Bill Murray

Bill Murray ‐ Steckbrief

Name Bill Murray
Bürgerlicher Name William James Murray
Beruf Schauspieler
Geburtstag
Sternzeichen Jungfrau
Geburtsort Evanston / Illinois (USA)
Staatsangehörigkeit Vereinigte Staaten von Amerika
Größe 188 cm
Gewicht 83 kg
Familienstand geschieden
Geschlecht männlich
Haarfarbe grau
Augenfarbe blau

Bill Murray ‐ Wiki: Alter, Größe und mehr

Bill Murray ist seit Jahrzehnten ein Urgestein der Traumfabrik Hollywood. Hinter seinen lustigen, oft stoischen Grimassen verbirgt sich ein tiefgründiger, aber auch komplizierter Charakter.

Murray wuchs in Wilmette, einer kleinen Gemeinde im Norden Chicagos, auf. Ein einfacher Lebensstandard, religiöse Gläubigkeit und viele Geschwister - acht an der Zahl - kennzeichneten Murrays Familie, die irische Wurzeln hat. Der Vater verstarb aufgrund von Diabetes als Murray 17 Jahre alt war. Murray ging auf die "Loyola Academy" in Wilmette, eine private, von Jesuiten betriebene High School. Später zog er nach Denver, um Medizin zu studieren und merkte schon bald, dass das nicht zusagte.

Stattdessen stieg Murray dank der Empfehlung einer seiner Brüder in "Second City" ein - ein weltberühmtes Comedy-Improvisationstheater und Sprungbrett für unzählige populäre Comedians und Schauspieler. Sein nächster Weg führte ihn nach New York, wo er von 1973-1974 bei der wöchentlichen Comedy Radioshow "National Lampoon Radio Hour" mitwirkte. Danach folgte die populäre TV-Show "Saturday Night Live", in der er auftrat und auch an den Drehbüchern mitschrieb.

1979 bekam Murray seine erste Hauptrolle in dem Film "Babyspeck und Fleischklößchen", in dem er den irrwitzigen Betreuer eines Ferienlagers verkörperte. Es folgten zahlreiche Komödien, deren Krönung der umsatzstärkste Comedy-Film der 1980er war: "Ghostbusters". In dieser Zeit versuchte sich Murray auch an dem nachdenklichen, philosophischen Film "Auf Messers Schneide", an welchem er mitschrieb und mitwirkte. Doch der Film wurde ein Ladenhüter.

Anfang der 1990er trat Murray in "Was ist mit Bob?" wieder gewohnt komödiantisch in Erscheinung: als nerviger Patient, der seinen Psychiater an den Rande des Wahnsinns treibt. Unvergessen bleibt auch sein Part in "Und täglich grüßt das Murmeltier" (1993), ein Film über einen Reporter, welcher in einer sich wiederholenden Zeitschleife gefangen ist. Ende der 1990er gelang es Murray dann doch, ein wenig vom reinen Klamauk wegzukommen und mit einer gewissen Ernsthaftigkeit zu überzeugen.

Seinen persönlichen Höhepunkt in dieser Phase stellt zweifelsohne "Lost in Translation" (2003) dar, gedreht von Francis Ford Coppolas Tochter Sofia. Die Rolle des alternden Schauspielers, der in Tokio von einer kulturell herausfordernden Situation in die nächste stolpert, brachte Murray einen Golden Globe und einen britischen BAFTA ein. Ein weiteres Beispiel seiner eher stilleren Rollen ist sein Part als Präsident Roosevelt in dem sensiblen Film "Hyde Park am Hudson" (2012).

Neben seiner filmischen Arbeit hielt Murray auch Lesungen, synchronisierte unter anderem den Kater "Garfield" sowie Balu den Bären in "The Jungle Book" und stand in New York in dem Theater-Lustspiel "Mann ist Mann" von Bertold Brecht auf der Bühne.

Anders als andere Stars hat er seinen Anrufbeantworter zu seinem persönlichen Agenten erklärt und kann am Set durchaus auch mal aufbrausend werden. Er lebt allein auf Sullivan's Island in Charleston. Er ist leidenschaftlicher Golfer und hat sogar mit seinen Brüdern eine eigene Golfbekleidungsmarke gegründet.

Murray war zweimal verheiratet. Von 1981 bis 1996 war er mit Margaret Kelly zusammen, mit der er zwei gemeinsame Kinder hat. Von 1997 bis 2008 war er danach mit der Kostümbildnerin Jennifer Butler verheiratet. Mit ihr hat er vier weitere Kinder.

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