Dieter Hecking kann sich gut vorstellen, irgendwann Trainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zu werden. Das sagt der Gladbach-Coach über eine mögliche Löw-Nachfolge.

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"Warum denn nicht?", antwortete der Coach des Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Freitag) auf die Frage, ob ihn das Amt in Zukunft reizen könne. "Natürlich ist das jetzt noch weit weg, außerdem haben wir ja einen sehr guten Bundestrainer. Doch ich weiß auch nicht, was in drei, vier Jahren ist", ergänzte der 54-Jährige.

Fußball-Lehrer Hecking erlebt mit den Gladbachern derzeit einen Höhenflug und steht mit seiner Elf vor dem 21. Bundesliga-Spieltag hinter Spitzenreiter Borussia Dortmund auf Platz zwei. Er sei nach seiner Profilaufbahn mittlerweile seit 13 Jahren Bundesliga-Trainer, habe Sportmanagement studiert und einen kaufmännische Ausbildung, so Hecking weiter.

Hecking über Zukunft beim DFB

"Da fragt man sich schon: Was hält das Arbeitsleben für einen mit Mitte 50 noch bereit, was könnte mich nochmal reizen? Und da könnte für mich zum Beispiel auch der DFB eine interessante Geschichte werden - wenn die Notwendigkeit besteht. Im Moment besteht sie nicht."

Der Gedanke, Joachim Löw womöglich mal in seinem Amt zu folgen, sei in seinem "Hinterkopf", so Hecking. "Ich will vielleicht auch noch mal eine andere Seite des Jobs kennenlernen. Aber es muss auch der Zeitpunkt passen. Da ich mit Borussia gerade sehr erfolgreich bin, strebe ich dieses Amt aktuell sicherlich nicht an."  © dpa

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