Ankara

Erdogan will die militärischen Einsätze im Irak und in Syrien ausweiten. Die Ankündigung könnte die Krise mit den USA verschärfen.

Das Hickhack endet nicht: Die USA drohen mit neuen Sanktionen, sollte Pastor Brunson nicht schnell freikommen. Ein türkisches Gericht entscheidet kurz darauf, dass er weiter unter Hausarrest steht. Und die Lira stürzt wieder ab.

Die US-Regierung hat die Verantwortung für die wirtschaftlichen Probleme in der Türkei zurückgewiesen. Diese hätten schon vor den US-Sanktionen bestanden. Unterdessen hat Ankara seinerseits Sanktionen gegen die Vereinigten Staaten verhängt.

Der türkische Präsident geht auf die USA los - und spricht sogar von einem möglichen Krieg. Sein Außenminister hingegen schlägt versöhnlichere Töne an. Eine Reaktion aus Washington steht noch aus. Derweil erholt sich die türkische Lira zumindest leicht. Dennoch bleibt die Frage: Wie dramatisch wird die türkische Währungskrise?

Außenminister Heiko Maas hat Recep Tayyip Erdogan aufgefordert, den US-Pastor Andrew Brunson freizulassen - und bei der Gelegenheit auch an die in der Türkei Inhaftierten Deutschen erinnert. 

Die USA setzt weiter auf Konfrontation zur Türkei: Seit Mitternacht sind die neuen US-Strafzölle in Kraft. Die türkische Lira ist bereits zuvor auf ein neues Rekordtief gesunken. 

Der Ton zwischen Washington und Ankara wird schärfer. Von der zuletzt sich anbahnenden Männerfreundschaft zwischen Trump und Erdogan ist nach der Verhängung von US-Sanktionen gegen die Türkei nicht mehr viel übrig. Der Auslöser des Streits: Ein wegen Terrorvorwürfen in der Türkei verhafteter US-Pastor.

Die USA und die Türkei streiten um den Fall eines amerikanischen Pastors. Washington verhängt Sanktionen, Ankara droht mit Vergeltung. Schaukelt sich der Streit weiter hoch?

Am Mittwoch endete der von der Regierung ausgerufene Ausnahmezustand in der Türkei. Seit dem Putschversuch im Jahr 2016 wurden dadurch Grundrechte eingeschränkt und den Regionalgouverneuren übergeordnete Kompetenzen übertragen. Doch nun fürchten Kritiker, dass die Regierung um Präsident Erdogan mit einem neuen Anti-Terror-Gesetz die Repressionen weiterhin aufrechterhalten könnten.

Die OSZE-Wahlbeobachtermission hat einen "Mangel an gleichen Bedingungen" bei den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen in der Türkei kritisiert.

Nach der Präsidenten- und Parlamentswahl in der Türkei hat sich Staatspräsident Erdogan nach „inoffiziellen Ergebnissen“ zum Sieger erklärt. Damit bahnt sich ein massiver Konflikt zwischen Regierung und Opposition an. Der aussichtsreiche CHP-Gegenkandidat Muharrem Ince zweifelt die Zahlen an und warnt vor Manipulation.

Der Linken-Abgeordnete Hunko war schon beim Referendum in der Türkei Wahlbeobachter. Anschließend geriet er in die Kritik der Regierung. Nun wollte er für die OSZE erneut als Wahlbeobachter anreisen - und musste kurz vor dem Start des Fliegers aussteigen.

Seit dem Putschversuch vor knapp zwei Jahren wirft die türkische Regierung Deutschland vor, Anhängern der Gülen-Bewegung Schutz zu gewähren. Nun hat Ankara den "starken Verdacht", dass sich ein "Putschist" in Deutschland versteckt - angeblich mitten in Berlin.

Bei der Präsidentenwahl in der Türkei schickt die größte Oppositionspartei CHP den langjährigen Abgeordneten Muharrem Ince gegen Amtsinhaber Recep Tayyip Erdogan ins Rennen.

Noch nie fiel der EU-Kommissionsbericht zur Lage in der Türkei verheerender aus. An einem EU-Beitritt will Ankara trotzdem festhalten. Und auch Brüssel lässt Recep Tayyip Erdogan ein Türchen offen.

Nicht nur die USA und Frankreich, auch die Türkei droht mit militärischer Vergeltung in Syrien. Präsident Recep Tayyip Erdogan will die Verantwortlichen für die "Massaker" in Ost-Ghuta und Duma zur Verantwortung ziehen.

Die Stuttgarter Polizei hält am Rande einer kleinen Kurden-Demo einen türkischstämmigen Bürger fest, den sie als Provokateur ausmacht. Die Regierung in Ankara spricht von Polizeigewalt. Sie attestiert dem Betroffenen "edles Benehmen" und "Vaterlandsliebe".

Der russische Präsident Wladimir Putin ist in Ankara angekommen. Dort möchte er Gespräche mit dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan führen.

Russland und der Iran unterstützen Syriens Präsidenten Assad, die Türkei dagegen die Opposition. Nun suchen Russlands Präsident Putin und der türkische Staatschef Erdogan nach ...

Frankreichs Präsident Macron schlägt vor, zwischen der Türkei und der Kurdenmiliz YPG in Syrien zu vermitteln. Der türkische Staatschef Erdogan weist das nicht nur zurück - er ...

Die Konflikte zwischen der EU und dem Beitrittskandidaten Türkei sind gewaltig - auch nach dem Gipfel mit Präsident Erdogan und obwohl dieser die Türkei weiter in die EU führen will. Wurden bei dem Spitzentreffen am Schwarzen Meer Lösungen erzielt? Ratspräsident Tusk hat auf diese Frage eine ebenso knappe wie klare Antwort. Noch deutlicher ist der österreichische Kanzler Sebastian Kurz.

Bei einem Spitzentreffen in Warna sprechen die EU und die Türkei über die lange Liste ihrer Konfliktpunkte. Am Ende gibt es allerdings keine Lösungen, sondern neue Anschuldigungen.

Welche Streitthemen gibt es zwischen der EU und dem Beitrittskandidaten Türkei? Die Liste wird immer länger - und in den meisten Punkten ist eine Lösung nicht in Sicht.

Seit August sitzt ein 73-jähriger Deutscher in der Türkei unter Terrorverdacht in U-Haft, eine Anklageschrift liegt nicht vor. Die Familie ist verzweifelt - und macht den Fall nun publik.

Rund zwei Monate nach Beginn ihrer Offensive kontrollieren die türkische Armee und ihre syrischen Verbündeten die von Kurden bewohnte Region Afrin. Zehntausende Menschen sind ...