Mittelmeer

Noch am Morgen schien diese Einigung unmöglich: Die EU will die Beschlüsse des Berliner Libyen-Gipfels mit einer neuen Mission durchsetzen. Inklusive Ausstiegsklausel.

Der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm hat wegen seines Engagements für die Flüchtlingsrettung Morddrohungen erhalten. Doch trotz der Anfeindungen will der EKD-Chef nicht aufgeben und weiterhin ein Schiff zur Rettung von Flüchtlingen ins Mittelmeer schicken. 

Eine Pipeline soll die Erdgasfelder im östlichen Mittelmeer mit Westeuropa verbinden. Ist das ein Stabilitäts- und Wachstumsfaktor für die Region oder Zündstoff für eine weitere Krise im östlichen Mittelmeer? Unklar ist auch noch, wer das Projekt finanzieren soll.

Das türkische Parlament hat einer Entsendung von Truppen nach Libyen zugestimmt.

Experten meinen, dass die Tsunami-Warnsysteme im indischen Ozean nur begrenzt helfen. Und auch die Anwohner des Mittelmeers müssen die Riesenwellen fürchten.

Der EU-Türkei-Deal wurde vor mehr als drei Jahren beschlossen. Bald sind die vereinbarten Gelder ausgezahlt, und es stellt sich die Frage: Wie geht es weiter zwischen Berlin, Brüssel und Ankara? Im Interview spricht Gerald Knaus, Architekt des Abkommens, über die Illusion einer gesamteuropäischen Lösung, den drohenden Zusammenbruch des griechischen Asylsystems und rote Linien der EU in der Zusammenarbeit mit der Türkei. 

Forscher gehen davon aus, dass es das größte, klassische Wrack ist, das sie dort jemals entdeckt haben. Für sie ist es von "signifikanter Bedeutung".

Zwei Tage lang trieb eine Neuseeländerin vor der griechischen Küste auf einem Schlauchboot im Mittelmeer. Nach einem Ausflug auf eine Insel war die 47-Jährige abgetrieben.

Ex-Boxerin Regina Halmich ist noch weit davon entfernt, sich zur Ruhe zu setzen. Stattdessen ist sie derzeit auf einem Kreuzfahrtschiff auf dem Mittelmeer unterwegs, wo sie den Gästen Fitness-Kurse anbietet.

Der Vater des ertrunkenen syrischen Flüchtlingsjungen Alan Kurdi, dessen Bild zum Symbol der Flüchtlingskrise wurde, will sich einer deutschen Seenotrettungsmission im Mittelmeer anschließen.

Im September 2018 hatte Moderator Klaas Heufer-Umlauf eine Spendenaktion gestartet, um ein Schiff für die Seenotrettung auf dem Mittelmeer zu chartern. Doch zu einer Rettungsaktion ist es nie gekommen. Ein Schiff gibt es bis heute nicht - das Geld ist trotzdem weg.

Deutschland hat sich mit Frankreich, Italien und Malta auf ein Notfallsystem zur Verteilung aus Seenot geretteter Migranten geeinigt.

"Ich werde nicht darüber diskutieren, ob Seenotrettung richtig ist", sagte Carola Rackete kürzlich auf dem Kapitänstag in Bremen. Wie wird die Frage in der Rechtsphilosophie beurteilt? Ein Gespräch über Recht und Gerechtigkeit mit dem Rechtsphilosophen Peter Kasiske von der Universität Augsburg.

An heftige Regenfälle im Herbst sind die Bewohner der spanischen Mittelmeerregion gewohnt. Das Naturphänomen "Gota Fría" trifft die Region aber dieses Jahr so hart wie lange nicht mehr. Regierungschef Sánchez spendet den Betroffenen Trost.

Wenn die Sommerferien vorbei sind, fängt für viele Deutsche die Urlaubszeit erst an: Wer keine Rücksicht auf schulpflichtige Kinder nehmen muss, kann außerhalb der Ferien richtig Geld sparen. Nach den Nachrichten zu den Tornados vor Mallorca fragen sich viele angehende Urlauber: Fällt der Mittelmeer-Urlaub dieses Jahr ins Wasser?

Das Rettungsschiff "Ocean Viking" hat weitere Migranten auf dem Mittelmeer aufgenommen. In der Nacht seien bei schlechtem Wetter 34 Menschen von dem Segelboot "Josefa" gerettet worden, teilten die Hilfsorganisationen Ärzte ohne Grenzen und SOS Méditerranée am Dienstag mit. 

13 Tage nach der Rettung der ersten Menschen im Mittelmeer vor Libyen schlugen die Hilfsorganisationen Ärzte ohne Grenzen und SOS Méditerranée am Donnerstag Alarm.

Angela Merkel hat zum Thema Seenotrettung Stellung bezogen: Sie will die Rettung von Migranten aus dem Mittelmeer nicht nur privaten Hilfsorganisationen überlassen, sondern fordert eine Wiederaufnahme der staatlichen Mission der EU-Länder. 

Der Streit um das Rettungsschiff "Open Arms" im Mittelmeer folgt einem aus anderen Fällen bekannten Plot: Während aus Seenot Gerettete im Mittelmeer an Bord ausharren, streiten die EU-Staaten über ihre Aufnahme. Schauspieler Richard Gere will das nicht hinnehmen.

Drei Monate lang soll die "Yavuz" vor Zypern nach Erdgas suchen - ohne Genehmigung. Sie ist bereits das dritte türkische Schiff, das im Zuge des Erdgasstreits seine Arbeit im Mittelmeer aufnimmt.

Mehrere Schiffe mit geretteten Migranten an Bord warten bisher vergebens auf dem Mittelmeer auf einen sicheren Hafen. Einige Menschen brauchen besonders schnell Hilfe. In Frankreich und in Italien stehen weitere Schiffe zum Ablegen bereit.

Über die umstrittene Rettungsaktion von "Sea-Watch 3"-Kapitänin Carola Rackete im Mittelmeer wird auch Wochen später noch emotional diskutiert. Klar ist: Sie hatte die Pflicht, den Geflüchteten in Seenot zu helfen. Aber hatte sie auch das Recht, sie nach Lampedusa zu bringen? Ein Gespräch über die komplexe Gesetzeslage auf See.

Das Mittelmeer ist laut einer Studie das Meer mit der größten Müllbelastung in Europa. Seit 2009 sei die Menge an Abfall kontinuierlich angestiegen, teilte das französischen Meeresforschungsinstitut Ifremer mit.

Hunderte Migranten sind dieses Jahr auf der Seeroute nach Europa bereits ums Leben gekommen. Die Europäer streiten weiter über Regeln. Rettungsorganisationen sind empört.