Iran

Donald Trump hatten seinen Paris-Besuch mit einer Twitter-Attacke auf seinen französischen Gastgeber eingeleitet. Die Idee von Emmanuel Macron, eine eigene europäische Armee aufzubauen, hatte der US-Präsident als "sehr beleidigend" bezeichnet.

Die Benzin- und Dieselpreise sind im Lauf des Jahres immer weiter in die Höhe geklettert. Experten führen dafür mehrere Gründe ins Feld: Von US-Politik bis hin zu niedrigen Flusspegelständen.

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat die US-Sanktionen gegen den Iran kritisiert. 

Donald Trump kündigt verschärfte Sanktionen gegen den Iran auf Twitter mit einem Bild im Stil eines "Game of Thrones"-Werbeplakats an. Aha. Was der US-Präsident der Welt damit sagen will, bleibt sein Geheimnis. Die Macher der Serie jedenfalls sind wenig begeistert und der Iran gibt sich sowohl von Trumps Kreativität als auch von den Sanktionen an sich unbeeindruckt. 

Der Iran ist vermutlich der größte Feind der USA. Dass sich Barack Obama auf einen Atomdeal mit Teheran eingelassen hat, stört viele Hardliner in der Regierung von Donald Trump - und die höchst irankritischen Verbündeten Israel und Saudi-Arabien. Um Mitternacht treten nun neue Wirtschaftssanktionen gegen die islamische Republik Iran in Kraft. 

Wegen der Schlagzeilen über den skandalösen Tod des Journalisten Jamal Khashoggi scheint die Welt ein noch viel größeres Verbrechen zu übersehen: Ebenfalls unter Beteiligung Saudi-Arabiens tobt der grausame Krieg im Jemen weiter. Dort kämpfen vom Iran unterstützte Huthi-Rebellen gegen die Regierung von Abed Rabbo Mansur Hadi. Die Zahl der Opfer wächst, gleichzeitig sind Millionen vom Hungertod bedroht.

Wegen einer massiven Polizeiaktion waren Teile Dänemarks im September für Stunden lahmgelegt worden. Grund soll ein vom iranischen Geheimdienst geplanter Anschlag gewesen sein.

Seit mehr als sieben Jahren herrscht in Syrien Bürgerkrieg. Der politische Prozess steht jedoch seit Monaten still. Doch Kanzlerin Merkel hofft, dass er nach dem Syrien-Gipfel wieder an Tempo gewinnt.

Der Fall Khashoggi zwingt US-Präsident Donald Trump zum Handeln, denn auch aus den Reihen seiner Republikaner wird die Kritik an der saudischen Führung lauter. Doch der Fall Khashoggi kommt für Trump zur Unzeit, denn gerade jetzt braucht er die Saudis dringender denn je.

Zum ersten Mal seit fast drei Jahren treffen sich die Regierungen Israels und Deutschlands wieder zu Konsultationen. Sie wollen die Zusammenarbeit im Bereich Wirtschaft und Wissenschaft ausbauen. Doch das Thema Iran überschattet die Gespräche.

Die Beziehungen zwischen den USA und dem Iran erreichen einen Tiefpunkt nach dem anderen. Nun kündigen die USA ein weiteres Abkommen. Auslöser ist ein Gerichtsurteil.

Die USA hatten nach dem Ausstieg aus dem Atomabkommen neue Sanktionen gegen die Iran verhängt. Das aber ist möglicherweise nicht rechtens. Die höchsten Richter greifen ein.

Nach dem Konsum von gepanschtem Alkohol sind im Iran 27 Menschen an einer Alkoholvergiftung gestorben. 15 weitere schweben in Lebensgefahr.

Der Konflikt mit dem Iran ist ins Zentrum der US-Außenpolitik gerückt. Die Wortwahl in beiden Ländern wird deutlich schärfer – Beobachter sprechen gar von Kriegsrhetorik. Was passiert, wenn die Strategie des Drucks von US-Präsident Donald Trump nicht wirkt?

Die EU will zur Rettung des Atomdeals mit dem Iran eine Institution schaffen, durch die die US-Sanktionen gegen die Islamische Republik umgangen werden können.

Ein fataler Fehler hat den Konflikt im Nahen Osten angeheizt. Syriens Raketenabwehr, normalerweise im Einsatz gegen israelische Raketen, hat ein russisches Aufklärungsflugzeug abgeschossen - alle 15 Soldaten kamen ums Leben. Moskau macht Israel dafür verantwortlich.

Eine Einigung gibt es nicht: Beim Syrien-Gipfel in Teheran können sich Wladimir Putin, Hassan Ruhani und Recep Tayyip Erdogan nicht zu einem gemeinsamen Vorgehen in Idlib durchringen. Der Westen befürchtet ein Blutvergießen.

Seit einem Monat sind die Iran-Sanktionen der USA gegen den Iran wieder in Kraft. Nicht nur die Wirtschaft in Teheran spürt deren Auswirkungen. Auch auf die Geschäfte deutscher Unternehmen nehmen die Sanktionen Einfluss. Ein Überblick der betroffenen Firmen. (Mit Material der dpa)

Unterstützt von russischen Truppen hat die Armee von Syriens Machthaber Bashar al-Assad den Angriff auf die letzte verbleibende Rebellenhochburg Idlib begonnen, berichtet die "Bild"-Zeitung.

Donald Trump warnt Russland und den Iran vor einem militärischen Eingreifen im syrischen Idlib. Der US-Präsident befürchtet im Falle eines Angriffs von Baschar al-Assad eine "menschliche Tragödie".

Wegen der Wirtschaftskrise im Iran steht Hassan Ruhani politisch unter schwerem Beschuss. Forderungen nach seinem Rücktritt werden lauter. Der Präsident kennt zwar nur einen Schuldigen: Donald Trump. Doch das Parlament ist da skeptisch.

Ein Israeli bejubelt gemeinsam mit einem Iraner ein Tor - dieses für die Regierung Teherans "Horrorszenario" könnte in dieser Saison Realität werden. Bei zwei internationalen Profi-Klubs stehen in dieser Spielzeit Fußballer beider Nationen unter Vertrag.

Die Ölpreise sind deutlich gestiegen. Das schlägt sich auch an den Zapfsäulen nieder: allein in den letzten vier Wochen ist der durchschnittliche Benzinpreis um sechs Cent gestiegen. Angesichts der angespannten weltpolitischen Lager könnte sich ein turbulenter Herbst für die Verbraucher anbahnen.