Bundesliga-Rekordabsteiger 1. FC Nürnberg droht der neunte Abstieg in die Zweitklassigkeit. Mit solchen Notlagen kennt sich Felix Magath aus. Der renommierte Trainer ist auf Job-Suche und hat sich 1998 als Aufstiegs-Coach in der Club-Historie verewigt.

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Angesichts der Suche nach einem neuen sportlichen Leiter hat der frühere Nürnberger Trainer Felix Magath Interesse bekundet. "Ich gehöre zwar zu den alten Modellen der Liga, sehe mich aber jederzeit in der Lage, einem Verein in Not zu helfen", sagte Magath der "Nürnberger Zeitung" (Montag). Der 65-Jährige war 1998 mit dem FCN in die Fußball-Bundesliga aufgestiegen.

Magath wünscht sich einen Anruf des Clubs

Magath sagte am Sonntag, dass ihn der 1. FC Nürnberg bislang nicht kontaktiert habe. Sollte das geschehen, "könnte ich sicherlich darüber nachdenken, dort Verantwortung zu übernehmen", sagte der weit gereiste Trainer und Manager. Er suche eine neue Aufgabe, "bei der ich meine Erfahrung einbringen kann".

Der dreimalige deutsche Meister mit dem FC Bayern und dem VfL Wolfsburg sieht für den 1. FC Nürnberg Chancen auf den Klassenverbleib. "Die Situation in der Liga ist weiterhin so, dass man nicht aufgeben muss. Der Club hat nur drei Punkte Rückstand zum Relegationsplatz", sagte Magath.

Der 1. FC Nürnberg hat Bornemann und Köllner entlassen

Die Nürnberger hatten sich nach dem 0:2 in Hannover am 21. Spieltag von Sportvorstand Andreas Bornemann und von Trainer Michael Köllner getrennt. Als Nachfolger Köllners übernimmt im Heimspiel gegen Tabellenführer Borussia Dortmund Interimscoach Boris Schommers die Verantwortung übernommen. (dpa/hau)

Felix Magath kritisiert den Hamburger SV in einem „Bild“-Interview für die Entscheidung, Hannes Wolf zum neuen Coach zu machen. Die Trainerpolitik des Klubs löse bei ihm Kopfschütteln aus, so die HSV-Legende.