Türkei

Zu seinem 100. Hafttag in der Türkei berichtet der deutsch-türkische Journalist Deniz Yücel von seinen Haftbedingungen berichtet. 

Es ist ein Eklat: Die Türkei will Österreich von allen wichtigen Nato-Partnerprogrammen ausschließen und sich somit an der anhaltenden Erdogan-Kritik aus Wien rächen. Österreichs Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil schäumt.

Bundestrainer Joachim Löw hat den Deutschtürken Kerim Demirbay für den Confed Cup nominiert - und damit in der Türkei mächtig Staub aufgewirbelt.

Mit dieser Entscheidung stoßen die USA dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan wohl massiv vor den Kopf. Die US-Regierung will syrische Kurden im Kampf gegen den IS mit Waffen unterstützen, Ankara sieht in ihnen aber Feinde.

Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Gökay Sofuoglu, hat auf Rückfrage unserer Redaktion klargestellt, dass man die Wiedereinführung der Todesstrafe in der Türkei ablehnt. Ebenso ein mögliches Referendum dazu in Deutschland. Zuvor hatte es in verschiedenen Medien Widersprüche gegeben.

Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht über das angespannte Verhältnis zur Türkei - und zieht eine rote Linie. Dennoch sei ein gutes Verhältnis zu dem Land im Interesse Deutschlands. 

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat der Europäischen Union ein Ultimatum über einen möglichen Beitritt seines Landes zur EU gestellt. Andernfalls werde er die Verhandlungen abbrechen und sich von Europa demonstrativ verabschieden.

Nach den Nazi-Vorwürfen im türkischen Wahlkampf, dem Ja im Referendum über ein Präsidialsystem unter Staatschef Recep Tayyip Erdogan sowie der Verhaftung des "Welt"-Journalisten Deniz Yücel sind die deutsch-türkischen Beziehungen so angespannt wie selten zuvor. Nun formuliert die türkische Regierung erneut die Erwartung von Wirtschaftshilfen an die Adresse Deutschlands.

Nach dem vorläufigen Endergebnis stimmten am Sonntag 51,4 Prozent der Wahlberechtigten für die Verfassungsreform in der Türkei. Bekommt Staatschef Erdogan jetzt uneingeschränkt viel Macht? Hört er jetzt auf, Europa zu provozieren? Und hat sein Land noch Chancen auf einen EU-Beitritt? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Warum so viele Deutschtürken für das Präsidialsystem gestimmt haben.

Nach der Abstimmung über ein neues Präsidialsystem in der Türkei kritisiert Grünen Chef Cem Özdemir Versäumnisse in der Integrationspolitik. CSU-Politiker Stephan Mayer bekräftigt indes ihre Forderung nach einer strengeren Doppelpass-Regelung.

Nach der Abstimmung über eine neue Verfassung wird die Türkei wohl nicht so schnell zur Ruhe kommen. Die Gesellschaft ist gespalten, Staatschef Erdogan wird möglicherweise hart gegen seine Gegner vorgehen. Allerdings ist er auch darauf angewiesen, die Beziehungen zum Rest Europas wieder zu verbessern.

Nach dem knappen Ausgang des Referendums in der Türkei kritisieren Beobachter Unregelmäßigkeiten. Die Opposition fordert eine Annullierung des Referendums. Die deutsche Bundesregierung sucht derweil das Gespräch mit Ankara.

Eine Zweidrittelmehrheit der in Deutschland lebenden Türken hat beim Referendum für das Präsidialsystem von Erdogan gestimmt - deutlich mehr, als in der Türkei. Grünen-Chef Cem Özdemir sieht das als Ergebnis von Versäumnissen in der Realpolitik.

Der Präsident der Türkei, Recep Tayyip Erdogan hat das Referendum zur Einführung eines Präsidialsystems, das ihm künftig eine noch größere Machtfülle sichert, knapp gewonnen. So reagiert die internationale Presse.

Es war ein wegweisender Tag für die Türkei - und auch für Europa: In einem Referendum stimmte das Volk mit knapper Mehrheit für die Einführung eines Präsidialsystems ab. Es gibt aber auch Manipulationsvorwürfe. Der Live-Blog zum Referendum zum Nachlesen.

Die Kluft in der Türkei ist groß: Auf der einen Seite stehen Sonne, Strand und günstige Ferienhotels. Auf der anderen Seite sind da Hetze gegen Europa, Terror und die ...

Von Spitzelaktionen bis zur doppelten Staatsbürgerschaft: Bei Anne Will gibt es am Sonntagabend viel zu besprechen. Kein Wunder: Es geht - mal wieder - um die deutsch-türkischen Beziehungen.

Wenige Wochen vor dem Referendum in der Türkei beunruhigen Enthüllungen über ein Spitzelsystem die deutsch-türkische Community. Gegner von Erdogans Politik werden offenbar ausgespäht – auf deutschem Boden. Ein CSU-Politiker nannte das in der Sendung von Maybrit Illner "dreist". Ein Geheimdienst-Experte wandte ein, es werde beidseitig spioniert.