• Der aktuelle Spieltag der NBA hat einiges an Überraschungen sowie Rekorde zu bieten.
  • Für die deutschen Spieler gab es Enttäuschungen, jedoch auch Grund zur Freude.
  • Zudem: Steph Curry kann derzeit nicht vorbeiwerfen.

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Dennis Schröder hat mit den Los Angeles Lakers gegen den NBA-Spitzenreiter Utah Jazz verloren. Bei der 97:111-Heimniederlage hatte Schröder mit sechs Vorlagen den Bestwert für seine Mannschaft und kam zudem auf 15 Punkte und vier Rebounds, konnte die Niederlage des Titelverteidigers aber nicht verhindern.

Für die Lakers gibt es deswegen weiterhin eine gewisse Gefahr, noch aus den Top sechs der Western Conference zu fliegen und die direkte Qualifikation für die Playoffs zu verpassen. Hoffnung macht dem Team die erwartete Rückkehr von Anthony Davis, der nach monatelanger Pause womöglich noch in dieser Woche wieder spielen kann.

Chicago hofft auf Play-In, während es für die Cavs weiter nach unten geht

Der frisch getradete Daniel Theis verbuchte mit den Chicago Bulls einen Sieg gegen sein ehemaliges Team und kam beim 102:96 gegen die Boston Celtics auf sechs Punkte, sechs Rebounds und vier Assists. Die Bulls kletterten dadurch auf Rang zehn der Eastern Conference und hätten damit eine Chance, sich über die Qualifikation - dem "Play-In-Turnier" - noch einen Platz in den Playoffs zu sichern. Bleibt die aktuelle Konstellation, würden sie als Zehntplatzierter auf den Siebtplatzierten, die Miami Heat, treffen.

Der ebenfalls vor kurzer Zeit getradete Deutsche, Isaiah Hartenstein, kassierte mit den Cleveland Cavaliers dagegen eine Niederlage gegen Tabellenschlusslicht Detroit Pistons und hat kaum noch Chancen auf die Teilnahme an den Playoffs. Hartenstein kam in knapp 20 Minuten auf dem Parkett auf 13 Punkte, sechs Rebounds und vier Vorlagen.

Curry mit historischem Spiel

Beim 107:96-Sieg der Golden State Warriors gegen die Philadelphia 76ers war erneut Steph Curry der überragende Mann auf dem Platz und kam auf 49 Punkte, darunter zehn verwandelte Dreier. Curry hat in den vergangenen zehn Partien einen Durchschnitt von 39,1 Punkten je Spiel. Insgesamt verwandelte er in diesen Partien 72 Dreier.

Das Besondere: Curry hat in sechs Partien dieser Spielzeit mindestens je zehn Dreier getroffen. Zum Vergleich: In der kompletten Historie der NBA gelang es keinem Spieler, mehr als fünf solcher Spiele in der gesamten Karriere aufzulegen. Der "Chefkoch" steht mittlerweile bei 21.

Curry ist in MVP-Form, nur wird er es wohl auf keinen Fall werden. Zu schlecht ist die Bilanz seines Teams, das um einen Platz im Play-In-Turnier kämpft und im Moment auf Platz neun der Western Conference steht. (dpa/mk)

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