Der FC Liverpool muss seine Hoffnungen auf einen Gewinn des FA-Cups begraben. Bei seinem dritten Auswärtsspiel in Folge leistete sich das Team um Trainer Jürgen Klopp einen Patzer.

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Der FC Liverpool und Teammanager Jürgen Klopp haben drei Tage nach ihrer ersten Saisonniederlage in der Premier League auch im FA-Cup gepatzt. Die Reds schieden im Achtelfinale mit 0:2 (0:1) beim FC Chelsea um Nationalspieler Antonio Rüdiger aus und mussten ihre Hoffnungen auf den ersten Gewinn des ältesten Fußball-Wettbewerbs der Welt seit 2006 begraben.

Dritte Auswärtspleite in Folge

Nach dem 0:1 im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League sowie dem 0:3 in der Meisterschaft beim FC Watford war es die dritte Auswärtspleite Liverpools in Serie. Zwischenzeitlich gab es nur daheim beim 3:2 gegen West Ham United in der Premier League einen mühsamen Sieg.

Für Chelsea, das zuletzt beim 0:3 gegen den FC Bayern in der Königsklasse sowie beim 2:2 gegen den AFC Bournemouth in der Liga enttäuscht hatte, trafen Willian (13.) und Ross Barkley (64.). Klopp hatte einige Stars geschont. Torwart Alisson stand nicht im Kader, Stürmer Mohamed Salah saß 90 Minuten auf der Bank, der frühere Hoffenheimer Roberto Firmino wurde spät eingewechselt.  © AFP

Historische Niederlage für den FC Liverpool: Jürgen Klopp macht sich nichts aus Rekorden

44 Mal nacheinander war es in der englischen Premier League keinem Gegner gelungen, den FC Liverpool zu bezwingen. Der Sieg des FC Watford über Jürgen Klopps Champions-League-Sieger fällt deutlich aus. Für Klopp aber ist das kein so großes Problem wie viele Beobachter glauben. © DAZN