In Gruppe E trifft heute um 21:00 Uhr deutscher Zeit (live in der ARD und bei uns im Ticker) die Nationalmannschaft der Schweiz auf Frankreich. Mit den folgenden Fakten sind Sie optimal auf das Match vorbereitet.

Wie gut sind die Mannschaften gerade drauf?

Die Schweiz tat sich in ihrem Auftaktspiel gegen Ecuador lange Zeit sehr schwer. Trainer Ottmar Hitzfeld bewies mit seinen Einwechslungen aber den richtigen Riecher. Die frischen Admir Mehmedi und Haris Seferovic drehten die Partie in der zweiten Halbzeit. Das Siegtor in der Nachspielzeit könnte den Eidgenossen Rückenwind für den weiteren Turnierverlauf geben.

Frankreich gab sich im ersten Gruppenspiel gegen Honduras keine Blöße. Der 3:0-Sieg gegen den Underdog wirkte sehr souverän. Allerdings wurde die "Equipe Tricolore" von den lange in Unterzahl spielenden Lateinamerikanern wenig gefordert.

Wer sind die Stars?

Xherdan Shaqiri vom FC Bayern München ist der größte Star in Reihen der Schweizer "Nati". Allerdings muss sich der Mittelfeldspieler im Vergleich zum ersten Spiel deutlich steigern. Die Fans erwarten mehr vom bulligen Linksfuß.

Für die Franzosen ist die WM wichtiger als Shoppen.

Bei den Franzosen ragt Champions-League-Sieger Karim Benzema von Real Madrid heraus. Mit einem Doppelpack gegen Honduras gelang ihm ein perfekter Turniereinstieg. Der talentierte Paul Pogba von Juventus Turin könnte mit einer guten Leitung in Brasilien den nächsten Schritt zu einem Superstar machen.

Historie der Mannschaften gegeneinander

Bereits 34 Länderspiele gab es zwischen den Nachbarländern Schweiz und Frankreich. Die Schweiz ging dabei elf Mal als Sieger vom Platz. Frankreich gewann 14 Spiele. Neun Partien endeten unentschieden. So auch das letzte Aufeinandertreffen bei der WM 2006 in Deutschland. Dort hieß es in der Vorrunde 0:0.

Kurioses und Wissenswertes

Obwohl die modebewussten Franzosen den baldigen Sommerschlussverkauf kaum mehr erwarten können, erfreut sich die Fußball-WM einer noch größeren Beliebtheit. Bei Google erzielt die Weltmeisterschaft in Brasilien zweieinhalb Mal so viele Anfragen wie der Begriff "Sommerschlussverkauf".

Dabei sehen die Franzosen ihre WM-Chancen trotz des souveränen Auftaktsiegs eher pessimistisch. Der ehemalige Nationalspieler Emmanuel Petit warnte seine Landsleute in der Schweizer Zeitung "Blick": "Die Schweizer haben uns schon mehrmals die Bude vollgekackt!"