• Rudi Völler wird seinen 2022 auslaufenden Vertrag als Geschäftsführer von Bundesligist Bayer Leverkusen nicht verlängern.
  • Vor seinem Aus hofft er noch mindestens auf die Europa League.
  • Der Sportchef von Bayer Leverkusen hält sonst Spielerverkäufe nicht für ausgeschlossen.

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Rudi Völler hat auf die große Bedeutung einer Europa-League-Qualifikation für Bayer Leverkusen hingewiesen. "Davon hängt sehr viel ab. Wenn wir das nicht schaffen sollten, ist es nicht garantiert, dass wir alle unsere Spieler behalten. Hinzu kommt, dass wir dann vielleicht nicht die Spieler holen können, die wir brauchen, um uns zu verbessern: Wir wollen erfahrene Profis holen, die uns mehr Stabilität geben", sagte der 60 Jahre alte Sportchef der "Sport Bild" (Mittwoch).

Völler bekräftigte zudem, seine derzeitige Funktion 2022 aufzugeben. "An Weihnachten habe ich das Thema mit meiner Frau Sabrina besprochen. Seither steht fest: 2022 ist für mich Schluss. Zumindest in dieser Form", sagte der Weltmeister von 1990, der 1994 als Spieler nach Leverkusen kam.

Zufrieden ist er mit seiner Zeit nicht. "Ich bin selbstkritisch genug zu sagen, dass es zu wenig für Bayer Leverkusen war, im DFB-Pokal nur zweimal das Finale erreicht und verloren zu haben: 2009 gegen Werder, 2020 gegen Bayern." Der Club sei zu häufig gegen Mannschaften ausgeschieden, "gegen die das nicht passieren darf", sagte Völler.  © dpa

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