Washington

Was hat Donald Trump vor? Das Fragen sich viele politische Beobachter der Verhandlungen zwischen Nordkorea und den USA. Nachdem der US-Präsident mit markigen Worten ein Treffen mit dem kommunistischen Staatschef abgesagt hat, deutet nun doch einiges auf eine historische Zusammenkunft hin.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich US-Präsident Trump und der nordkoreanischen Machthaber doch schon bald treffen, wird größer. Kim Jong Un verspricht dem südkoreanischen Präsidenten, praktische Schritte dafür zu unternehmen.

Für Donald Trump ist die Absage des groß angekündigten Korea-Gipfels ein herber Rückschlag. Doch der US-Präsident sah für sich wohl keinen anderen Ausweg mehr. Wie geht es jetzt weiter?

US-Präsident Donald Trump hat den für den 12. Juni mit Hochspannung erwarteten Gipfel mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un abgesagt. Das schrieb Trump in einem Brief an Kim, den das Weiße Haus am Donnerstag veröffentlichte.

Mike Pompeo erhöht den Druck auf den Iran: Der US-Außenminister spricht von sehr schmerzhaften Sanktionen gegen das Land. Zudem verteidigte er den Ausstieg aus dem Atomabkommen. Für dieses warb unterdessen Bundesaußenminister Heiko Maas.

Pumaangriff in den USA: Ein Berglöwe tötet einen Radfahrer und verletzt seinen Kollegen schwer. Es ist die erste tödliche Attacke seit rund 100 Jahren.

Donald Trump streckt die Hand in Richtung Nordkorea aus: Wenn es zum Deal mit Machthaber Kim Jong Un kommt, soll dieser "sehr starke Sicherheiten bekommen". Gleichzeitig warnte Trump Nordkoreas Staatschef: Käme es nicht zu einem Deal, ende die Führung in Pjöngjang wie Muammar al-Gaddafi in Libyen.

Donald Tusk spricht leise, aber seine Worte haben es in sich: Die Europäer haben die Nase voll von "kapriziösen" Entscheidungen in Washington.

Die USA ziehen sich aus dem Atomdeal mit dem Iran zurück. Das gab US-Präsident Donald Trump am Dienstag in Washington bekannt.

Nach einer historisch langen Durststrecke gibt es mit Richard Grenell endlich wieder einen amerikanischen Chefdiplomaten in Deutschland. Doch der neue US-Botschafter eckt gleich mal mit forschen Äußerungen an, die im politischen Berlin für Irritationen sorgen.

Es war eine der großen außenpolitischen Errungenschaften der Obama-Jahre: Ein verbindliches Atomabkommen mit dem Iran. Für Donald Trump ist es nur der "schlechteste Deal der Welt". Am Dienstag wird er über dessen Zukunft entscheiden.

Inmitten der Vorbereitungen zum ersten Gipfel mit den USA hat Nordkorea der Regierung in Washington Irreführung der öffentlichen Meinung und nicht nachlassende Bedrohung vorgeworfen.

Die oberste Etage sei in die Manipulationen nicht eingeweiht gewesen, hieß es immer bei VW. Zumindest die US-Justiz sieht das anders - und klagt Ex-Konzernchef Winterkorn an. Sollte er verurteilt werden, droht ihm eine lange Haftstrafe. Auch in Deutschland wird weiter ermittelt.

Die USA lassen nicht locker: Das Justizministerium hat die Ermittlungen im VW-Abgasskandal ausgeweitet - nun findet sich auch Ex-Konzernchef Winterkorn unter den Angeklagten. Ihm droht eine lange Haftstrafe. Doch dafür müssten die Fahnder ihn erst einmal fassen.

Der französische Präsident scheint der Bundeskanzlerin außenpolitisch den Rang abzulaufen. Doch beide verfügen nur über begrenzten innenpolitischen Rückhalt.

Donald Trump gibt eine Schonfrist: Die EU, Kanada und Mexiko bleiben von den US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium noch befreit - doch nur bis zum 1. Juni. Einen weiteren Aufschub soll es nicht geben. Aus der EU wird bereits wenige Stunden nach Trumps Entscheidung scharfe Kritik laut.

Nach viel "Bromance" war Schluss mit Kuschelkurs: In seiner Rede vor dem US-Kongress positionierte sich Emmanuel Macron in vielen Punkten deutlich gegen Donald Trump. Er kritisierte Nationalismus, Protektionismus - und Trumps Umgang mit dem Iran. Das Atomabkommen mit der Islamischen Republik sieht er massiv gefährdet.

"Wenn der Iran uns bedroht, dann wird er einen Preis zahlen, den wenige Länder bezahlt haben", sagte Donald Trump beim Treffen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron.

Emmanuel Macron ist zu Staatsbesuch bei Donald Trump - und Europa hofft, dass der französische Präsident seine gute Beziehung zu seinem US-amerikanischen Amtskollegen für EU-Belange nutzen kann. Es geht um viele brisante politische Themen. Eines davon: das Atomabkommen mit dem Iran, das Trump aufzukündigen droht.

Sensation in US-Zoo: Zum ersten Mal seit neun Jahren kam im Smithsonian’s National Zoo in Washington ein westlicher Flachlandgorilla zur Welt. Die Art ist vom Aussterben bedroht.

Nach dem mutmaßlichen Giftgasangriff im syrischen Duma haben die Chemiewaffen-Experten ihre Arbeit noch nicht aufgenommen. Doch für die Russen steht bereits fest, wer hinter dem Vorfall steckt. Sie werfen Großbritannien eine inszenierte Provokation vor.

Am Morgen kündigt US-Präsident Trump Raketen gegen Syrien an. Stunden später lässt er seine Sprecherin zurückrudern. Ein Militärschlag sei nicht die einzige Option, eine Entscheidung nicht gefällt. Jetzt ist wieder der UN-Sicherheitsrat am Zug, doch dort herrscht Patt.

Die USA haben neue Sanktionen gegen Russland verhängt. Betroffen seien nicht weniger als 38 russische Firmen und Einzelpersonen, erklärten hohe Regierungsvertreter am Freitag in Washington.

Facebook-Chef soll Licht ins Dunkel um private Nutzerdaten bringen.

Der FBI-Sonderermittler Robert Mueller geht nicht davon aus, dass sich Donald Trump strafbar gemacht hat, ermittelt aber weiter gegen den US-Präsidentenwegen möglicher russischer Einmischungen in den US-Wahlkampf. Trump selbst äußerte sich unterdessen am Dienstag diffus über seine Beziehung zum russischen Staatschef Wladimir Putin.