• Zum ersten Mal hat der deutsche Radprofi Tony Martin über seinen schweren Sturz geredet.
  • Er hätte mit 15 Stichen genäht werden müssen.

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Der deutsche Radprofi Tony Martin hat erstmals über seinen schweren Sturz und den anschließenden Ausstieg bei der Tour de France gesprochen.

In einem Interview der "Bild-Zeitung" (Donnerstag) sagte der 36 Jahre alte Routinier: "Dann kam ich unglücklich mit dem Gesicht auf, schlug mir die Oberlippe auf und die Vorderzähne sind in Mitleidenschaft gezogen. Auch die Narbe von meiner Ellenbogen-Verletzung ist aufgeplatzt, das Schlüsselbein ebenfalls. Zum Glück ist das nicht gebrochen. Und das Knie war auch blutig." Er sei mit 15 Stichen genäht worden.

Nach Sturz fünf Stunden lang in Klinik

Sein Sturz auf der 11. Etappe sei in einer "Alltagssituation" passiert, erklärte der Jumbo-Visma-Profi. "Man bekommt eine Welle, das passiert oft. Aber auf der Straße war keine Auslaufzone, sondern es ging zwei Meter die Böschung runter." Martin befand sich danach fünf Stunden in der Klinik, wurde nach eigener Aussage alleine eine Stunde lang genäht.

Zähne verloren habe er zwar nicht, "aber sie sind locker. Der Arzt sagt aber, dass sie wieder festwachsen." Gemeinsam mit seiner Mutter und ihrem Lebensgefährten wurde Martin am Donnerstag zurück in die Heimat gebracht. Erst am Wochenende hatte auch sein Teamkapitän Primoz Roglic nach Stürzen das Rennen aufgeben müssen. (ff/dpa)

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