Herzogin Meghan und Prinz Harry sehen sich nach ihrem Rückzug von den royalen Pflichten starker Kritik aus England ausgesetzt. Unterstützung bekamen sie nun vom britischen Schauspieler Hugh Grant.

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"Die Boulevard-Presse hat praktisch seine Mutter ermordet, jetzt reißen sie seine Frau in Stücke" – so deutlich ergreift Hugh Grant in einem Interview mit dem US-Radiosender "Sirius XM" Partei für Prinz Harry. 1997 war Prinzessin Diana, die Mutter von Prinz Harry und Prinz William, auf der Flucht vor Paparazzi im Auto tödlich verunglückt.

Und die britische Klatschpresse hat Herzogin Meghan kritisch beäugt, seit bekannt wurde, dass sie mit dem Prinzen zusammen ist. Für die 38-Jährige und ihren Ehemann, die seit Mai 2019 Eltern des kleinen Archie sind, war daher nun offenbar der Zeitpunkt gekommen, sich diesem medialen Spießrutenlauf nicht mehr länger auszusetzen.

Die Familie will in Nordamerika leben, denn mit der britischen Heimat fremdelt das royale Paar immer mehr.

Hugh Grant über Harry und Megan - Kritik an der britischen Boulevardpresse

Eine Entscheidung, die Hugh Grant gut nachvollziehen kann. "Ich bin da auf Harrys Seite, muss ich sagen", erklärt er im Interview mit dem Radiosender weiter. "Als Mann ist es seine Aufgabe, seine Familie zu beschützen." Auf die Frage, wie sein eigenes Verhältnis zur britischen Presse sei, antwortet Grant lachend mit "sehr schlecht".

Und selbst Queen Elizabeth zeigte in einem ersten Statement Verständnis für die Entscheidung ihres Enkels und dessen Frau: "Meine Familie und ich unterstützen Harry und Meghans Wunsch, als junge Familie ein neues Leben zu beginnen."

Wie genau dieses neue Leben aussehen wird, das verhandelt Prinz Harry aktuell noch in London mit seiner Großmutter, während Meghan und Baby Archie in Kanada auf ihn warten.  © 1&1 Mail & Media / CF

Meghan und Harry: So kam es zum Zerwürfnis mit dem royalen Leben

Prinz Harry und Herzogin Meghan treten von den royalen Pflichten zurück. Abzusehen war das schon länger, denn Meghan hatte es von Anfang an nicht leicht, sich in die Adelsfamilie zu integrieren. Was folgte, war eine royale Entfremdung.