Jude Bellingham ist einer der begehrtesten Fußballer der Welt. Bei Borussia Dortmund hat sich der einstige Zweitligaprofi ins Rampenlicht gespielt. Beim BVB wirkte auch Jürgen Klopp über Jahre erfolgreich. Als Trainer des FC Liverpool hat er Bellinghams Klasse im Auge. Das Geld, ihn zu holen, fehlt ihm aber offenbar.

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Der FC Liverpool hat offenbar kein ernsthaftes Interesse am Dortmunder Fußball-Juwel Jude Bellingham. Darauf lassen jüngste Aussagen von Trainer Jürgen Klopp schließen.

"Ich habe nie verstanden, warum wir ständig über Dinge reden, die wir theoretisch nicht haben können", kommentierte der 55-Jährige vielsagend. Der einstige BVB-Coach betonte aber auch, dass sich seine Antwort auf Fragen nach möglichen Neuzugängen "nicht speziell auf Jude Bellingham" beziehe.

Jude Bellingham im Einsatz für Dortmund in Sinsheim gegen Hoffenheim am 25. Februar 2023
Bei Borussia Dortmund hat sich Jude Bellingham, hier am 25. Februar 2023 gegen die TSG 1899 Hoffenheim in Sinsheim, ins Rampenlicht und in die englische Nationalmannschaft gespielt. Mit einem langfristigen Verbleib Bellinghams in Dortmund rechnen Experten nicht. © Getty Images/Matthias Hangst

Bereits in den Tagen davor hatten englische Medien darüber berichtet, dass ein Transfer von Bellingham für Liverpool zu teuer werden könnte. Sein Vertrag beim Bundesligisten läuft noch bis 2025. Bei einem vorzeitigen Abschied winkt dem BVB eine Ablösesumme im dreistelligen Millionenbereich. Bellingham war 2020 für 25 Millionen Euro von Birmingham City ins Revier gewechselt. Zu den möglichen Interessenten zählten bisher neben Liverpool auch Manchester City und Real Madrid.

Sehr teure Transfers wohl unrealistisch

Nach einer bisher enttäuschenden Saison strebt Liverpool einen Umbruch an. "Man muss erkennen, was man kann, und dann muss man damit arbeiten. Wie viel Geld haben wir zur Verfügung, und damit muss man dann arbeiten", sagte Klopp. Sehr teure Transfers seien deshalb unrealistisch: "Wir sind keine Kinder. Wenn man einen Fünfjährigen fragt: 'Was willst du zu Weihnachten?', sagt er dir: 'Ich möchte einen Ferrari'. Du würdest nicht sagen 'das ist eine gute Idee', du würdest sagen 'nein, das ist zu teuer und fahren kannst du sowieso nicht'."

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Abschließend fügte Klopp an: "Wir versuchen absolut alles, um es zu bekommen. Aber es gibt Momente, da muss man akzeptieren, dass dies oder das bei uns nicht möglich ist, und dann tritt man einfach zur Seite und macht andere Sachen." (dpa/hau)

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