Hurrikan "Irma" hat Florida erreicht und hinterlässt eine Schneise der Verwüstung. Viele Orte sind von Flutwellen überschwemmt, zahlreiche Gebäude zerstört worden. Mittlerweile ist "Irma" zum Tropensturm herabgestuft worden - bleibt aber noch gefährlich.


18:03 Uhr: "Irma-Reporter": "Sinnlose Selbstgefährdung"

Fernsehberichte über den Hurrikan "Irma" mit im Sturm stehenden Reportern haben einige Kritik hervorgerufen.

"Eine solche Berichterstattung besitzt keinerlei Informationswert, sondern zeigt nur, dass die Kriterien des Spektakel-Fernsehens die Katastrophenberichterstattung erreicht haben", sagte Bernhard Pörksen, Professor für Medienwissenschaft an der Uni Tübingen, auf dpa-Anfrage am Montag.


"Man kann die von Wind und Wetter zerzausten Reporter, die hier die Helden spielen, kaum hören, sieht nur mitunter ein von Schmerz und Schock verzerrtes Gesicht - und erkennt, dass ein Hurrikan tobt. Aber das war schon zuvor bekannt. Kurzum: Das ist eine sinnlose Selbstgefährdung, schlechtes, gefährliches Reality-TV", kritisierte Pörksen.

Einen ausführlichen Bericht zu der Thematik finden Sie hier.

17:25 Uhr: Tesla zeigt Größe wegen "Irma"

Für die Flucht vor Hurrikan "Irma" hat der Elektroauto-Hersteller Tesla einigen Fahrern in den USA zusätzliche Reichweite per Software-Update freigeschaltet.

Wer Florida oder andere Evakuierungszonen verlassen musste, bekam je nach Modell bis zu 40 Meilen (etwa 65 Kilometer) Reichweite extra auf der Batterie, wie US-Medien berichteten.

Die NASA verfolgt die Entwicklungen von Hurrikan "Irma" aus dem All.


Betroffen seien die Modelle S und X, bei denen 75-kWh-Batterien per Software auf 60 kWh begrenzt seien. Tesla verkauft diese Versionen günstiger. Das kostenlose Update aus der Ferne gelte bis Samstag.

Laut Tesla gab das Unternehmen die zeitweise Aufwertung frei, nachdem ein Nutzer wegen "Irma" darum gebeten hatte.

Dem Journalisten Stefan Porteck von "Heise" zufolge ist das Verfahren, manche Funktionen per Software zu begrenzen oder freizugeben, gängige Praxis - nicht nur bei Elektroautos.

Die Updates erfolgten dann aber in der Regel gegen Geld. "Tatsächlich neu und unüblich ist, dass Tesla das aus der Ferne über das Funkmodem der Fahrzeuge jetzt für diesen Notfall freiwillig macht", sagte Porteck der Deutschen Presse-Agentur.

17:04 Uhr: New Yorker Börse im Aufschwung

Die Erleichterung über den etwas weniger stark als erwartet wütenden Hurrikan "Irma" ist an der Wall Street deutlich zu spüren. Am Montag zogen alle wichtigen Aktienindizes um rund 1 Prozent an.

Als Antrieb kam hinzu, dass Nordkorea am Samstag - dem Nationalfeiertag des Landes - keine neuen Raketen getestet hatte.

16:10 Uhr: Zehn Tote auf Kuba

Wie erst jetzt bekannt wird, sind zehn Menschen ums Leben gekommen, als "Irma" am Samstag über den Inselstaat zog. Die Gesamtzahl der Todesopfer durch den Hurrikan steigt damit auf mindestens 40.

Sieben Menschen seien in der Provinz Havanna ums Leben gekommen, wie der Zivilschutz am Montag mitteilte. Drei weitere Menschen wurden demnach in Matanzas, Ciego de Ávila und Camagüey getötet.

15:06 Uhr: Versicherer sehen Milliardenschäden durch "Irma"

Nach Einschätzung der Risikospezialisten von AIR Worldwide wird "Irma" Schäden im zweistelligen Milliardenbereich hinterlassen.

In den USA dürften sich die versicherten Schäden auf 20 bis 40 Milliarden US-Dollar (17 bis 33 Milliarden Euro) belaufen, teilt AIR Worldwide mit.

Hinzu kämen 5 bis 15 Milliarden auf mehreren karibischen Inseln.

"Irma" ist der schwerste jemals in der Region registrierte Tropensturm. Er dürfte die Versicherungsbranche viel heftiger treffen als Hurrikan "Harvey" wenige Tage zuvor.

14:16 Uhr: "Irma" kein Hurrikan mehr

"Irma" ist vom National Hurricane Center zum Tropensturm herabgestuft worden. "Irma" bleibt damit unter Windgeschwindigkeiten von 74 Meilen pro Stunde (119 Stundenkilometer).


14:05 Uhr: Menschen sollen weiter in Notunterkünften bleiben

Floridas Gouverneur Rick Scott appelliert an die Einwohner Floridas. Via Twitter ruft er die Menschen auf, in den Notunterkünften zu bleiben. "Warten sie auf Anweisungen der örtlichen Behörden, bevor sie in die evakuierten Gebiete zurückkehren. Die Auswirkungen des Sturmes können anhalten ..."



13:56 Uhr: Stromausfall auch in Georgia

Mehr als 166.000 Haushalte in Georgia sind ohne Strom. Savannah, Brunswick, Valdosta und die Grenze zu Florida sind betroffen.

13:50 Uhr: Seekühe gerettet

Rettungskräfte und Anwohner von Sarasota Bay haben zwei gestrandete Seekühe gerettet, wie ABC News berichtet:


13:43 Uhr: Hochwasser in Jacksonville

Für Jacksonville gibt es eine Hochwasserwarnung. Teile der Innenstadt sind bereits betroffen.


12:45 Uhr: Kia und Hyundai machen Fabriken dicht

Hurrikan "Irma" trifft auch die im Süden der USA angesiedelte Autoindustrie. Die beiden südkoreanischen Hersteller Kia und Hyundai schließen ihre Werke in der Region vorübergehend. Was mit den Fabriken der deutschen Hersteller geschieht, ist noch unklar.

Bei Volkswagen und Daimler war zunächst niemand zu erreichen. Eine Sprecherin von BMW sagt, dass am Freitag noch am Produktionsstandort in South Carolina produziert worden sei. Bislang habe sie noch nichts Gegenteiliges aus den USA gehört.

12:23 Uhr: 5,7 Millionen Haushalte ohne Strom

Offiziellen Angaben zufolge befinden sich 5,777,263 Millionen Haushalten ohne Strom.


Damit sind mehr als die Hälfte (58 Prozent) aller Haushalte in dem US-Bundesstaat ohne Elektrizität, wie der Katastrophenschutz am Montag in Tallahassee mitteilte. Floridas Gouverneur Rick Scott riet Einwohner, die sich mit privaten Generatoren helfen, Benzinvorräte sicher zu lagern.

Der Generator solle mindestens fünf Meter vom Haus entfernt stehen und das Benzin von jeglichen Zündquellen ferngehalten werden, schrieb Scott im Kurznachrichtendienst Twitter.

12: 41 Uhr: "Irma" reißt Dach von Haus

Wie stark "Irma" auch als Kategorie-1-Hurrikan noch ist, zeigt ein Video, das der Sender ABC veröffentlicht hat:


12:06 Uhr: Warnung an der Golfküste im Westen

Während "Irma" an der Atlantikküste für Überschwemmungen sorgte, ging das Wasser an der Golfküste im Westen zunächst zurück. Die Meteorologen warnen, dass das Wasser zurückkommen werde, nachdem das Augen des Wirbelsturms durchgezogen sei. "Natürlich kommt das Wasser nicht langsam zurück, sondern als Welle", sagt der Klimaexperte Anders Levermann im ZDF.

Die verbliebenen Menschen am Golf bereiteten sich auf Sturmfluten von bis zu 4,5 Metern Höhe vor. "Jeder hat einen Plan, bis er einen Schlag ins Gesicht bekommt", sagt der Bürgermeister von Tampa der "New York Times" zufolge.

"Nun, wir kriegen demnächst einen Schlag ins Gesicht."

11:53 Uhr: Nasa zeigt Vorher-Nachher-Fotos

Die Karibikinsel Turks und Caicos ist geschrumpft. Nasa-Aufnahmen zeigen, wie sich die Küstenlinie verändert hat:

Turks und Caicos vorher.

Turks und Caicos nachher.

11:46 Uhr: Tornados in Brevard County

Die Lage in Florida bleibt angespannt. Neben "Irma" sorgen jetzt auch noch Tornados für Verwüstungen. Wie der TV-Sender CNN meldet, haben zwei dieser Stürme Mims und Palm Bay getroffen. Es wurden offenbar Häuser zerstört. Berichte über Verletzte gebe es nicht.

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Einen Überblick zum Verlauf und interaktive Karten zum Hurrikan "Irma" gibt es hier:

11:45 Uhr: Flughafen in Miami bleibt geschlossen

Der Miami International Airport bleibt geschlossen, twittert Emilio T. Gonzales, Geschäftsführer des Flughafens. Es gebe erhebliche Wasserschäden.

In einem Video vom offiziellen Twitter-Account des Flughafens kann man sich einen ersten Eindruck machen:


10:44 Uhr: Milliardär Branson twittert über Ausmaß der Zerstörung und bietet Hilfe an

Der britische Milliardär Richard Branson und seine Familie haben Hurrikan "Irma" auf seiner Privatinsel Necker Island gut überstanden. Seitdem twittert er Bilder und Videos vom Ausmaß der Zerstörung.

Nachdem "Irma" weitergezogen war, hat sich Branson nach Puerto Rico aufgemacht, um Hilfe anzubieten. Er möchte so vielen Menschen wie möglich helfen - mit Lebensmitteln und Wasser.

Branson zeigt sich in seinen Blogs und Posts beunruhigt von Berichten über Unruhen. Er forderte die Menschen auf, ruhig zu bleiben und sich gegenseitig zu unterstützen.

"Hilfe ist auf dem Weg, wir sind in Kontakt mit den Regierungen der Region und der britischen Regierung", schreibt Branson.


Branson ist der Gründer der Virgin-Gruppe, zu der Hunderte Firmen gehören. Sein Vermögen wird auf etwa fünf Milliarden US-Dollar geschätzt.


10:13 Uhr: Tiere in Sicherheit gebracht

In den von "Irma" bedrohten Gebieten sind Tiere in Sicherheit gebracht worden. Eine Wohngemeinschaft im Okeechobee County in Florida hat zwei Pferden in ihrer Wohnung vor Hurrikan "Irma" Unterschlupf gewährt.

Auf Facebook veröffentlichte eine der Mitbewohnerinnen ein Video, in dem die Pferde in ihrem Wohnzimmer zu sehen sind. "Sie lieben es", sagt die Frau einem örtlichen Fernsehsender, der online über die Geschichte berichtet.


Auch im Zoo in Miami sind Tiere sicher untergebracht worden - einige von ihnen in bunkerähnlichen Gebäuden. Größere Tiere blieben aber in ihren Gehegen, berichteten amerikanische Medien. Der Zoo hat seine Gehege demnach nach Hurrikan "Andrew" 1992 für solche Fälle verstärkt.

In Tampa sind dutzende Flamingos in Sicherheit gebracht worden.


Für Haustiere gibt es spezielle Plätze in den Notunterkünften:

In einer Notunterkunft im Palm Beach County (Florida) werden Haustiere in ihren Körben einer Turnhalle untergebracht.

09:55 Uhr: Experte bezeichnet Hurrikan-Saison als "wirklich enorm"

Klimaexperte Anders Levermann rechnet aufgrund des Klimawandels zukünftig mit immer mehr starken Hurrikans. "Wenn ein Hurrikan entstanden ist, nimmt er die Energie aus dem Wasser - und davon ist mehr da durch die globale Erwärmung", sagt Levermann im ZDF-Morgenmagazin.

"Es ist nicht so, dass jetzt immer Hurrikans entstehen. Aber wenn sie entstehen, dann haben sie mehr Energie zur Verfügung", so der Wissenschaftler des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung.

Die diesjährige Hurrikan-Saison beschreibt er allerdings als "wirklich enorm". Nach der Karibik ist aktuell der US-Bundesstaat Florida von Hurrikan "Irma" betroffen.

09:25 Uhr: CNN-Video zeigt Intensität "Irmas"

Wie heftig der Hurrikan über Florida wütet, zeigt das folgende Video des Nachrichtensenders CNN – die Reporterin vor Ort schafft es während ihres Live-Berichts kaum sich auf den Beinen zu halten:


08:59 Uhr: Plünderungen in Städten in Florida

Amerikanische Medien schilderten aus mehreren Städten an der Ostküste des US-Bundesstaats Überfälle, viele der Täter seien bewaffnet.

In der Stadt Weston wurde nach Angaben verschiedener lokaler Medien ein 17 Jahre alter Dieb von einem Sicherheitsbeamten angeschossen.

08:51 Uhr: Fünf Tote in Florida

Bisher kostete Hurrikan "Irma" fünf Menschen in Florida das Leben.

Wie der Sender ABC berichtet wurde am frühen Montagmorgen eine Person in einem Haus in Shark Key gefunden. Auf den Florida Keys wurden bisher zwei Tote gemeldet, Hardee County vermeldete zwei Tote, in Orange County verunglückte eine Person bei einem von "Irma" verursachten Autounfall tödlich.

08:20 Uhr: Flughafen von Miami bleibt geschlossen

Der größte Flughafen Floridas in Miami bleibt vorerst geschlossen, wie der Leiter des Flughafens, Emilio Gonzalez, über Twitter bekannt gibt.


Aufgrund von "erheblichen Wasserschäden" sei der Schaden noch nicht abschätzbar, wann der Flughafen wieder in Betrieb genommen wird, ist derzeit unklar.


08:15 Uhr: Hurrikan "Irma" auf Kategorie 1 herabgestuft

Nach Angaben des Nachrichtensenders CNN ist Hurrikan "Irma" auf die Kategorie 1 herabgestuft worden. Die Windgeschwindigkeiten betragen laut dem Nationalen Hurrikanzentrum nach wie vor über 130 Kilometer pro Stunde.

Im Laufe des Morgens wird der Wirbelsturm weiter über Florida in Richtung der Staaten Georgia, Tennessee, Alabama und South Carolina nach Norden ziehen.

07:42 Uhr: Notstand auch in Alabama und Georgia ausgerufen

In den benachbarten Bundesstaaten Floridas wurde der Notstand ausgerufen. Für einige Gebiete im Süden von Georgia galten Hurrikanwarnungen.

In Alabama mobilisierte Gouverneur Kay Ivey vorsorglich die Nationalgarde.

Auch mehr als 600 Kilometer vom Auge des Sturms entfernt sorgt "Irma" noch für tropensturmartige Winde, hieß es vom Hurrikan-Warnzentrum.

Auch in benachbarten Bundesstaaten Floridas wurde der Notstand ausgerufen, da die Ausläufer des Hurrikans "Irma" bereits über Florida hinaus gemessen wurden.

07:22 Uhr: Polizei von Miami verhaftet 28 Personen

Die Polizei von Miami nimmt bisher 28 Menschen wegen Raub und Plünderung fest. Derzeit gilt in Miami eine Ausgangssperre, Straßen werden von Polizisten kontrolliert, um Plünderungen und Raubzüge zu verhindern.


06:45 Uhr: Wegen "Irma": Walt Disney World geschlossen

"Iram" verschont auch "Walt Disney World" nicht. Laut "CNN" musste der Freizeitpark am Sonntag geschlossen werden – erst zum sechsten Mal überhaupt in seiner 45-jährigen Geschichte.

Am Montag soll der Park geschlossen bleiben. Im Jahr 2016 besuchten über 20 Millionen Menschen den Park in der Nähe von Orlando.


06:30 Uhr: "Irma" zieht Floridas Halbinsel aufwärts – Winde mit mehr als 150 Stundenkilometern

Mit heftigem Sturm und starkem Regen zieht "Irma" über das Festland des US-Bundesstaats Florida.

An der Grenze zum Auge des Wirbelsturms werden Windgeschwindigkeiten von bis zu 155 Stundenkilon der Nacht zum Montag (Ortszeit) mit.

Das Auge bewegt sich in langsamem Tempo nordwärts und wird voraussichtlich zwischen den beiden Großstädten Tampa und Orlando hindurchziehen, wie der Sender ABC berichtete.

In einem Landkreis an der Golfküste Floridas wurden die Polizisten in ihre Wachen zurückgerufen, um nicht selbst verletzt zu werden.

Der Sender warnt, es seien keine Einsatzkräfte unterwegs. Die Straßen im Landkreis Sarasota waren mit Trümmern übersät, der Sturm riss Straßenlaternen und Ampeln aus ihrer Verankerung.

06:10 Uhr: "Irma" trifft auf Florida - erste Zahlen und Fakten

Mit schierer Urgewalt hat Hurrikan "Irma" Florida heimgesucht. Einige Daten und Fakten:

  • 6,3 Millionen: So viele Menschen wurden aufgefordert, sich vor "Irma" in Sicherheit zu bringen.
  • 4,3,2: "Irma" war der stärkste je über dem Atlantik gemessene Hurrikan. Sein Auge erreichte die Südspitze Floridas als Sturm der Stärke 4. Im Lauf des Tages verlor er an Kraft, aber nur allmählich an Gefährlichkeit.
  • 4,50 Meter: So hohe Sturmfluten wurden an der Westküste Floridas befürchtet. An der Ostküste reichten aber auch deutlich geringere Höhen, um in der Innenstadt Miamis für Überschwemmungen zu sorgen.
  • Tote und Verletzte: Das war in der Nacht zu Montag noch nicht klar, dafür war das betroffene Gebiet zu groß und die Lage insgesamt zu unübersichtlich.
  • 3,3 Millionen: Das ist die Zahl der Stromanschlüsse, die laut Betreibern von Ausfällen betroffen waren.
  • Mehr als 12.000: Die Zahl der Flüge von und nach Florida, die ausfielen.
  • Zweimal Kategorie vier: Noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen vor 166 Jahren wurde das Festland der USA binnen eines Jahres zwei Mal von einem Hurrikan der zweithöchsten Kategorie 4 getroffen.
  • Größer als Deutschland: Satellitenaufnahmen zeigten die gewaltige Ausdehnung des Sturms - "Irma" ist viel größer als Deutschland.

04:00 Uhr: "Irma"-Ausläufer wüten in Miami

Die Ausläufer des Hurrikan "Irma" haben in der Innenstadt von Miami die Straßen geflutet und zahlreiche Gebäude zerstört.


Die Ereignisse vom 10. September in der Nachlese

01:00 Uhr: Forscher: "Harvey" und "Irma" historische Hurrikankombination

Zum zweiten Mal in nur zwei Wochen sind die USA von einem Hurrikan der zweithöchsten Kategorie 4 getroffen worden.

Ein solches Aufeinandertreffen zweier so starker Stürme binnen eines Jahres habe es nie zuvor seit Beginn der Aufzeichnungen vor 166 Jahren gegeben, berichten Meteorologen des US-Hurrikanzentrums sowie Experten des "Weather Channel".

Am 25. August erreichte "Harvey" die texanische Küste mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 200 Kilometern pro Stunde. "Irma" hatte ähnliche Windstärken.

"Irma" war zuvor der stärkste jemals über dem Atlantik gemessene Hurrikan gewesen. Der Tropensturm hat eine extrem große Ausdehnung.

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Mit Material der dpa
Teaserbild: © imago/ZUMA Press