• Borussia Dortmund kocht wegen der Roten Karte gegen Mats Hummels in der Champions League noch immer vor Wut.
  • Der Klub will gegen die drohende Sperre seines Abwehrchefs durch die UEFA vorgehen.
  • Hummels würde im "Endspiel" um die Achtelfinal-Teilnahme fehlen.

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Borussia Dortmund will nach dem Platzverweis für Mats Hummels im Champions-League-Spiel gegen Ajax Amsterdam (1:3) bei der Europäischen Fußball-Union eine Sperre für das nächste Spiel des Abwehrchefs abwenden.

"Wir werden dazu eine deutliche Stellungnahme beim Verband abgeben", sagte Sportdirektor Michael Zorc dem "kicker" und betonte: "Darin werden wir darlegen, dass die TV-Bilder beweisen, dass es keine Rote Karte war, und wir daher der Meinung sind, durch den Platzverweis schon gestraft genug worden zu sein."

Der Einspruch des BVB hat geringe Erfolgsaussichten

Eine Rote Karte zieht immer eine Sperre von mindestens einem Spiel nach sich. Einsprüche hatten in der Vergangenheit meist keinen Erfolg. Damit würde Hummels für das entscheidende Spiel um den zweiten Tabellenplatz bei Sporting Lissabon am 24. November ausfallen.

Referee Michael Oliver hatte Abwehrchef Hummels am Mittwochabend bei der 1:3-Niederlage in der 29. Minute nach einer Grätsche gegen Antony die Rote Karte gezeigt. Die Szene beim Spielstand von 0:0 wurde vom Video-Schiedsrichter zwar überprüft, Oliver schaute sich die Bilder trotz Rücksprache aber nicht selbst an und revidierte seine Entscheidung nicht. Dortmund musste über eine Stunde in Unterzahl spielen und verlor durch Gegentore in der Schlussphase erneut gegen Amsterdam. (dpa/hau)

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