Schnaps die Gewinnchancen für seine Mannschaft steigern wollte.

Nach den Gebeten und Reden sangen zum Schluss alle das Schalke-Lied "Blau und Weiß, wie lieb ich dich". (mia)  © spot on news

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Gedenkfeier in Gelsenkirchen: Der deutsche Fußball nimmt Abschied von Rudi Assauer

Anfang Februar verstarb Rudolf "Rudi" Assauer. Auf einer Gedenkfeier in Gelsenkirchen haben nun zahlreiche Vertreter der Bundesliga Abschied von dem ehemaligen Schalke-Manager genommen. (Mit Material der dpa/thp)