• Alexander Zverev steigert sich in Paris langsam.
  • In der zweiten Runde kommt die deutsche Nummer eins ohne Satzverlust durch.
  • Am Donnerstag haben drei weitere deutsche Spieler die Chance auf ein Weiterkommen.

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Alexander Zverev steht bei den French Open zum fünften Mal in seiner Karriere in der dritten Runde. Die deutsche Nummer eins setzte sich am Mittwoch in Paris gegen den russischen Qualifikanten Roman Safiullin mit 7:6 (7:4), 6:3, 7:6 (7:1) durch und hatte dabei nur zeitweise ein paar Probleme. In der ersten Runde hatte Zverev im deutschen Tennis-Duell mit dem Qualifikanten Oscar Otte noch über fünf Sätze gehen müssen. Dieses Mal blieb er ohne Satzverlust und verwandelte nach 2:27 Stunden seinen ersten Matchball.

"Es war heute sportlich herausfordernd für ihn. Er hat sich steigern müssen und das hat er getan. Er ist jetzt da, wo er sein müsste, um in diesem Turnier erfolgreich zu sein", sagte Tennis-Legende Boris Becker als TV-Experte bei Eurosport.

Bruch im Spiel

Zverev begann auf dem Court Suzanne Lenglen, dem zweitgrößten Stadion auf der Anlage, sehr konzentriert und erspielte sich schon zu Beginn einige Breakchancen. Allerdings nahm er dem 23-jährigen Safiullin, gegen den er bereits in der Jugend einige Mal gespielt hatte, erst zum 6:5 zum ersten Mal den Aufschlag ab.

Komischerweise kam es danach aber zu einem Bruch im Spiel von Zverev. Der 24-Jährige gab prompt selbst sein Service ab und pfefferte erst einmal seinen Schläger auf den Boden. Zwar sicherte er sich kurz darauf im Tiebreak mit zwei Assen in Serie den ersten Satz, doch der gebürtige Hamburger wirkte irgendwie unzufrieden.

Zverev wirkte nicht rundum zufrieden

Im zweiten Durchgang geriet er schnell mit einem Break in Rückstand, aber dann fing sich Zverev wieder, machte fünf Spiele in Serie und holte sich nach etwas mehr als eineinhalb Stunden den zweiten Satz. Doch auch in der Folgezeit wirkte Zverev nicht rundum zufrieden mit seiner Leistung. Erneut geriet er mit einem Break in Rückstand, wieder musste er sich zurückkämpfen. Wie im ersten Satz fiel die Entscheidung auch im dritten Abschnitt im Tiebreak. Dort spielte Zverev dann wieder stark auf und sicherte sich den verdienten Sieg.

Am Donnerstag hat ein deutsches Trio die Chance, Zverev in die dritte Runde zu folgen. Jan-Lennard Struff bekommt es nach seinem tollen Sieg gegen den an Nummer sieben gesetzten Russen Andrej Rubljow mit Facundo Bagnis aus Argentinien zu tun, Routinier Philipp Kohlschreiber spielt gegen den starken Russen Aslan Karazew. Dominik Koepfer trifft auf den Amerikaner Taylor Fritz und könnte im Falle eines Sieges in der dritten Runde auf Roger Federer treffen.  © dpa

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