Bastian Schweinsteiger (32) und seine Frau Ana Ivanovic (29) könnten nicht glücklicher sein. Seit wenigen Wochen lebt das Ehepaar in Chicago und genießt die Anonymität in den Staaten.

In Deutschland kennt man Basti als WM-Sieger 2014 und als FC-Bayern-Strahlemann, der auf den Straßen von allen Menschen erkannt wird und ständig im Fokus der Öffentlichkeit steht – das hat sich allerdings inzwischen geändert.

Aber nicht etwa, weil Basti seine Karriere auf Eis gelegt hat, sondern weil ihn in Amerika kaum einer kennt. Und genau das genießt der 32-jährige Kicker.

Glückliche Schweinsteigers

Seit April 2017 leben Basti und seine Ana im US-amerikanischen Bundesstaat Illinois und sind dort überaus zufrieden. Denn, anders als in Deutschland, ist American Football und nicht Fußball die beliebteste Sportart in den USA und Basti deswegen ein Unbekannter für viele Amerikaner.

Im "Bunte"-Interview erklärt er, was ihm daran gefällt: "Ohne Käppi und Sonnenbrille auszugehen tut schon gut."

Allerdings gibt es dann doch "viele Leute, die sich für Fußball interessieren, vor allen Dingen die Kinder", aber generell ist es für den Wahlamerikaner angenehmer, wenn er "nicht andauernd auf der Straße gestoppt werde" und die Leute ihm nicht ständig ein Handy ins Gesicht strecken.

Tägliche News für die Fans

Inzwischen posten Ana und Bastian auf ihren Social-Media-Plattformen vermehrt Schnappschüsse aus dem gemeinsamen Leben – und besonders die deutschen Fans freuen sich über die täglichen News, die sie früher so nicht bekommen hätten.

Im Interview spricht Basti auch über die Leistung seiner neuen Mannschaft Chicago Fire und deutet an, dass es noch ein bisschen besser laufen könne. Das erste Spiel gegen LA Galaxy in Los Angeles endete mit einem 2:2.

Zu diesem Ergebnis findet der ehemalige Bayern-Kicker klare Worte und sagt: "Es ist sehr schade. Wir hätten dieses Spiel gewinnen müssen."

Denn, trotz Niederlage, sei die Mannschaft offenbar physisch stark, es fehle ihr aber noch an der Übersicht auf dem Platz und das sei "manchmal frustrierend".

Sauer ist er darüber aber nicht: "Ich werfe keinem etwas vor, denn ich wusste im Vorfeld schon worauf ich mich einlasse. Es liegt noch viel Arbeit vor uns."

Auf ein Käffchen mit den Kollegen

Privat versteht sich Schweini mit seinen Team-Kollegen so gut, dass man sich gemeinsam auf einen Kaffee trifft oder zusammen Mittagessen geht. Jetzt muss es nur noch auf dem Spielfeld noch ein bisschen besser laufen – wir drücken die Daumen.
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