• Auf der Suche nach einem neuen Sportdirektor an der Seite Rudi Völlers schränkt der DFB den Kreis der Kandidaten ein.
  • Drei Funktionäre sind übrig gegblieben.
  • Zwei von ihnen haben - wie Völler - einen Weltmeistertitel vorzuweisen.
  • Es soll einen Favoriten geben.

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Fußball-Weltmeister Sami Khedira ist der Favorit für den Posten des Sportdirektors beim Deutschen Fußball-Bund (DFB). Das berichtet die "Bild"-Zeitung. Weitere Kandidaten für den Posten neben Rudi Völler als Direktor der A-Nationalmannschaft sind Khediras Weltmeister-2014-Kollege Per Mertesacker und Geschäftsführer Oliver Ruhnert von Bundesligist Union Berlin.

Laut "Bild" fällt dem starken Mann neben Rudi Völler die Aufgabe zu, sich um die Nachwuchsförderung im Rahmen der DFB-Akademie zu sorgen und eine Strategie für die Zukunft des deutschen Fußballs zu entwickeln.

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Arsenal Londons Per Mertesacker während einer Pressekonferenz am 11. Juli 2017 in Sydney
Arsenal Londons damaliger Spieler Per Mertesacker während einer Pressekonferenz am 11. Juli 2017 in Sydney vor Freundschaftsspielen gegen den Sydney FC und die Western Sydney Wanderers. (Archivbild) © EPA/David Moir

Mertesacker und Ruhnert kennen sich mit der Jugendförderung bestens aus

Die Erfahrung im Nachwuchsbereich spräche für Per Mertesacker, der beim FC Arsenal London seit 2018 genau diesem Bereich vorsteht, der Jugend-Akademie. Und auch Ruhnert hat beim FC Schalke 04 zwischen 2011 und 2017 als Leiter der Nachwuchs-Abteilung Weichen gestellt.

Union Berlins Sportdirektor Oliver Ruhnert am 31. Januar 2023 im Rahmen des DFB-Pokals
Union Berlins Sportdirektor Oliver Ruhnert am 31. Januar 2023 im Interview vor dem Pokal-Achtelfinale gegen den VfL Wolfsburg. © Getty Images/Maja Hitij

Khedira hingegen fungiert erst seit Sommer 2022 als sportlicher Berater beim VfB Stuttgart, mit dem er 2007 Deutscher Meister wurde. Trotzdem gelte er der "Bild" zufolge als aussichtsreichster Kandidat des DFB.

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Völler hatte zuletzt angekündigt, dass er sich mit DFB-Präsident Bernd Neuendorf "in den kommenden Wochen" mit potenziellen Kandidaten für den Sportdirektoren-Posten im DFB treffen werde. Es gebe "einige Kandidaten". Namen wollte der frühere Geschäftsführer von Bayer Leverkusen und ehemalige Teamchef des DFB nicht nennen.

Rudi Völler will nach der Heim-EM 2024 wieder aussteigen

Völlers Engagement ist bis zur Heim-EM 2024 befristet. Der Weltmeister von 1990 selbst nannte die Personalie eines Weichenstellers für die Zukunft "noch wichtiger" und sieht hier "Jüngere" am Zug. (sid/hau)

Verwendete Quelle:

  • bild.de: Dreikampf um den Job neben Rudi
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